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Staat und Stadt Frankfurt.
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der preußischen Frage erheben zu müssen. Sie genehmigte mit 78 gegenStimmen eine übrigens mäßig gehaltene Zustimmungsadresse an die preußischesammlung. Die Minorität gab zu Protokoll: sie sehe in diesem Beschlusse eint"Widerspruch gegen die Nationalversammlung, deren Entscheidungen aufrechterhalte"werden müßten, wenn Einheit und Freiheit im Vaterlande gesichert sein sollte"'Die frankfurter Einwohnerschaft nahm Partei für und wider. Der Bürgerverel"setzte als Eingabe an die Nationalversammlung eine Zustimmungsadresse zuProteste der Minorität, das Montagskrä'nzchen eine zu dem Beschlusse der Majorit"in Umlauf. Beide, jedoch, wie bei der damaligen Stimmung zu erwarten war, vo?vorzüglich die letztere, wurden zahlreich unterzeichnet, und wirkten — was sie eb^konnten. .
Der letzte Monat des verhä'ngnißvollen Jahres brachte dem deutschen Volk ei"Weihnachtsgabe von der Nationalversammlung: die Grundrechte des deutschen Vol^'Was Manche gegen Einzelnes dieser Grundrechte auch einwenden mögen, ^Ganze bleibt eine MkiArm elEki, welche die Stürme der Zeit überdauern wird,die nicht mehr aus dem Bewußtsein deS Volks zu verdrängen ist. Bei allen Ä"kern, welche Revolutionen durchgemacht haben, waren die Staatsformen, welche "hervorriefen, mehr oder weniger precair; die Rechte aber, die sie zutagegefördc^blieben Eigenthum der Nation. Der Antrag des Steinernen Hauses, die Gru"/rechte zuvor mit allen Einzelstaaten zu vereinbaren, hatte nur 69 Stimmen ^354 aber gegen sich. In solchen Majoritäten sprach sich die Stimme des
aus, das jene Rechte mit Jubel empfing. Viele deutsche Regierungen erkann
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Folge, sodaß jetzt die Gegenpartei einen
ten, die man diplomatische zu nennen pflegt, Heinrich von Gagern weitDie Majorität der Nnchsversammlnng war, zu Deutschlands und ihren
Unglück, gesprengt. Die bisherigen Parteistellungen machten ganz anders
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Gombart und Schaffrath, Sepp und Vogt stimmten oft zusammen.
Schröder wurde der Versammlungsort der neuen Eoalition, deren Haupt tvbrachte, daß das in seiner Offenheit lobenswerthe Programm von Kremsi^
27. Nov.) nach der beliebten Theorie der Mißverständnisse gedeutet wm ^ ^Erbkaiserlichen versenkten sich ihrerseits so sehr in ihre Ansicht, daß sieSehen darüber vergaßen, und Alles auf das Spiel sehten, ohne sich auch i"
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sie an; die deutschen Ständeversammlungen waren sämmtlich dafür. In Franks" jwurden die Grundrechte am 18. Jan. eingeführt. Das Montagskrä'nzchen gab ^dieser Veranlassung den Abgeordneten der Linken ein Fest, diesen allein ein Verdiszuschreibend, das der ganzen Nationalversammlung, mit Ausnahme einiger Ultrastauen, zukam. Mit Recht aber ließ das Montagskrä'nzchen dem Abgeordnetender die Anerkennung widerfahren, daß derselbe sich um die Grundrechte vorzüg^verdient gemacht. Der Bürgerverein übergab der Nationalversammlung eine zahl"^unterzeichnete Dankadresse. Leider brach die deutsche Zwietracht, die älter ist als "deutsche Einheit, gerade um dieselbe Zeit in hellen Flammen aus. Die bekan"Paragraphen 2 und 3 der Reichsverfassung waren bei der ersten Lesung mit ^ .stimmung vieler östreichischen Abgeordneten und fast der ganzen Linken angenon^worden. Als es sich aber um die Anwendung handelte, und Heinrich von Ge -rillt seinem zunächst durch das Programm von Kremsier (vom 27. Nov.) veranlagProgramme hervortrat, da zeigte sich, daß das berühmt gewordene Wort: Keinkein Preußen — ein Deutschland! eben nur ein Trinkspruch gewesen.
Unter traurigen Vorbedeutungen trat Gagern Mitte December das Prä'ft^e ^des NeichsministeriumS an. Wie getheilt die Absichten in Beziehung auf diewaren, die er vertrat, daS zeigte sich schon bei der neuen Präsidentenwahl. ^ el-der sein seltenes Talent zur Leitung der Debatten schon als Vicepräsident Hauffs hi-probt hatte, erhielt nur eine Stimme mehr als Kirchgcßner, weil er als derdar der Kaiserpartei galt. Das Drängen der beiden Beseler, vorzüglich aber - ^Helm Beseler's, hatte^den Rücktritt Schmerling's aus dem Neichsministerinru . ^
^ :n Führer erhielt, der unstreitig in den ^ §s
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