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Siebenter Band.
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Die Pflanzen und Thiere der Vorwelt.

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denn 20 Arten und in zahllosen Scharen über das ganze bewohnbare Festland derErdoberfläche verbreiteten. Durch die höckerigen Backzähne schließt sich an die Ma-stodonten der Tapir, jetzt in Südamerika und Indien heimisch. Auch er war einstBewohner Deutschlands, denn in dem tertiären Sande bei Eppelsheim, in derBraunkohle von Greit und Othmarsingen, in den sundwichcr Knochenhöhlen undau andern Orten wurde» unzweifelhafte Überreste gefunden. Aber auch in Ken-tucky u„d in den Knochenhöhlen Brasiliens erkannten Harlan und Lund Tapirreste,die alle deuten auf nur wenig von den lebenden verschiedene Arten. Vom Tapiriun> Flußpferd« und Rhinoceros, welche in der Reihe der lebenden Pachydcrmcn eine .irhr natürliche Familie bilden, wie sehr sie auch verschieden zu sein scheinen, führt eineTroße Anzahl der mannichfaltigsten Geschöpfe, welche seit Beginn der tertiären EpocheEuropa und Asien bevölkerten und der Katastrophe erlagen, die die heutige OrdnungDinge einführte. Die Anthracotherien zunächst haben das Zahnsystem des Ta»dw mit abweichender Form der Höcker auf den Mahlzähnen. Sie bewohnten dassüdliche Frankreich und nördliche Italien in der spätern Tertiä'repoche. Die Lophio-^"ten entfernen sich schon etwas mehr vom Tapir, um dem Rhinoceros sich zu nä-Aru, und einige erreichen auch des letztem Größe; die meisten bleiben aber auch in der^toße dem Tapir gleich. Alle Arten gehören den mittlern Tertiärschichten, besondersFrankreichs an. Bei den Palaotherien endlich nähert sich die Form der Mahlzähneganz denen des Rhinoceros, aber die Eck- und Schneidczähne sind tapirähnlich,Auso der Schädel, zugleich mit augenscheinlicher Hinneigung zu den Einhufern^'kse vielseitige Verwandtschaft fällt hier wieder mit dem geologischen Auftreten zu-!?">»ien; denn die Paläotherien vertreten allein die ganze Familie der typischen Pa-chtern,«, während der frühesten Tertiärepoche. Ihre Reste, auf zahlreiche ArtenA^utct, verbreiten sich durch das mittlere und südliche Europa. Die Größe der-. schwankt zwischen der des Hasen und Pferdes. Die beiden nun folgendenRepräsentanten, Nashorn und Flußpferd, erschienen zuerst in der mittlerneruaren Zeit. Ersteres bot schon damals wie noch heute die Unterschiede nach denSchncidczähnen. Es gibt tertiäre Arten, welche nur ein Horn auf». Nasenbeine trugen, oder dieser Auszeichnung ganz beraubt warm und Schneide-lckt^ Die diluviale zweihörnige entspricht dem lebenden capischen. Diese

tz ere begleitete das Mammuth überall hin bis in die eisigen Regionen des Polar»eres, wo schon Adams am Ende des vorigen Jahrhunderts den vollständigen Ca-Mr mit Fleisch und Haaren fand, und dessen Reste der Akademiker Brandt inneuester Zeit wieder mit tiefer Gründlichkeit untersuchte und mit großer Sorgfalt^arbeitete. Dieser schönste Rest der vorwcltlichcn Schöpfung löste zugleich die schwir-sWen Fragen. Konnten die jetzigen Trvpenbewohner einst in den eisigen Regionenhohen Nordens gedeihen, oder herrschte daselbst ein tropisches Klima und ein üp-Pflanzenwuchs, welcher den riesigen Landthicre» ausreichende Nahrung ge-u>k dichte doppelte Haarkleid der Vorfahren unserer nackten Elefanten

w Rhinoccrotcn läßt die Annahme eines heißen Klima im höchsten Norden jetzt ebensodie Kiefernadeln, welche in den Zahngruben und dem MageninhalteUrwelt gefunden wurden. Vor einigen Jahren soll wieder ein voll»den Ufern des Tas gewonnen worden sein. Die mannichfal»Nashornarten lieferten die Sivalikhügcl am Himalaya, von welchensch°«c Abbildungen geben. Abweichend vom Rhinoceros daSin dtir» tragend, und die Schmelzbcdcckung der Zähne

Überr-a^" ^ '""d das Elasmotherium bezeichnet, dessen sparsame

FlÜ^s d'luv'alm Schichten am Kaspischen Meere entdeckt worden sind. Diefallend iwar das gleiche geologische Alter des Nashorns, aber eine auf.

Stökern geographische Verbreitung. Gegenwärtig nur in einer Art die

Per> d oiusse Afrikas bewohnend, existirtcn in Indien allein am Ende der tertiäre,,oe mehre von der Größe eines Schweins bis zu der ungeheuer plumpen deS

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