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Norwegen.

Waldreichthum Norwegens ausmachen, d. h. die Fichten und Föhren, sich beinahebis zur Nordspitze des Landes verbreiten. Die waldreichsten Striche Norwegen-sind die schon erwähnten Landschaften von Österdalcn im Osten und Thelemarkenim Westen von Christian!»; auch sind noch große Wälder in der unmittelbaren Nahevon Christiania und nahe bei Friedrichshall, an der schwedischen Grenze, vorhanden.

Zm Norden stehen treffliche Wälder auf den Gebirgen nahe bei dem Trondhjemsfjord;sogar in Nordland und in den westlichern Binnenstrichen von Finnmarken findensich Wälder von großer Ausdehnung. Von den Culturpflanzen gedeiht der Roggen^ an 69°, die Gerste sogar bis über 70°; der Hafer Hort schon auf bei 68°, derWeizen noch früher, bei 64°. Die Gegenden, wo das Getreide am besten gedeiht,sind in Christianiastist die mittlern und südlichen Distrikte; in Christiansandsstift diesüdwestlichen, flachen Küstenstreifen; in Trondhjcmsstift die niedrigen Gefilde an dersüdlichen und östlichen Seite des Trondhjemsfjord, wie auch weiter gen Norden da-fruchtbare Namsenthal. Kartoffeln werden jetzt über das ganze Land gebaut, sogar'» Finnmarken. Rüben, gelbe Rüben und Erbsen werden ebenfalls bis Finnmarkengebaut. Von Obstbäumen wächst der Kirschbaum noch bis 64°, doch nirgends ingrößerer Höhe über dem Meer als 800 Fuß. Der Apfelbaum tragt gute Frucht> an der östlichen, 63° an der westlichen Seite, doch nur in niedrigern Ge-^siW""enbaum Loht ebenso weit; der Birnbaum hört schon bei 61° anver östliche» und 62° an der westlichen Seite auf.

o) Thiere.

Von den zahlreichen Zvvphyken- und Molluskenarten, die sich an den weit-gestreckten Küsten Norwegens finden und die neuerdings die Naturforscher soviel bck3>t ^ ^», können wir hier nur im Vorbeigehen sprechen; in ökonomischer Rück-ch sind nur die Austern zu erwähnen, von denen sich im ganzen südlichen Nor«licki>? Bänke vorfinden. Von Insekten sind eigentlich nur die Mücken im nvrd-veral "ckW beschwerlich: sie sind da ganz mit den Mosquitos der Tropenländer z«

aittw Reptilien gibt es in Norwegen nur wenige Arten, und nur eine

satter. Keine Thierclasse ist in Norwegen von solcher Bedeutung undFisck- ' " ganze ökonomische Leben hinein als die der Fische. Ohne diekcruna^" den Küsten Norwegens würde vielleicht der größere Theil der Bevöl-bei N ^der auswandern müssen. Von Fischen finden sich in und

diesen ^^gcn beinahe 200 Arten, mehre Arten in ungeheurer Menge. Vonrelle »,^s°"ders zu bemerken: der Hering, der Dorsch, die Makrele, die Fo°ledvrk k" und Seen), die Heilbutte und eine Art von Hai. Keine ist

kam«» ^ Rorwegcn so charakteristisch als der Hering und der Dorsch. Der Heringzur Küste: jm Winter und im Sommer. Der Frühlingshcring (so

insel^ein"w?üä"^^' ^ Winter kommende genannt) gelangt bei der Karrn-dem Anfa^a b.. ^ langer) in den letzten Tagen des December oder

zu laichen ^unb verbreitet sich längs der nahe gelegenen Küste», um

der rurü^' "Ä ^hrt "ach einem Aufenthalt von etwa zwei Monaten ins Meer wie-Auaust i,i«b-rs Sommer- oder Herbsthering gelangt in den Monaten Juli und

artiaes b" den Küsten von Trondhjemsstift an, um ein kleines krebs-

gefamwn In den besagten Zeiten wird dann eine erstaunliche Masse

in arnk^' der Anchovishering (Clupea sprattus) während des Herbstes

ganzen Südwestküste an. Der Skrei oder Kabeljaudorsch

Jahres ^ir s° viele andere Fischarten, während der längsten Zeit des

Trbrua,- Zwßen Fucusbänken in der Mitte des Atlantischen Ocean auf. 3"'d'e Golfstrom gegen Norden und Osten und gelangt an

>n der NLe ber'?'? um zu laichen. Der größte Samuwlplatz rft

in jener vsvtenmseln, wo seit uralten Zeiten Tausende von Fischern sich

ner Zeit zu versammeln pflegen, um die reiche Beute zu theilen. Man berech-

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