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Eilfter Band.
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Norwegen.

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Die Zahl der im Jahre 1853 in norwegische Häfen eingelaufenen Schiffe war:Norwegische in Ladung 2490 mit 66858'/- Commerzlasten; norwegische in Ballast2885 mit 197465 Commerzlasten; fremde in Ladung 1757 mit 34746'/-Commcrz-lasten j fremde in Ballast 1976 mit 65024 Commerzlasten. .Zusammen also 10106schiffe mit 364094 Commerzlasten.

Die Zahl der in demselben Jahre aus norwegischen Hafen abgegangene» SchiffeAw: norwegische in Ladung 6413 mit 269777'/ Commerzlasten; norwegische in^üllast Zio mit 30199/ Commerzlasten; fremde in Ladung 3576 mit 94021'/,^-vmmerzlasten; fremde in Ballast 151 niit 5664'/, Commerzlasten. Zusammen also0450 Schiffe mit 599663 Commerzlasten.

Von den im Jahre 1853 vom Auslande angekommenen Schiffen waren 63731764323 /, Commerzlasten) norwegisch, 1126 (19196) dänisch, 582 (24404'/,) höl-lisch, 529 (6737'/-) russisch, 514 (13076) schwedisch, 355 (8214'/,) hannove-

252 (11799) englisch, 146 (6775) französisch, 117 (4751) spanisch, 41 (1215)luburgisch, 22 (799'/,) preußisch, 15 (381) bremisch, 10 (406) hamburgisch, 7^7>'/-) belgisch, 6 ( 4077 ,) mecklenburgisch, 6 (413'/,) lübeckisch, 3 (212'/,) nea-Omanisch, 2 (615/,) nordamcrikanisch. Die abgegangenen Schiffe waren be-lninit: „ach Schweden 872 (26984 Commerzlasten), Rußland 805 (17271'/,),245 (6531), Mecklenburg 10 (205)/Lübeck 4 (50'/,), Dänemark 3503/"/^/,), Altoua 57 (1667/,), Hamburg 19 (565'/,), Bremen 92 (1751/-),Oldenburg 28 (616), Hannover 254 (5703), Niederlande 1010 (63064), Belgien/' (2168), England 1848 (126900/,), Frankreich 1 183 (74771/,), Spanien 128sv502'/r), Portugal 4 (220/,), Gibraltar 1 (35), Sardinien 2 (73), Kirchenstaat>(49'/,), Neapel und Sicilicn 10 (555), Oestreich 5 (158/,), Türkei 4 (198/,).rr»er: nach Englisch-Nordamerika.57 (9691) Schiffe, nach den Vereinigten StaatenA (1261'/,), nach,Cuba 4 (242), nach dem übrigen Wcstindicn 5 (179/,), nach, rasilien 3 (222), „ach Australien 2 (198'/,), nach verschiedenen Häfen der Ost-29 (1571/-), „ach dem Nordischen Eismeer 38 (1045), in Häfen des Mittel"'"es 57 (3964/-) Schiffe.

. Im Innern Norwegens wird ein ziemlich lebhafter Land- oder Binnciihandcl"Urch die Landgemeinden selbst betrieben, indem jeder Eingeborene das Neckt hat,^"ter gewissen Bedingungen die von ihm selbst oder seinen Untergebenen erzeugteni> fabncirtcn Waaren zu verhandeln. In mehren Distrikten beschäftigen sich diemgen Männer einige Jahre hindurch mit Kramhandel, und durchstreifen weit-usige Strecken, oft mehr aus Wanderlust als wegen des Gewinns, der im Gan-/ ^""tlich der Mühe lohnen kann. Merkwürdigerweise sind diese Handels- und„verlustigen Distrikte im Ganzen die am meisten abgeschiedenen und hochgelegenen,s/ "drigens die Bedürfnisse der Landbewohner an Cvlonialwaaren u. dcrgl. zu be-(bis erlaubt das Gesetz in den städtclosen Landstrichen sogenannten Landhändlern^ub 300), sich zu etabliren, welche förmliche Läden halten, aber nicht Er^^en, ihre Waaren unmittelbar vom Auslande zu beziehen, sondern von denig ? euten der Städte sich versehen lassen müssen. Nebenbei sind diese Händler auchbxj / Negel noch Eastwirthe. Dieser innere Verkehr ist weit bedeutender, als manbsirst^ ^e» Beschaffenheit des Landes und der Zerstreutheit der Ortschaften erwarten^ckt - der Schnee, welcher beinahe das halbe Jahr die Felder und Gebirgetzy, ' insbesondere in den Hochlanden, und das Eis ebnen alle Straßen und öffnenshy!?""/ationen, gerader und häufiger als die Eisenbahnen und beinahe ebensobvi, wie diese. Der lange Winter Norwegens ist daher auch in dieser Rücksichte(entlicher Bedeutung. Vielleicht trägt er am meisten dazu bei, den Landbe-insbesondere in den höhcrn Gegenden, den Hang zu mercantilen Reisen unddtigg jungen zu geben, dem sogar vor Jahrhunderten die Könige durch Verord-^ steuern suchten. In den letzten Jahrzchndcn sind große Anstrengungen^Lejss worden, um die Communication im Binncnlande auf alle »ur mögliched" fordern. So hat der Staat die Dampfschiffahrt zur Aufnahme gebracht