Der preußische Heeresorganismuö im Jahre 1850. 537
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Transport 16,624168 Thaler.
für die Servis- und Garnisonvcrwaltung ...... 2,322273
zur Nemonte. 440388
für das Artilleriewcscn, die Waffen- und Pulvcrfabrikation . 1,087665
für die Verwaltung des Traindcpot. 88527
zu Bau- und Unterhaltungskosten der Festungen. . . . 531130
für die Militair-Mcdicinalverwaltung. 71191
für die Lazarethverwaltung. 501497
für das Jnvalidenwesen. 2,764268
für die Intendanturen. 109853
für die Militairgeistlichkeit. 40955
für die Justizverwaltung. 78350
für die Erziehungs- und Prüfungsanstalten. 226877
an Kinder-, Pflege- und Schulgeldern. 56254
zu Gratifikationen für Militairbeamte. 6000
zu Marsch-, Reise- und Vorspannkosten. 271050
zu^ Gratifikationen und außerordentlichen Ausgaben bei den
Übungen. 154800
zur Verpflegung der Recruten und für die Aufsaugung der
Deserteure. 102260
an verschiedenen Ausgaben. 164592
an Zuschuß für das Militairwaisenhaus in Potsdam und
dessen Filialanstalten. 80050
an Beitrag zu den Kosten des Baues und der Ausrüstungder Bundesscstungen Ulm und Nastadt bis 1852 jährlich 278573
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Summa 25,775001 Thlr.*)Der Haupt-Finanzetat für das Jahr 1847 schloß überhaupt ab im Nettoerträgemit 64,055697 Thalern. Demnach kommen auf die Kosten des stehenden Heeres40,25 o/o; der Bruttoertrag dagegen des nämlichen Finanzetats berechnet sich auf84,921258 Thaler, wovon die Kosten für das Heer nur 50,35 o/y ausmachen. DerSoldat kostet im Durchschnitt 180 Thaler. Die Mittheilungen des StatistischenBureau in Berlin knüpfen an diese Angaben die folgenden, gewiß sehr richtigen Be-trachtungen: „Wenn diese Summen gegen die Kosten unter Friedrich II. (wo dieKosten für einen Soldaten sich nur auf 65 Thaler beliefen) viel höher erscheinen,so mag erwogen werden, wie Gold und Silber seit 62 Jahren im Werthe gefallensind, wie bedeutend theurer Alles ist, wie sehr die Lebensbedürfnisse gestiegen sind,Wie die jährliche Existenz eines Menschen mit 180 Thalern doch nur mäßig gedecktist, wie viel von dieser Summe abgeht für die Artillerie, für die Dotirung derFestungen; es mag hervorgehoben werden, wie sehr es den Anfoderungen der ZeitUnd der Humanität entspricht, daß auch der gemeine Soldat (ein Landeskind) an-ständig erhalten sei; wie viel endlich der Bürger in früherer Zeit durch Gewährungvor, Quartier- und Naturalverpflegung in Anspruch genommen ward. Vergleichtwan aber die Kosten des stehenden Heeres gegen die jetzige Bevölkerung von 16,112958,so kommen auf den Kopf als aufzubringende Summe für die Armee nur 1,6 Thaler,also 18 Silbergroschen weniger als zur Zeit Friedrich'- des Großen."
Die Militairconventionen.
Mit der Bewegung des Jahres 1848 war in dem Streben nach einer größernEinigung Deutschlands auch namentlich die Reorganisation der Gesammtheerver-
*) Wenn diese Summe mit derjenigen, die für 1850 von den Standen gefodert wurde,ganz übereinstimmt, so ist dabei zu erwägen, daß in der für 1817 die ErtraordinariaMiteingeschlossen stnd, welche für 1850 besonders mit 1,710360 Thalern bewilligt wurden, fer-ner daß die neuen Ausgaben für die Marine im Zahre 1817 nicht berechnet wurden u. s. w.