Die Chemie. 433
Erste Abtheilung: Metalloide. Dieselbe wird von solchen Stoffen gebildet,welche» die metallischen Eigenschaften fehlen, indem sie keinen Metallglanz haben unddie ^Elektricität nicht leiten. Es gehören hierher 15 einfache Stoffe, nämlich:
) Sauerstoff oder Oxz-genium (0 — 8 ); 2 ) Wasserstoff oder llz-ckrogemum (ll —
3) Stickstoff oder Mrogeniuin (dl 14); 4) Chlor (LI — 36); 5) Jod^--127); 6 ) Brom (Sr ----- 80); 7) Fluor (b'I -- 19); 8 ) Schwefel (8-----16);-y Selen; 10 ) Tellur; 11 ) Phosphor (!>---32); 12 ) Arsen (äs----75); 13) Koh-lenstoff (6 ---- 6 ); 14) Kiesel oder 8 ilioinm ( 8 i — 22); 15) Bor (v ---- 10).
Zweite Abtheilung: Metalle. Die hierher gehörigen Stoffe bilden die Mehr-der Elemcntcnreihe. Sie haben Metallglanz und leiten die Elektricität. Inchren übrigen Eigenschaften zeigen sie jedoch bedeutende Unterschiede, sodaß man die-stlben in mehre Unterabthcilungen gebracht hat. ,
4) Leichte Metalle. Man findet solche Metalle niemals in gediegenem Zu-stande, sondern stets mit ander» Stoffen verbunden. Sie haben ein geringes speci-Wes Gewicht, indem einige .derselben sogar leichter sind als Wasser. In der Naturst»d sie sehr verbreitet, jedoch kommen sie niemals in metallischem Zustande, sondernstets i„ Verbindung mit andern Stoffen vor. Erst seit wenig Jahren gelang es,
'".metallischem Zustande darzustellen, was Ursache ist, daß dem Leser, der nicht^-hemiker ist, deren Namen kaum jemals zu Ohren gekommen sein mögen. Die'Verbindungen leichter Metalle haben vielfache und wichtige Anwendungen in denErwerben, und unterscheiden sich in mehre Gruppen.
Gruppe der Alkalimetalle: 16) Kalium (Ka —29); 17) Natrium (bis----23) ;
Lithium.
Truppe der Erdalkalimetalle: 19) Barium (Ls ----- 68 ); 20 ) Calcium ( 6 a— 20); 21 ) Strontium ( 8 r ----- 43).
Truppe der Erdmetalle: 22 ) Magnesium (Llz — 12); 23) Aluminium (4lGlycium; 25) Zirkonium; 26) Ittrium; 27) Thorium; 28) Cerium;^9) Lanthan; 30) Didym; 31) Erbium; 32) Terbium.
^ Metalle. Im Gegensatze zu den oben genannten werden die
^/talle hauptsächlich in metallischem Zustande benutzt, daher ihre Namen
Wnjchaften ziemlich allgemein bekannt sind. Auch findet sich eine Anzahl der-er" metallischem Zustande oder gediegen. Sie sind die gewich-
lgsten Naturkorper, denn es gibt deren, die 6 mal und sogar 22 mal mehr wiegenws ein gleicher Raumthcil Wasser. Die große Anzahl derselben wird abermals inzwei Gruppen gebracht, nämlich in unedle Metalle, die an der Luft ihre» Glanz vcr-'"ren und nur selten gediegen gefunden werden, und in edle Metalle, die ihren GlanzEhalten und meist gediegen angetroffen werden.
Gruppe der unedlen Metalle: 33) Eisen (ste ----- 28); 34) Mangan (»In ---A; 35) Kobalt ( 6 o --- 29); 36) Nickel (N --- 29); 37) Chrom ( 6 r ---- 26);
Davadin; 39) Zink (2-----32); 40) Kadmium; 41) Titan; 42) Uran;
n, ."Wolfram; 44) Molybdän; 45) Tantal; 46) Niobium; 47) Pelopium; 48) J<-"'nun,; 49 ) Zj„„ ( 8 ^ ------ 58); 50) Antimon ( 8 b ----- 129); 51) Blei (l>b ---
^)> 52) Wismuth (vi --- 106); 53) Kupfer ( 6 „ ----- 31).
----- l der edlen Metalle: 54) Quecksilber (llg----- 100) ; 55) Silber (äp;
^0) Rhodium; 57) Osmium; 58) Iridium; 59) Ruthenium; 60) Pal-61) Plast,, (I't --- 98); 62) Gold (äu -- 98).
Ungleiche Verbreitung und Wichtigkeit.
sich d^"b2 Elemente" hören wir den Laien verwundert ausrufen, nachdem erdurst,« c die vorstehende», zum Theil eben nicht harmonisch klingenden Namen hin-d« iu rittet ha, __ ist dieses die gepriesene Einfachheit, zu welcher die Chemie
10 E^enwart hinführt^ welche die Zahl der einfachen Stoffe seit den letzten
wahren wieder ebenso viel Namen vermehrt hat? Welche UntersuchungS-" Gegenwart. Vli. 28