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men, und ein Gentleman scheut nichts so sehr, als sich lächerlich zu machen. Dasneue Parlament besteht ferner, bis auf 260 ncugewählkc, von denen nur 20 früher ischon einmal gewählt waren, aus den alten Mitgliedern. Erst die Zukunft muß >lehren, ob diese 260 frisches Lebensblut ins Unterhaus brachten. Die Sitzung sollteam 20. Aug. eröffnet werden, die Minister verschoben aber die Eröffnung mehrmals.
Während dieser Zeit machten sich Ärgernisse mit dem Jcsuitismus und Ultra-montanismus in Irland, Kriegslärm zwischen Amerika und England, Auswanderungnach Australien und die Statistik als historische Factoren und als Gegner des Mi-nisteriums geltend. In Irland verschwindet jedoch mit den Celten nach und nach .auch die Macht der Geistlichkeit. Der Kriegslärm war eine gehaltlose Seifenblase, jMit einem Lande, nach welchem man jährlich für 15 Millionen Pfund Sterlingenglische Waaren ausführt, führt man keinen Krieg. Die Auswanderung nach Au- ^stralien wirkte Wohlthätig wie ein Aderlaß bei dem Vollblütigen. Es ist ein gesun-der Ausgleichungsproceß zwischen Überfülle und Mangel an Arbcitscapital. DaßAustralien während dieser Zeit eine „Petition" einsandte, die nicht viel besser aussahals der Anfang einer Unabhängigkeitserklärung, darf England im Grunde wenig be-kümmern. Amerika wurde erst ein Gewinn für England, nachdem es politisch ver-loren war. Dasselbe gilt von Australien und den andern Colonien, die denn auchnur noch formell und lose an dem Muttcrlande hängen.,, England wird mit der Zeitalle seine Colonien verlieren und dadurch viel Geld und Ärger sparen. Es wird bau»mit den Kaffcrn einen cultivirenden Handel treiben, statt sich von diesen, wie jetzt, >Schafe und Ochsen und Leben nehmen zu lassen.
Eine Menge diplomatischer Ereignisse, die noch in den Sommer und Herbst ^1852 fielen, dienten größtentheils nur dazu, die Schwäche und Unfähigkeit des neuenMinisteriums auch auf andern Gebieten anschaulich zu machen. Wir rechnen hierher^den halbofficiellen Empfang des Flüchtlings Nosas; die in Form einer Cabinetsordre ^gegebene polizeiliche Verwarnung gegen katholische Proccssionen; die ministerielle Pro-position für den Ausliescrungsvcrtrag von Criminalverbrechern. an Frankreich, welche !beinahe dahin ging, Bonaparte zu ermächtigen, auch Engländer aus London zu hole»,wie Brougham bemerkte; die gebotene Gcldentschädigung an den in Florenz von einem ,östreichischen Offizier gemishandelten Engländer; besonders aber den täppischen Muth/ !mit dem man eine aggressive Haltung gegen Amerika annahm. Unterbeamte descretärs des Auswärtigen mußten dar Ministerium auf die Falle aufmerksam macht"/ !in welche dasselbe von auswärtiger Diplomatie gelockt worden, der allerdings nichtserwünschter gewesen sein konnte, als wenn sich England und die Nordamerika»!!^Union in Krieg verwickelt hätten. Lord Malmesbury lenkte denn auch noch zur rech'teil Zeit ein. Die scheinbar authentische Enthüllung im „dknrning lllironiols" übt? !den geheimen Vertrag der drei continentalcn Großmächte für den Legitimismus in Frank'reich gegen Bonaparte's Zukunft ward ebenfalls einige Zeit als großes Ercigniß b^'handelt. Auch der birmanische Krieg, von dem die ersten definitiven Nachrichtim Mai ankamen, setzte das Publikum i» Bewegung. Die Drohungen der f>"'^zösischen Polizei gegen englische Korrespondenten wurden von der Presse und bc>! >Volke ebenso verarbeitet wie die Jnvasionsgerüchte, und die Presse machte zumten mal ihren Muth geltend. Die skandalösen Ereignisse in Irland, die protcstm''tische Bartholomäusnacht am hellen Tage in Stockport, der Proceß Achill! undman und dergleichen waren vereinzelte grobe Auswüchse' und wurden als solche,trachtet. Sie trafen die englische Cultur nicht, sondern machte» sich blos als FrüHgeistlicher und weltlicher Negierungskünstler geltend.
Fruchte der Pcel'schcn Reformen.
Auch die Statistik wurde oben unter den Feinden der Dcrbyten genannt- ^ist in der That deren mächtigster Gegner. Die Engländer cultiviren die Sta >1als ein kaufmännisches, buchführendes Volk besonders gewissenhaft und fleißig- ^jedem Facit nun, das man in den verschiedenen Zweigen deS öffentlichen Lebens