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Mexico und Mittelamerika.

mehr gemacht, um eine Einigung der Mittelamerikanischen Republiken, welcher Gua-temala principiell entgegen ist, zustande zu bringen. Die einzelnen Staaten tragensich nur mühsam fort unter großem, oder mindern Wirren. Nur da, wo die Nord-amerikaner eingreifen, eingreifen können, wird Dauerndes, Fruchtbares geleistet Dieszeigt sich deutlich in der Geschichte der verschiedenen Versuche zur Erbauung von Land-und Wasserstraßen zwiscben dem Atlantischen und Stillen Ocean.

VIII. Die Verbindungsstraßen vorn Atlantischen Ocean zum Stillen Meer; Kinncv und die

Mosquitoküste.

Die Bestrebungen des Columbus, in westlicher Richtung einen nähern Wegnach Kataija und Indien zu finden, gehen in unsern späten Tagen, freilich aufganz andere Weise, als die Forscher und Seefahrer des 15. Jahrhunderts ahnenkonnten, ihrer Erfüllung entgegen. Dadurch erhält vorzüglich Mittelamerika seine

große weltverbindende Bedeutung. Die Landengen Panama und Darien gehören

zwar jetzt, nach der staatlichen Eintheilung jener Länder, zu Südamerika, zur M'publik Neugranada. Dessenungeachtet hält man es, des innern Zusammenhangeswegen, für geeignet, ihre Geschichte in die allgemeine Darstellung der Verbindung^straßen zwischen den beiden Oceanen zu verflechten. Die Bedeutung Mittelamerikasals Verkehrsstraße zwischen Ost und West ward bereits von den Spaniern, gleichnachdem sie ihre Herrschaft begründet hatten, erkannt. Damals schon suchte mantheils durch Land- theils durch Wasserstraßen eine Verbindung zwischen den beidenOceanen herzustellen, bald mittels der Landengen von Panama und Tehuantepec,bald mittels des Sän-Juanflusses und des Nicaraguasces. Dagegen erhob sich decJesuitenorden, welcher seinem Principe nach feind ist jedem Fortschritt, in physischein geistiger und sittlicher Beziehung, durch den Mund des Annalisten Jose de Acost"'„Einige Leute", sagt der Jesuit in seiner „Naturgeschichte der beiden Indien", „wc>blen die 16 Leguas von Nombre de Dies nach Panama durchstechen, um die beide''Meere zu verbinden und die Reise nach Peru zu erleichtern. Läge dies auchaußerhalb der menschlichen Grenzen, denn ich glaube nicht, daß es möglich >st,„^,sen gewaltigen Damm von Bergen und harten Felsen zu durchbrechen, so mochdoch die Strafe des Himmels zu befürchten sein für solche Vermessenheit, die A"Ordnungen der Vorsehung verbessern zu wollen." Plane der Art zur Verbind""der Weltmeere vorzuschlagen ward später von dem fanatischen, despotischen Host ^Madrid unbedingt verboten. §

Mit der Ansiedelung der Angelsachsen in den Ländern längs des Stillenwerden die künftigen Historiker einen neuen und vom Standpunkte der menschst'^,Entwickelung den herrlichsten Abschnitt in der Geschichte der östlichen wie der >"lichen Völker beginnen. Am schnellsten und deutlichsten zeigt sich der Umsch"^,ein Betreff der Verbindungsstraßen zwischen den beiden Meeren. Die Desitz"^eKaliforniens und die Entdeckung seiner Reichthümer machten eine sichereStraße zwischen den östlichen und westlichen Ländern zu einem nach man»ich>^skRichtungen großen Bedürfniß der Union. Die Aufmerksamkeit richtete st^^chesnach dem Isthmus von Panama, in dem jetzigen südamerikanischen Staate ^jstc"Namens, wo bereits nach der Losreißung Südamerikas von Spanien aw ^ gs°

geschehen. Und hier ist auch die erste schnellere und leichtere Straße z""^ivellü

kommen. Bolivar hatte schon im Jahre 1828 das Terrain vermessen ""^wg ^

rungen vornehmen lassen. Sie führten zu keinem günstigen Ergebniß, !^sxh-gran"°

die Arbeiten, welche während der folgenden Jahre auf Kosten einer frani"'^ ^ gen""dischen Actiengesellschafr ausgeführt wurden. Man lernte jedoch die La"^f rusf"^kennen und kam zur Überzeugung, daß hier ein Schiffskanal, wenn aUw ^ . ^h-bar, wenigstens sieben Millionen Pfund Sterling kosten, 18 Jahre in Ostens

men und vor seiner Vollendung keine Erträgnisse abwerfen würde. S" liscben3"lautete das Ergebniß der (1811 —15) angestellten Untersuchungen der eng