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Siebenter Band.
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Der Socialismus iu Deutschland.

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gab, welche in den alten Reichsstädten schlummerten. Hier sind Millionen von denneuen Fabriken abhängig, auf sie angewiesen, mit ihnen in Verbindung; der Handelblüht, der Verkehr mit Holland, dem ncnbefrcitcn Belgien, dem revolutionären Frank-reich ist lebendig; Land und Volk sind auf ihn angewiesen, und der leichte und ge-sunde Wein des edlen Rheinstroms hat frisches Blut und freien Sinn dem Stamm-sihe des geschichtlichsten aller deutschen Stämme, den Franken, erhalten. So sind^sten und Westen Preußens iu Gemüth, Lebensweise, Wirthschaft und Geschichte,und damit auch in der ganzen gesellschaftliche» Ordnung wesentlich verschieden, unddiese Verschiedenheit macht sich geltend in allen allgemeinen Zuständen des preußi-schen Staats.

In dem Verhältnisse dieser beide» Theile Preußens zueinander war nun seitden französischen Kriegen eine wesentliche Veränderung vor sich gegangen. Wiebekannt, hatte der Kurfürst von Brandenburg schon seit dem 17. Jahrhundert durchdie jülich. klevesche Erbschaft sehr bedeutende Besitzungen am Rhein erworben, zudenen Bingen, Navensberg, Tecklenburg, und im 18. Jahrhundert sogar Ostfrles-land hinzugekommen waren. Allein vor der Revolution hatte man ziemlich durch-gehend den Grundsatz beobachtet, die innere Verwaltung dieser Lande wesentlich aufder Basis ihrer alten Einrichtungen zu lassen. Man hatte dadurch in gewisser Br-echung an Macht verloren; ein Theil der Kräfte des Landes hatte sich den Ein-wirkungen von Berlin entzogen, und im Allgemeinen war das Verhältniß dieserLande zum eigentlichen Kurfürstenthum ähnlich dem der spanischen Niederlande zumErzhcrzogthum Ostreich. Allein andererseits hatte man dadurch an Anhänglichkeitgewo,i„x„. von einer Opposition jener Lande gegen Preußen war durchaus nicht die. , . lebte das nun fort, bis Napoleon die Schlacht bei Jena schlugt Preu-d, die Elbe confinirte, und alle jene Lande theils Frankreich, theils den neuen

"ch ihn erstandenen Reichen einverleibte. Mit Napoleon kam auf diese Weise zwarwcrscjts die Fremdherrschaft, andererseits aber auch die neue Verfassung an den>1theni, und zugleich brachte die Contincntalspcrre die Industrie und die Entwickelunggewerblicher Capitalhcrrschaft. Acht Jahre hindurch konnte das Alles Wurzel fassen.Von Allem, was die französische Herrschaft schuf, blieb im Wesentlichen eben dieseGeltung der industriellen Gesellschaftsordnung, zugleich aber auch die Foderung, die,^ der gesellschaftlichen Bewegung, die industrielle Gesellschaft mit ihrer

-Herrschaft des Ecldcapitals und der Unternehmung, desgleichen der Grund und Bodenund ihre Besitzer an den Staat ewig stellen wird und stellen muß: die Foderung nacheiner parlamentarischen Verfassung. Mit diesen Elementen eines neuen Lebens tra-ten die Nhcinprovinzcn i» den preußischen Staat, als der Pariser Friede geschlossenward. Es schien auf dem ersten Blick klar, daß das neue Preußen zwar äußerlichganz auf der Grundlage des alten errichtet sei, daß es aber von nun an aus zweisehr disparaten Elementen bestehe. Der Weg, den unter diesen Umständen Preußengehen mußte, lag klar genug vor, und mit jener auf fester Überzeugung beruhendenAuffassung, die den wahren Staatsmann vor dem Staatßdiener auszeichnet, hatteStein dem Könige diesen Weg als den einzig ersprießlichen dargelegt,und aet hwrnach, da es einmal die Rheinland« nicht auf den wirthschaftlichen

der Rb!i,n Standpunkt der Marken zurückführen konnte, die letzter» zu dem

tkan "heben; es mußte, was es in Beziehung aus den Grundbesitz ge-

selbe» Beziehung aus das Staatsbürgcrthum thun; es mußte dem-

in ^.'"«Rechten verhelfen und — eine freie Verfassung geben. Man hattegroße b«t lang das richtige Gefühl der Lage Preußens; die Noth, die so

versprack Ahatte hier das Größte vermocht: sie hatte weise gemacht. Mandem Cab'i '^stände, und daS war Alles, was man federte. Wenige machten eSHerrschaft""* Vorwurf, daß es nicht schon in den Jahren der französischen

"zeugten d"" Emfiihrung pachte; allein kaum hatten die Deutschen gesiegt, so

lunae,, gleiche» Gründe gleiche Folgen, und in die Wiener Congreßvcrhand-wuchte sich bald die laute Foderung der „fünften Macht", die eine parla-