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Eilfter Band.
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Mexico und Mittelamerika.

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Abad y Ouiepo schätzte im Jahre 1807 den Reichthum der Kirche in folgen-der Weise:

Grundeigcnrhum im Werthe von .... 2.500000 — 5,000000 DollarsFahrende Habe der Weltgeistlichkcit in den neun Bisthümern 26.000000 „

Fromme Stiftungen für die Geistlichkeit bsider Geschlechter 2,500000 .,

Alle andern Stiftungen für Kirchen und kirchliche Bru-derschaften beider Geschlechter. 16,000000 .,

Zusammen 47,500000 Dollars.

Im Jahre 1851 hat ein mexicanischer Schriftsteller, Don Jose Maria Mora,°as Gesammtverniögen der Kirche auf wenigstens 75,000000 Dollars geschaht. *)

Im Anfang des Jahres 1855 ward das Eigenthum der Kirche in folgender>eise berechnet:

Grundeigcnthum in den Städten und auf dem Lande 18,000000 DollarsKirchen, Häuser, Klöster, Pfarrwohnungen mit der Ein-richtung, mit den Juwelen, den heiligen Gefäßen und

andern, persönlichen Besitzthum. 52,000000 „

An Capitalien: Die Summen in den kirchlichen Schatz-ämtern; die Summen, welche die Geistlichkeit jährlichan Almosen, Zehnten, Stolgebühren und andernGefallen erhält . 20,000000

Zusammen 90,000000 Dollars.

Tenor Otero, dessen Werk über die politische und sociale Lage Mexicos diesen. Rechnungen zugrunde liegt, glaubt, daß das Grundeigcnthum der Kirche jetzt me-istens um 25mehr werth ist als vor der Revolution. Zu diesem erhöhtenWerthe muß noch ein Capital von 1l5,000000 Dollars gerechnet werden, in Bei-lagen, in Abgaben von Grundeigenthum u. dergl., welche zum Besten des Klerusd-nr Landbesitz auferleg, sind.

Die 2000 Nonnen sind nur in Bezug auf barmherzige und Erziehungszweck«°»n kirchlicher Bedeutung. Es bleiben, nach allem Abzüge, für die Seclsorge von!"ehr als 7 /- Millionen nur 5200 Personen, und es kommen demnach 2343 See-aus jeden Priester. Und diese kleine Anzahl hat die Nutznießung eines Einkorn-! lil^ wahrscheinlich mehr als 90,000000 Dollars jährlich, welches diese Geist-^chen nach Belieben verzehren oder ersparen können, in einem Lande, wo sie, anstatt"losen zu geben, immer selbst um Almosen betteln.

L.. Bedenkt man den Werth ihrer Kirchen, ihrer zahlreichen Besitzungen in den"^err, ihrer Einkünfte, die sie als Darleiher und Hypothekgläubiger beziehen inStaate, wo es keine Banken gibt, die ungeheure Masse von Kirchengefäßen,,, öeiien Ornamenten und Juwelen, so kann man den Vermögensstand der Kirchell auf 100 als aus 90 Millionen Dollars rechnen.l>»id hohem Geistlichen in Mexico, ehemals in ihrer Weise als wissenschaftliche>hk ^lehrte Männer bekannt, zeichnen sich jetzt nur durch ihre feinen Manieren und! ß,Hieratisches Wesen aus. Nur einige Glieder der Kirche waren bei dem Auf-! .^heiligt; im Allgemeinen blieb die höhere Geistlichkeit der Bewegung entgegen,^cv i.öerc Geistlichkeit bethätigte einen andern Sinn. Sie ist gleich im Anfange derabi"6on beigerreten, und derselben auch in den gefährlichsten Epochen, bis die Un-^"Mkeit siegreich erkämpft war, treugrblieben.

2elch . bezeigt der Kirche in Mexico große religiöse Ehrfurcht: ihre Feste, vor-iichvebenen Fasten und Ceremonie« werden streng gehalten und ihre Befehle Punkt-"llzogen. Dessenungeachtet sind gar manche ihrer Diener wenig geachtet; sie

^ Rwcro, „»«-jic-o in 1842" (Madrid I8x-1).