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Mexico und Mittelamerika.
sen Stelle erhoben. Im Staate Veracruz entstanden unter ähnliche» Vorfällen, undzwar nicht ohne vieles Blutvergießen, getrennt- Territorien, die ihre Unabhängigkeiivon dem besondern Staate erklärten und unmittelbar unter der Centralregierung stt' >hen wollten. Und so zu Tamaulipas, zu Puebla und San-Luis Potosi. Mitte»unter diesen, wie man glaubte vereinzelten Empörungen, welche aber, was sich spa' ^ter zeigte, von den Anhängern Santana's angezettelt waren, erging (20. Oct. 185Äzu Guadalaxara eine Verkündigung, welche einen vollkommenen Umsturz verlang^Es ist dies der sogenannte Plan von Guadalaxara. Ein außerordentlicher Congrösollte zusammengerufen werden, um dem Lande eine neue Verfassung zu geben.dies geschehen, werde eine Dictatur eingeführt. General Santana werde aus dtkVerbannung zurückgerufen, und General Jose Lopez Uraga erhalte den Oberbefe^über die Streitkräfte der Republik. In wenigen Wochen hatten alle aufrührte''schen Bezirke, hatte das ganze Land den Plan von Guadalaxara angenomnie»'General Arista dankte darüber am 6. Jan. 1855 ab und verließ die Hauptstad'nachdem er gemäß der Constitution die Macht den Händen des Oberrichters Ju»Ceballos übergeben hatte. Ceballos ward von dem versammelten Congresse P^'visorisch zum Haupte der ausübenden Gewalt erhoben, mit gewissen dictatorisch^Rechten. Auf dem Grunde dieser Rechte ließ der Dictator (19. Jan. 1855) ^bald den Congreß durch Waffengewalt auseinanderjagen: ein neuer sollte in kurz»»'mit außerordentlichen Vollmachten zusammengerufen werden. Da griff der Aussig,nochmals allenthalben um sich, und jeder Capitano, welcher eine Truppe zusanin'tbringen konnte, erklärte seine Unabhängigkeit. Es bildeten sich Zustände, ähnlich ^
vcrwirrtesten, schlechtesten Zeiten des römischen Cäsarenwescns. Nachdem er einenvorher mit der Sloogesellschaft den oben erwähnten Tehuantepecvcrtrag abgeschloßhatte, dankte Ceballos ab (6. Febr. 1853), worauf eine Soldateska in und um Met"den General Manuel Maria Lombardini mit der höchsten Gewalt bekleidete.Wünsche Aller vereinigten sich zur Einsetzung einer unumschränkten Gewalt.wollte, mag es kosten was da wolle, der furchtbaren anarchischen Zustände los>"^
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den. Santana galt unter diesen Umständen mit einem male als der populärste
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in Mexico, und es wurde ihm mit einer überwiegenden Majorität am 17. März' r,die Dictatur überkragen. Nach Cartagcna in Neu-Granada, wo er jetzt sich ^
hielt, ward eine Deputation beordert, die ihn einlud, ins Vaterland zurückzuk«E,
sein neues Amt anzutreten und Mexico vor dem sichern Untergänge zu err^Bei seiner Landung zu Vcracruz (1. April 1855) erließ Santana einemachung an seine Landsleute, die in scharfen Umrissen die ganze Geschichte des ^des, seit seiner Lostrennung von Spanien, bezeichnete. „Mexicaner", erklärest„wir haben uns allzu sehr täuschenden Hoffnungen hingegeben, wir haben zu vieüber innere Zwiste verloren. Wir sind durch die traurige Wirklichkeit bir^» ^täuscht. Wo sind wir nach einer 50jährigen Unabhängigkeit angelangt?ncn Blick auf die Karte euers Vaterlandes, und ihr werdet finden, daß 'h^großen Theil euers Gebiets verloren habt. Wie ist euer Credit nach auß»"das Ansehen, das ihr bei fremden Nationen genießt? W-- ist die Armee, ^Spitze ich, zwar mit wenig Glück, doch nicht ohne Ehre focht, als eure ^geses"von den Feinden besetzt war? Nicht nur verschiedene, sondern sogar entgAwigkeitLebens,,iteressen entzweien jetzt die nachbarlichen Staaten. Es herrscht ^District»über die politische Eintheilung des Landes, ein Verlangen der verschiedene" ^ chchtsich voneinander zu trennen. Man will die als übermäßig betrachteten ÄbS gMthzahlen. Der vollständige Bankrott im Staatshaushalt, der Mangel ^ in
uni die wesentlichsten Verpflichtungen zu erfüllen, und dabei die Übcrtreibu"öIcn Aüsgaben. Von der einen Seite ein organisirter Staat, mit Igs st""
Behörden; auf der andern abgesetzte und verwünschte Behörden,einige Grundzüge von dem Bilde unser- Vaterlandes!"
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Unter solchen Umständen betrat der General Mexico; mit diest" . ^feitt"nahm er von seiner Macht Besitz. Er hatte in der That alle jene Sey
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