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Norwegen.
dieses Gebiets haben ihre meiste» Quellen auf den großen Gebirgsflachen zwischendem mittlern Theile des Stifts Christiania und dem südlichen des Stifts Bergen. Siegruppiren sich um drei Hauptzweige, welche sind: 1) der östlichste oder die Rands-Elv,>deren Zuflüsse, von den Gebirgen im Westen des Mjösen kommend, den großenBinnensee Randsfjord bilden, und die fruchtbaren Fluren von Land und Hadelandbewässern; 2) der mittlere Zweig oder die Begna, die als Hauptstrom anzusehen ist,aus Gebirgsseen dicht an der Grenze von Bergensstift entspringt und die große Land-schaft von Valdcrs der ganzen Länge »ach durchläuft; von da tritt sie in das frucht-bare Flächenthal des Ningerikc, nimmt den vom Nandsfjord kommenden Strom aufund bildet den beinahe viereckigen Binnensee Tyrifjord, aus dem sie wiederum unter demNamen Drammens-Elv heraustritt; 3) der westliche Zweig oder die Hallingdals-Elv,die, hauplsäch'ich aus den Gebirgsseen am Fuße des Schnee- und Gletscherrückcns vonHallingskarven kommend, das lange Hallingthal durchströmt, den Binnensee Krödercnbildet, und sich unterhalb dieses mit der Drammens-Elv vereinigt. Der gesammteStrom fließt somit der Stadt Drammcn zu und sodann in den Drammsfjord. DasStromgebiet umfaßt die Landschaften von Land und Hadeland (hauptsächlich denRands-Elv-District), ValderS und Ringcrike (hauptsächlich die Begna), Hallingdalund Sigdal (hauptsächlich die Hallingdal-Elv), und Modum nebst Eker (dem ge-saminten Hauptstrom selbst gehörig). Die große Menge von Holz, die aus allendiesen Distrikten kommt, wird meist an den Sägemühlen bei den Wasserfallenund Stromschnellen von Dramms-Elv, insbesondere im Kirchspiel Eker, in Brctergeschnitten und sodann von Drammen aus verschifft.
Dicht bei dem Stromgebiete von Drammen befindet sich der lange und schmaleBezirk des mächtigen Logen (mit dem oben erwähnten Strome gleichen Namens nichtzu verwechseln): eines der wenigen Gewässer in Norwegen, das beinahe ganz alsFluß ausgebildet ist und nicht aus langen Reihen von Binnenseen besteht. Sein«Nebenflüsse find nur kurz und unbedeutend wegen der großen Enge bei »»Verhältnismäßiger Lange seines Gebiets. Der Logen, Binnenseen des Hardangcrfjelds ent'quellend, durchströmt in südöstlicher Richtung und einer Länge von etwa 33 gev'graphischen Meilen (deren ungefähr 10 noch auf die Gcbirgsplattc kommen) dasNummethal mit dessen Fortsetzung, Larthal u. s. w., und mündet unweit des Stadt'chens Laurvik in eine kleine Bucht des Skagerrack. Der Holzexport von diesem Orttist daher nicht unbeträchtlich, wscwol nicht mit dem von Christiania und Dramr»c>'zu vergleichen.
Das nächste Stromgebiet im Westen ist eines der ausgedehntesten und vielleichtdas interessanteste Norwegens. Es ist dasjenige der Skiens-Elv, und umfaßt desgrößten Theil von Thelemarkcn, ein Landstrich, der reich ist an imposanten Natw'scenen und von einem ungcmcin kräftigen Menschenschläge bewohnt wird. DaStromsystem zerfällt in zwei Hauptzweigc, die sich beide in der Skiens-Elvdem Binnensee Norsjö vereinigen. Der nordöstliche ist der mächtigste und n>m
auch als der Hauptstrom angesehen. Er entquillt unter dem Namen Hvanna
Kvanna aus Gletschers«» weit gegen Westen, auf der hardanger Gebirgsplatt^bildet 3000 Fuß über dem Meeresspiegel den großen Binnensee Mjösvand, rW''wieder aus diesem unter dem Namen Maan-Elv und stürzt sich durch'den >v<,berühmten 700 Fuß hohen Njukandfvß (rauchender Wasserfall) in die Tiefe desKrischen Westfjordthals hinunter. Mit viele» andern bedeutenden Ncbenströmen bildetsodann den lang«, und schmalen, von hohen, düstern Felsenwänden umgebenenund wird, aus dem südlichen Ende dieses Sees wiederum als Fluß hervortretend, ^Tinn-Elv genannt, bis er sich durch den mächtigen Tinn-Foß in den Bin»"'von Hiterdal ergießt. Dieser See nimmt auch weiter gegen Westen einen bedeutenNebenfluß auf, der das fruchtbare, wohlbevölkcrte Hjartdal durchströmt. Der H'dalssee, etwa 1geographische Meile lang, verengt sich aber wieder zu einem .der, in Bereinigung mit dem von Nordwesten kommenden, mächtigen Silegjords'Böfluß, den großen Norsce bildet. Der südliche und südwestliche Haupezwcig