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Siebenter Band.
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Die deutsche Nationalversammlung.

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vorbehalten; aber Dänemark und Preußen gaben eS einmal nicht anders zu. Da-für hatte man Preußen genaue Bedingungen vorgeschrieben. Preußen hielt die Be-dingungen nicht ein; allein-Das war auch wirklich nicht recht! Fehlte der

Vorbehalt der Genehmigung in der Vollmacht, so stand doch immer nur dem Voll-machtgeber die Entscheidung darüber zu, ob der abgeschlossene Vertrag mit den vor-geschriebenen Bedingungen übereinstimme. Wenn Preußen den Vertrag nicht nurim Namen des Deutschen Bundes, sondern auch im eigenen Namen abschloß, sowar es dazu wieder unberechtigt, weil es dc» Krieg nur im Namen des Bundesbegonnen hatte; und Dänemark wußte dies ganz genau. Dänemark hat also auchmcht gehandelt, wie es mußte. Die Ausdehnung des Vertrags auf sieben Monatehat Schweden veranlaßt, weil es seine Truppen aus Fühnen in die Heimat zurück-ziehen wollte; die Centralgewalt kann also nichts dafür. Preußen hat zwar nichtgehandelt, wie eS sollte; aber es war am Ende durch die Umstände dazu gezwungen.

Alles Das wurde in einer endlos langen Rede ausgeführt. Dabei wies Heck-scher nach, daß die Bedingungen des Vertrags doch nicht so nachtheilig seien; die»»günstigern zu beseitigen, habe sich auf Camphauscn's Veranlassung Preußen bereitsmit Erfolg bemüht. Hcckscher versicherte dabei mehrfach, das Ministerium stehefleckenlos da. Er selbst habe mit sich einen schweren Kampf gekämpft, wie ihm LordCowley, der englische Gesandte zu Frankfurt, bezeugen werde; wo es sich um deut-sches Recht handele, gelte bei ihm Drohung nichts, wie ihm Lord Cowlcy bezeugenwerde; er sei immer der Ehre und Würde Deutschlands eingedenk gewesen, wie>yn, Lord Cowley bezeugen werde; er sei auch den Drohungen Frankreichs entschie-Segenübergetreten, wie ihm dessen Gesandter Savoye bezeugen werde.

Ein so taktloses Benehmen, eine so advocatischc Vcrtheidigungsrede boten dem^"griffe der Linken die schwächsten Seiten einer schwachen Sache. Venedey, derdiesem Tage wahren Erfolg errang, und der alte Eisenmann legten die Bloßenes Ministeriums offen; es war ihnen leicht genug, das Wechselnde, Schielende,^"ber^ssige in dem Verfahren Preußens zu bezeichnen.

Wahrhaft entscheidend griff Franckc aus Schleswig in den Streit ein, und mitgeschickter Hand wußte er einer nach allen Seiten hin schwierigen Aufgabe zu ge-m>gen. Als Schleswiger konnte er seinen Widerstand gegen den Vertrag von Malmvemcht aufgeben; aber als Staatsmann begriff er die Verwickelungen der politischen Lageno die Drohungen der Zukunft. Ohne Preußens Beistand, führte er aus — wasvwibe übrig? Ein Aufruf an das Volk! Allem dieser würde schwerlich Heereschaffe», wie ein allgemeiner Krieg sie erfodcrte; um zu solchen Mitteln zu greifen,, mußte wenigsten« der Vertrag in allen Theilen grundschlecht sein. Aber er bietedoch manche Vortheile, und von seinen nachtheiligen Bedingungen wären ge-rabe die schlimmsten jetzt schon nicht mehr ausführbar. Dänemark habe dar bereits»gesehen, Preußen sogar schon Abänderungen des Vertrags erlangt. Durch ihrene»^ Schwerkraft hätten sich alle Verhältnisse so gestaltet, daß die Einführung derDie "v ^6'erung ohne Einwilligung der Centralgewalt gar nicht mehr möglich wäre.nommen'- ^"san»»lu»g habe eine Verfassung für beide Herzogthümcr rasch ange-ral Bonin Regierung habe sie genehmigt und den preußischen Gene-

vollendeten Lk,atsa^°"^ehlshaber der Truppen beider Lande bestellt. Gegen dieseerhalten bleiben, solana-°"7 ^bst der Malmoer Vertrag nicht ausrecht

begründete Francke den ^ f '» Frankfurt guter Will- vorhanden. Darauf hmg-bmd°n An 7o ' aber doch der rechten Seite genugsam nach-

wärtiae» M ^ ^°^H»"S des Waffenstillstandes, soweit sie nach der gegen-

M eine Verständigung eintrete

beiflimwen diesem Antrage die meisten Schleswig-Holsteiner

Her.o?^ ^"' ^er Herzog von Augustenburg, an dessen Sache sich die dert gthumer eng anschloß, hatte seine Anwesenheit in Frankfurt dazu benutzt, um