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Siebenter Band.
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557
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Der Socialismus in Deutschland. 557.

in allen Theilen Deutschlands bahnte sich ihren Weg in der viel bestrittenen Fragenach Schutzzoll und Freihandel.

So ward der Einheit von allen Seiten vorgearbeitet. Allein es bedurfte keinesgroßen Scharfsinns, um zu erkenne», daß aus allen diesen Seiten noch Alles.wesent-i>ch unfertig war. Vor allem aber hatten sich die beiden Hauptfactoren der nächstenZukunft, die neue sociale Idee und die Neichsidee, im Grunde noch gar nicht be-rührt, viel weniger verständigt. Die Meisten ahnten gar nicht, daß sie überall zu-sammengehörten, daß sie in der That nur in harmonischer Einheit wirken könnten.Diejenigen, welche ihren gegenseitigen Einfluß nicht mehr zu leugnen vermochten,waren kurzsichtig genug, in dem Einen nichts als ein Agitationsmittel für das An-dere zu erblicken. Die Vertreter der socialen Bewegung wollten das Reich, um durchdiese neue Staatsgewalt die Gesellschaft umzugestalten; die Träger der politischenBewegung glaubten durch die socialen Ideen die Masse für das Reich als solchesiu begeistern. Es war klar, daß wenn beide Elemente unter dieser Konstellationdusammenkamen, das Eine nothwendig das Andere in seiner Wirkung paralystren">ußte. Und das Unglück Deutschlands war es, daß sie eben in dieser Epoche ihrer""fertigen Entwickelung zu einem Werke gemeinsam berufen wurden, das nur durch">e vollkommenste und maßvollste Harmonie vollbracht werden konnte.

Seit 1848.

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Wir müssen im Gegentheil sogleich mit den st .8 Gegenstand nur eine

für eine Geschichte auch in Beziehung auf f .. Auffassung der mei-

sthr geringe ist. Wir glauben aber m allen, Wesentl.che.i d.e RuffaM. g

sten unserer Leser zu treffen, indem w»r '"Dem, was s l y allenthalben

ist, keineswegs einen Abschluß irgend einer Art, sondern "»r «ne>^,s^st ^ ^sehr rohen und ungeordneten Zustand des Übergangs z s h

den dies zunächst in Bezug auf die sociale Frage darzuieg - »usammentrat,

Als das Vorparlament, und noch als die Nat'Elversamm^war die Majorität der Nation für die Einheit des Reichs und d ^ ^ ^ aabterordnung der einzelnen Staaten unter dasselbe. Allein wie schon ob 6 j g, ^es neben dieser Majorität für die Staatsidce k-in- Ma,°nta^

ven GährungSprocesse, und die entgcgcngesetz e gesellschaftlichen

Vertreter. ES war daher vollkommen einleuchtend, daß man nur die gcieu,cya,mu)^Widersprüche in die Staatsidce hineinzubringen und sie möglichst zu identihnrenbrauchte, um auch jene Majorität der deutschen Reichsidee gründlich zu sprengen,und dadurch das Entstehen irgend eines neuen Organismus unmöglich zu machen.

Nun lag es in der Natur Deutschlands und in der öffentlichen Erziehung dergebildeten Theile seiner Nation, daß die Meisten des treuen GlaubmS warcii, mankönne mit einer bloßen Gesetzgebung gerade so gut nn ganzen Deutsche, ^

bisher in den einzelnen Staaten die öffentlichen Dinge ordnen. Man-Männern keinen Vorwurf über Dasjenige machen, was IM .lDrundc trat

schichte unsers gemeinsamen Vaterlands verschuldete. Die s das Reich"

zusammen und begann Gesetze zu machen; aus diesen Gesetzen Me dmu ,, ch

hervorgehen, statt daß aus dem Reiche die Gesetze hatten hervorgehen,Mc. DenParlament schien Alles darauf anzukommen, diese Gesetze so weise cnwrselts und soumfassend andererseits zu machen, als es nur immer thunüch war. Jndeffm sah maallgemach ein, daß eine Verfassung etwas Anderes sei als ein Schretbepultelaoorat,daß sie eine Voraussetzung habe, deren man sich auch "r kemer Werfe entledigen -AlS diese Voraussetzung zeigte sich alsbald die gesellschaftliche Ordnung dcS Bolks. E

äußerste Linke reicht müde darauf hinzuweisen, daß die Freiheit schlecht durch

den Staat garantirt sei wenn sie innerhalb der Gesellschaft wieder g^det werde,und es gehörte durchaus keine tiefe Einsicht dazu, um dies einzusehen. Man war