Mexico und Mittclamerika.
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Station für seine Schiffe erworben. Man drang aber immer tiefer ins Land, be-mächtigte sich, obgleich Spanien wiederholt protestirte, ganzer Strecke», und gründetewichtige Colonie Honduras, welche bedeutenden Handel betreibt mit MittelamerikaA>d dem benachbarten Pucatan. Boten gingen zwischen den englischen Behörden zu„,,d dx„ häufig aufrührerischen Indianern, denen man allerlei Vorschub leistete,Während man sich zugleich zur Vermittelung in Mexico erbot. Die Indianer in^"icatan sind ganz anderer Art, wie die wilden Apachen und Comanchen im Nor-oen. Sie erfreuten sich einer eigenen Cultur vor der spanischen Eroberung und gr-iffen seit der Unabhängigkeitserklärung Mexicos gleicher Rechte mit den Weißen.
In ganz anderm Verhältnisse stehen die Apachen und Comanchen, zahlreiche,Lästige Stämme und die geschworenen Feinde aller Weißen. Gegen sie wird dcs-PM Vertilgungskrieg geführt. Mexico zahlte ein bestimmtes Kopfgeld für die."gebrachten oder erschlagenen Apachen und Comanchen, Männer und Weiber, undZerließ die Kinder unter 14 Jahren der willkürlichen Verfügung ihrer Besitzer.?"tgegen unterhandelte man mit den Indianern in Pucatan auf gleichem Fuße undsich mit ihnen friedlich abzusinken. Diese Jndianerunruhen bleiben aber im-or eine klaffende Wunde des Staats Mexico.
Im Jahre 1851 ging die Präsidentschaft des 1848 gewählten Generals Joa-M»n Hcrrera zu Ende. Unter den drei Candidaten, welche die drei verschiedenenKarteien, die Monarchisten, die Conservativen und Demokraten ausstellten, erhieltMariano Arista, der Candidat der Demokratie, die Mehrheit. Arista, einch^und Nordamerikas, suchte sich mit diesem auf guten Fuß zu stellen und alle nochschwebenden oder neu auftauchenden Zwistigkeiten in friedlicher Weise auszugleichen.^ "s schmierige Unternehmen schien ihm anfänglich zu gelingen. Die Aufstände innordwestlichen Provinzen, an deren Spitze sich (1851) Carvajal, Häuptling ei-zM.^chwugglerbande, stellte, welche von Texas aus großen Zuzug erhielt, wurden wie-^chvlt niedergeschlagen. Auf Arista's Beschwerde sandte Präsident Fillmore einekoclamation nach Texas und verbot den Bürgern der Vereinigten Staaten sich an-jM '"exicanischen Bürgerkriege zu betheiligen. Carvajal mußte sich aus Mexico zurück-und im Beginne des Jahres 1832 in Texas selbst, nördlich des Nio Bravo^ Zuflucht suchen. Die Zustände Mexicos wurden aber dadurch nicht besser. Neuestutze,, entstanden auf mehren andern Gebieten, zu Sinaloa, Talisco und Veracruz,Präsident beim Schlüsse der Congreßsession im Mai 1852 seine Derwun-darüber aussprach, wie sich die Regierung unter den zahllosen Wirren undI z^Ujchkxjter, »och behaupten könne. „Wahr ist eS, wir stehen noch immer am Nu-tzü Wahrlich, die Regierung wundert sich selbst, wie sie sich unter den tausenderlei^"issen noch hat behaupten können."
Alle die verschiedenen Regierungen Mexicos suchten ihr kurzes Dasein durch sehrWillkürliche Zölle, auf welche die Löhnung der Soldaten angewiesen ist, zu fristen.^^.Mwohner suchten diesen Druck loszuwerden, bald durch Schmuggelei, bald durchtz)/.""de, namentlich in den Hafenstädten. Hierbei betheiligtcn sich die fremden, in1 ,i^° ansässigen Kaufleute gewöhnlich; denn der Handclsdruck lastete auf ihnen nichti» ^ wie auf den Einheimischen. So geschah es unter Anderm (5. Mai >852)bedeutenden Hafen Mazatlan am Stillen Ocean. Der Statthalter des Staats^e>i wozu Mazatlan gehört, rückte mit einer Truppe herbei, ließ den französi-"fjd spanischen Consul gefangennehmen, und belegte diese wegen ihrer angcb-^ ^"rderung des Aufstandes mit einem großen Strafgelde. Tie „>» 8^,1 .nadmir
Sie mußten alsdannverlassen. Nun erhoben sich Stadt und Umgegend, welche ihren HandelMc» *5"'chtet sahen, wie Ein Mann gegen den Statthalter Francisco de la Vega,d "dj von bannen und errichteten sich unter einem Capitän Valdes eine selbst-
Die Truppe de la Vega's ging, wiH'hLim ^ Aufständischen über. In denselben Tagen erhob sich Gua^ der gestk^ Gouverneur Lopez Portillo ward, „weil er
tzliche Ausdruck des Volkswillens sei", verjagt und ein Anderer an des-