Norwegen. 255
Stromgebiete der Skicns-Elv zieht aus mehren Gebirgsseen auf dem Höhenplateauwestlich von Thelemarkcn seine Gewässer. Von mehren Gebirgsströme», die von diesenSeen kommen, ist besonders die Songa, die den großen Totalste bildet, und die Vinje-Elv bedeutend. Sie vereinigen sich, nehmen mächtige Nebenflüsse von Seitenthälernauf und bilden eine Reihe von drei schmalen Binnenseen, die, durch kurze, schiffbarengen verbunden, beinahe als ein einziger, 8 geographische Meilen langer See anzu-sehen sind, denBandaks-, Hvitiscids-und Flaasee. Dieser See steht dann durch einenetwa drei Meilen langen Strom mit dem oben erwähnten Norsce und dadurch mit demnördlichen Hauptzweig der Skiens-Elv in Verbindung. Der Norsce gießt sich endlichdurch den zwei Meilen langen Skiensfluß, der von der Stadt Skicn, bei welcher ervorbeiläuft, seinen Namen hat, unweit der Stadt Porsgrund in einen Arm desangcsundsfjord. Da der Fluß auch für die größten Schiffe tief genug ist vonoer Ausmundung bis nach Skieii hinauf, wo sich mächtige Wasserfälle für Sägemühlenganz wie geschaffen befinden, so bildet diese Stadt auch den natürlichen Hauptstapcl-platz des ganzen Stromsystcms und den Marktplatz seiner Bewohner. Doch wirdMe"ge von Holz schon an den Sägemühlen zu Ulefos, einem Fabrikorte, stiiwerk dicht bei dem Ausflusse des südlichen Hauptzweigcs in den Norsee, inre er geschnitten. Der Waldrcichthum dieses Bezirks ist sekr bedeutend, und dieHolzausfuhr von Skien daher von größter Wichtigkeit.
Theil von Thelcmarken, nebst einer großen Strecke der mehr süd-restlich-gelegenen Landschaft, die man Nobygdelaget nennt, gehört dem bei der reg-samen Stadt Arendal ausmündenden Nidstrom zu. Dieser hat seinen Hauptzufluß vondem lange», schmalen, im südlichen Thelcmarken gelegenen Nisscr, und nimmt mäch-tige Nebenflüsse auf, bis er bei Arendal in das Skagerrack ausströmt. Sowol derMiptstrom als die Nebenflüsse durchströmen sehr waldreiche Gegenden, deren Ertraghauptsächlich nach Arendal geht.
^">1 dw^m Stromsystcme liegt das Wassergebiet des Meerbusens vonynstiansand. Dieses nicht tiefe Bassin nimmt nämlich zwei bedeutende Flüsse auf,e Losdals-Elv im Osten und die Otra oder Torrisdals-Elv im Westen; beide vomvrden nach Süden strömend und sehr waldreiche Gegenden bewässernd. Es befindetbee stanzen Gebiete keine einzige Stadt außer Christiansand, von der sodann diede/Ä"'chen Holzschätze dieses großen Bezirks ausgeführt werden. Das Stromgebietli^/^ "tbusens umfaßt den größer» westlichen Theil des Nobygdelaget und den öst-ch n Theil des Liffcr- und Mandalsamtcs.
web von Christiansand, im südlichsten Theile Norwegens, befinden sich
glelck . "Flüsse,- die auch ziemlich waldreiche Gegenden durchrinnen, doch im Vec-li-b w" schon erwähnten sehr unbedeutend sind. Mit der Otra oder dem west-^.Christiansandstron, endigt die südöstliche Reihe von größer», mehr umfassen-flül7e^«"menn^ die Reihe der kurzen, meist jäh abstürzenden Gebirgs-bis^nack ^"stcylandes fängt an. Dies dauert die ganze Küste entlang
wiederum Hier, wo die Thäler und Ebenen sich erweitern, kommen
der Gula verwickelte Stromgebiete zum Vorschein, wie die der Orka,
in den Tronbki- ' welche alle, in nördlicher oder nordwestlicher Richtung laufend,Stadt Tronkbie»'^"^ ausmünden. Von diesen Flüssen lauft der Nid nahe bei derbare Overhalvstbal^tt' ^ Lrondhjcmsstift, durch das flache, frucht-
In Nordland 'gibt^s ^ - - - -
wie das des Befs,., " "on reichen Waldungen umgebene Stromsystcme,
Reit-» Ranend und des Saltdalcn; in Finnmarken dasjenige des
chen nördl ^ek GThana-Elv. Diese Gebiete sind jedoch, wie von sol-Ströme « «warten, nur sehr spärlich angebaut, und daher die
sie durck bkonomischen und commerziellen Bedeutung, die sie, wenn
°urch fruchtbare Thaler gingen, huben würden.