Die Pflanzen nnd Thiere der Borwelt.
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derselben, »ach dem Untergänge des Ungeheuers, dem sie angehörten.^ gründlichsten Forschungen haben diese Fragen gelöst, und mit großer Befried!-öu»g schaut der Paläontolog auf dieses Gebiet seiner Thätigkeit.
Die Flosscnsäugethierc, um auch hier die Reihe von den unvollkommener» zuA vollendetsten Gestalten der Schöpfung zu verfolgen, bewohnen ausschließlich daS^'"r, und wie dieses ihr Element an Ausdehnung das feste Land überwiegt, in ebenGrade übertreffen sie an riesenhafter Größe alle Landbewohner. So ist es in^ gegenwärtigen Schöpfung, und nicht anders war es in der Vorwelt. Pottfische,.Tusche, Delphine und Seekühe beherrschten zu allen Zeiten seit Beginn der ter-k>re>, Periode die Gewässer des Weltmeers. Ihre Überreste wurden in den ver-Wedensten Gebilden und in allen Ländern, wo Säugethierknochen gesammelt wordenbeobachtet, aber nirgends in großer Menge oder in nur einigermaßen befriedi-gter Vollständigkeit. Das gilt allgemein von den untergegangenen Arten noch lc-b»der Gattungen. Unter den ausgestorbenen Gattungen mögen nur zwei erwähnt2 '>^k», welche Cuvier bereits kannte: nämlich der Ziphius, durch den Mangel derM»e an den lebenden Narval erinnernd, aber in der Beschaffenheit der Kiefer undH^ubeine eigenthümlich, und das Metaxytherium, ein dem Dügong verwandtes^lchvpf, beste,, Zähne eine täuschende Ähnlichkeit mit denen des Flußpferdes zeigen,eider Überreste kommen am häufigsten in Frankreich, sparsamer in andern Länderns Mittlern und südlichen Europa vor, und zwar die des Ziphius in den altern
in den mittlern und obern. Diesen ceta»
Terz
^^lärgebilden, die des Metaxytheriums . ...» ...
^«artige» Meeresbewohnern schließen sich die Robben und das Walroß Machst a>hFossilreste kein besonderes Interesse gewähren. Ihrer Fannl.e geh°"aber auch
Zeuglodou an. dessen Zähne bereits Scilla 1v7» aus terk.aren Sch.chten d r
Malta abbildet. Dennoch konnten die amcrikan.schen Neste mder lacher ch-nZusammenstellung des riesenhaften Hydrarchos nicht blos das gebildete Publicu^Staunen versetzen, sondern selbst -inen ausgezeichneten Z°°t°m-n veranlassen,Wst eince wissenschaftlichen Darstellung für den Hydrarchos einzutreten. Knoch ,3äh»e und Schädel des Zeuglodon finden sich seit langer Zeit schon in ungeheurerMenge in einem mergeligen Kalkboden Alabamas. Der amenkamsche NaturforscherHarlan gab zuerst nähere Nachrichten über dieselben, indem er sie einem höchst merk-würdigen saurierartigen Geschöpfe zuschrieb, welches er Vasilosaurus "U"»te. Spa-aber noch in den dreißiger Jahren, erhielt Owen einige Fragmente, und stmScharfblick ettanntc alsbald die Natur eines FlossensaugcthierS dann. NachfolgendeÜberreste bestätigten diese erste Deutnng, und der Basilosaurus wurde als ZeuglodonUnter die Robben verseht. Den Hydrarchos zerlegte Ioh. Müller m eurer umfang.W>che» Monographie in die Theile des Zeuglodon. Die zackige Form der Zahne,°er Schädel, Wirbel und Nippen stimmen überraschend mit denen der Phoken uber-und nur die beträchtlichere Größe zeichnen sie auffallend aus. Zwar ist nochvollständiges Skelet entdeckt worden; doch läßt sich aus den bekannten TheilenTvlallänge des Thiers ziemlich genau auf 60—70 Fuß berechnen, hinter welcherW'sere Robben weit zurückbleiben. Viel merkwürdiger noch als das Jeuglvdmr, yu>''chtlich seiner Form, ist das nahe verwandte Dinotherium, dessen kolossaler Schabet'' den mittcltcrtiären Schichten des Mainzer Beckens bei Eppclsheim entdeckt unvg» Kaup beschrieben worden ist. Der Hintere Theil des Schädels spricht besonders>ch die stark geneigte Hinterhauptsfläche entschieden für den beständigen AufenthaltWasser, der vordere Antlihthcil deutet auf sehr große, wulstig ausgctnebene Lip.die Mahlzähne gleichen denen des Tapir, und die Unterkieferspihe biegt sich ganz^wäns mit zwei ungeheuren Stoßzähncn, welche an die im Oberkiefer befindlichen^tvßzähne des Walroß erinnern. Indessen fehlen, trotz des häufigen Vorkommens derMnc, Knochen des Skelets, aus denen die allgemeine Gestalt des Thiers noch bc-nwmter ermittelt werden könnte. Im ganzen mittlern Europa finden sich die Zähnestreut. Neuerdings erhielt Owen ein Kieserfragment aus Neuholland, welches tueSescnwart. Vll. 38