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Der Socialismus in Deutschland.
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zum Tode ausharrte, bis er unter den 58 Jüngern Ensantin's' mit »erurtheiltwurde. Daß Andere sich ernst daran betheiligt hatten, sehen wir nicht. JedenfallsSing auch dieser Schimmer von Einfluß unter den Deutschen mit dem Untergängeder pariser Schule selbst unter.
. Dagegen nahm die deutsche Literatur gleich anfangs, das heißt nachdem derSaint-Simonssmus durch die Julirevolution eine öffentliche Thatsache geworden, sichder neuen Erscheinung an, und wir besitzen mehre Schriften, die sehr ernst auf dieSache eingehen. Wir können hier füglich die Corrcspondenzartikcl der Zeitungenaus jener Zeit übergehen, da sie im Wesentlichen nur einzelne Nachrichten mittheilen.Aber gleich das erste Werk, das vom Saint-Simonismus ausführlich handelt, wecktedie Aufmerksamkeit der gelehrten Welt in hohem Grade. Es war dies unsers Wis-sens „Der Saint-SimoniSmus und die neuere französische Philosophie", von F.W. Carove (1831), der freilich nur den vierten Abschnitt der Darstellung des Saint-Simonismus widmete, aber hier auch mit großer Umsicht und Unparteilichkeit nebeneinigen Notizen über das Leben Saint-Simon's einen sehr guten Auszug aus derExposition gab. Carovö faßte die ganze Schule wesentlich vom religiösen Gesichts-punkte auf nach dem Borgange Poupot's und anderer französischen Geistlichen, undsah in ihm vorzüglich einen Ausdruck des Dranges nach größerer Innigkeit des re-"giösen Bewußtseins; die socialen Beziehungen waren ihm das weniger Bedeutende.Die directen Ausfälle des „6Iode", solange dieser das Blatt der Schule war, gegenEigenthum und sociale Ordnung verdammt er als thörichte Consequknzen eines rich-tigen Ausgangspunkts, geneigt diese ganze Seite der Bewegung in die Kategoriealten Utopien zu werfen. Immerhin zeigte schon diese Schrift, daß in demSaint-Simonismus ein tieferer Inhalt liege; und mit wirklich bedeutender Auffassung. t »rage trat daher schon im Jahre 1832, nachdem in der „Zeitschrift für histo-tffche Theologie" unter,Anderm vom Professor Wendt schon mehre Reden yon I.Le Chevalier in guter Übersetzung mitgetheilt, auch andere kleine Aufsähe darüber«schienen waren, der als Theolog so hochsteh^ide Karl Bretschneidcr mit seinemumfassenden Werke he»vor: „Der Simonismus und das Christenthum, oder beur-theilende Darstellung der simonistischen Religion, ihres Verhältnisses zur christlichenKirche und der Lage des Christenthums in unserer Zeit." Allerdings ist auch hierder kirchliche Gesichtspunkt der vorwaltende, wie schon der Titel zeigt; die Einleitungenthielt historische Daten, der erste Abschnitt die religiös-politischen Lehren der Si-nwnisten, der zweite die Beurtheilung des Simonismus, der dritte die Lage desChristenthums in unserer Zeit. Es ist keine Frage, daß auch Bretschneidcr in demSimonismus in ähnlicher Weise wie Carove nur eine kirchliche Sekte sah, deren ma-terielle Lehren ihn leicht an die Herrnhuter und ähnliche Scmderconfessionen erinnernLochten. Allein er geht doch tiefer auf die Fragen nach der neuen Ordnung desEigenthums ein; man sieht, daß ihm die sociale Bedeutung der Lehre'keineswegslag, und wenn er die Theorie Fourier'S neben jener gekannt hätte, so wäre erkö» d' „damals dem tiefern Inhalte jener Erscheinungen nahe getreten. Manund" als dasjenige ansehen, das alle bisherigen zerstreuten Nachrichten
st°risch-NoA"auck L' ?amt.Simonismu-, die außer der „Zeitschrift für hi-Kirchemeituna" und « A "Ausland", die „Allgemeine Zeitung", d.e „Allgemeineha tt. in 2 n°ck ?^.°°z' "Neue Monatsschrift" (Bd. 21 und 22) gebrachtn2"?" zusammenfaßt und abschließt. Später kennen wir nur
Saint-L2smus;'die erste- „Was ist der Samt-.Wnnkön-I § 0832), ist eine kleine aber gutgeschriebene Broschüre; die zweite vonZeitschris??'"Rechtsphilosophie Frankreich«', ist in Mittermaier's „Kritischedeü unn k ^ Rechtswissenschaft" (Bd. 4 , Nr. 3) enthalten, in der die sociale Be-die an? Slmonismus schon viel klarer hervortritt. Ob noch vielleicht eine oderdie I-d-u Darstellung existirt, wissen wir nicht zu sagen. I« jedem Falle erschiennur da« g r "" Gegenstände selbst erschöpft; und in der That konnte jetztZusammenfassen dieser ersten Bethätigung der Umgestaltung unserer socialen