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Siebenter Band.
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Die Chemie.

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Richtung der neuern Chemie bezeichnend an die Spitze dieser Abhandlung ge-stellt haben.

Wie aus dem bereits Mitgetheilten hervorgeht, beginnt eine jede chemische Ana-lyse damit, den Gegenstand der Untersuchung soweit immer möglich frei von jederBeimischung anderer Stoffe zu erhalten, die auf mechanische Weise sich entfernenlasse». Wäre z. B. das Wasser der Gegenstand unserer Untersuchung, so würdegewiß das durch Schmelzen des reinsten Schnees erhaltene Wasser geeigneter er-scheinen als jedes Qucllwasscr, indem bei letzten» stets die Möglichkeit der Aufnahmevon Stoffen aus dem Boden vorliegt.

Wenn nun allerdings gesagt worden ist, daß dem Chemiker die Anwendungeines jede» Mittels, das zum Ziele führt, recht ist, so befolgt er doch im Gange derAnalyse eine gewisse Methode, indem er zuerst die einfachsten Mittel einwirken laßt,wodurch es ihm leichter wird, über den eintretende» Erfolg sich Rechenschaft zu geben.5w>. Dw Mittel der chemischen Analyse sind einerseits der Einfluß, welchen dieWarme, die Elektricität und das Licht auf den Gegenstand der Untersuchung äußern,und andererseits die Veränderungen, welche er durch die Einwirkung anderer Körpermeidet. Ein Stoff, der alle» diesen Angriffen beharrlich widersteht, wird als ei»unzerlegbarer Grundstoff angesehen. Von den genannten Angriffsmitteln oder Agen-Uen haben die Wärme und die chemische Einwirkung die größte Bedeutung, undwerden von uns daher am meisten beachtet.

Wenn nun der in Untersuchung genommene Körper den auf ihn einwirkendenMittel» nicht widersteht, wenn es gelingt, ihn in mehre verschiedene Bestandtheilei" zerlegen, so ist es klar, daß deren Gewicht zusammengenommen genau so vielbetrage» muß als das Gewicht des untersuchten Körpers. Derselbe wird daher vorBeginn der Untersuchung auf das sorgfältigste gewogen, und mit der Wage in derHand überhaupt eine jede im Verlaufe der Analyse eintretende Erscheinung verfolgt.

Sehen wir den Gegenstand der Analyse der Einwirkung anderer Stoffe aus,w werden hierzu nur solche gewählt, über deren eigene Natur wir die vollständigsteGewißheit haben. Auch wird die größte Aufmerksamkeit auf manche sogenannte

gleichwol von großer Wichtigkeit sein können. Mank-ie ? j, . » r Untersuchung der festen Körper, daß sie keine Feuchtig-

t aus der Luft angezogen hatten, als sie gewogen wurden. Man berücksichtigticrner, ob und welchen Antheil die Alles umgebende atmosphärische Luft an denCrscheiiiungc» der Untersuchung nimmt, der unter Umstanden so bedeutend sein kann,baß man genöthigt ist, bei völligem Abschlüsse der Lust zu vperiren. Endlich ist es"och von Wichtigkeit, sich zu versichern, daß die Materie der Gefäße und Gcräth-schasten, die zur Ausführung der chemischen Arbeiten dienen, an den vorhergehendenErsetzungen sich nicht bethätigt. Aus diesem Grunde werden die meisten chemischenAnalysen in Gesäßen und Apparaten von Porzellan oder Glas vorgenommen, da'Ue den meisten Angriffsmitteln Widerflehen. Ein äußerst werthvolles Material fürGeräthe ist das Platin, da es in der stärksten Weißglühhitze weder schmilztdasselk ^rändert wird, und nur wenige chemische Agentien eine Einwirkung aufder Z-j. a"drrn. Mehre Fortschritte in der wissenschaftlichen Chemie datircn vongemeineres der Preis dieses Metalls sich so erniedrigte, daß dadurch eine all-Anwendung desselben zu chemischen Arbeite» möglich wurde.

Einfluß d-r Wärme- ^ ^P-r im Mgemei-

nen und dann insbesondere auf . tiker ^„aus zu ziehen weiß. ^

Beispklen zeigen, welchen Dorch-'l d« A> iY^ ^ Materie «'Beziehung af^

Das physikalische Gesetz »der ^ wird durch die Warme § als

Warme ist das folgende: Ein ^ p g ^ andere Vorstellung b w

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