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Mexico und Mittelamcrika.
wildertcr Pferde und Rinder schwärmen herrenlos umher und haben auf den üppi»gen Savannen hinreichende Nahrung."
,,Die Waldungen enthalten das köstliche Mahagoniholz, den Mangrove, dieScesichte, die Santa-Mariafichtc, die Ccdcr, mehre Arten Palmen, den Eisenholz-und Kalabassenbaum und verschiedene andere wcrthvollc Bau-, Tischler- und Farbe-hölzer. Die Flußnfer sind mit hochstämmigen Weiden eingefaßt, die Niederungenmit Rohr bedeckt, von welchem der Bambus riesenhafte Dome und Gewölbe bildet.Gnmmibäume und der Kautschuk sind gemein; Fruchtbäume verschiedener Art, wieMangne, SapadiUcn, Guavcn und Livoncn, wachsen wild, und ebenso der Cacao,der Rouccou, die Baumwolle, Saffaparille, Jalappe, die Jatropha, aus der dasCassavcbror bereitet wird, die Palma-Christi, Arbuscn und Ananas."
„Die Gebirge sind ohne Zweifel reich an Gold, denn in fast allen Flüssenfindet man Eoldkörner; Silber-, Kupfer-, und Bleiminen hat man bereits mehreentdeckt; Salz könnte in Menge in den Lagunen gewonnen werden. Der Bodenist ungemein fruchtbar, und wo immer Indianer und vereinzelt Weiße sich angesiedeltund Pflanzungen angelegt haben, gedeiht Alles aufs herrlichste. Jagd und Fischereisind bisjcht, für den civilisirtcn sowol als für den wilden unabhängigen Indianer,die vorzüglichsten Beschäftigungen; besonders ist die Schildkrötenjagd an der Küstevon hohem Belang, und später dürfte die Rinderzucht auf den ausgedehnten Sa-vannen den Haupkcrwcrb künftiger Ansiedler abgeben."
„Die Bewohner des Landes sind unabhängige Indianer, die Zambas, Poyais,Taguzkalpas, Matagalpas, Tvlalgalpas und Moscos oder Mosquitos, welche zusam-men gegen 7,WO» Seelen zählen mögen; bisjctzr halxn sie ihre Unabhängigkeit stetsmuthig vertheidigt, sich nie den Spaniern gefügt. Der Civilisation sind sie geneigt,und Ansiedelungen würden mit Leichtigkeit unter ihnen gelingen, wenn man ihre Na-tionalität schonte, aus lind mir ihnen selbst ei» Reich gründete."
Betriebsamkeit und Nachciferung sind die besten Hebel in einem freien und ge-sunden Staats- und bürgerlichen Leben, wie man es in Nordamerika findet. DenGesellschaften zur Herstellung der Vcrbindungsstraßen über Tehuantcpcc, über Nica-ragua lind Panama stellten sich demnach bald andere zur Seite, namentlich zwei,welche Honduras und die Darienbucht ins Auge faßten. Sguicr machte bereits vormehren Jahren aus die erste Vcrbindungsstraße aufmerksam und schloß zu diesemEndzwecke am 1. Juli >853 im Namen einer ncuyorkcr Actiengesellsckaft einen Ver-trag mit der Regierung von Honduras. Von dem Hafenorrc Puerto-Caballos,amKaraibischcn Meere, unweit Omoa, an der Nordküste von Honduras, sollte durch dasThal Cvmayagua, nach der Fonsecabucht am Stillen Ocean, eine Strecke von unge-fähr 15» englischen Meilen, eine Eisenbahn gezogen werden, um eine raschere undbessere Überlandverbindung zwischen den beiden Oceanen herzustellen. Die Fonscca-bucht gleicht vollkommen der von San-Francisco in Californicn. Die Natur hat siederart ausgestattet, daß sie sich trefflich eignet zum VcrsammlungsplaHc der ganze"Weltmanns. Die Regierung von Honduras ertheilte der neuen intcroceauischenscnbahugcjclllchaft (Iloinlura.-,' lntonxwaiüc: Itailrvaz- Loinpanz) ein Privilegium vo"7» Jahren. Sie überläßt ihr das sämmtliche Land, wodurch die Bahn sich ziel",in einer Breite von 2»0 Aards auf jeder Seile des Weges zur freien Verfügung u"dbewilligt der Compagnie außerdem als freies Eigenthum l'/ü Million Acres dcrunbenutzten Staatsländereicu, sowie das Recht, auch von allen Privatländereien,gen billige festzusetzende Entschädigung die nöthigen Baumaterialien an HolzSteinen nehmen zu dürfen. Die sämmtlichen für den Zweck dcr Gesellschaftrcndcn Dampf- und Segelschiffe sollen frei von allen Hafengeldern und so"^A.,Abgaben sein, sowie alle Maschinen, Utensilicn und Lcbcnsmittel, welche die ^scllschaft braucht, ohne alle Abgaben eingeführt werden können. Nachdem diebindungsstraße vollendet und der Benutzung übergeben ist, verpflichtet sich die Com-pagnie für jeden erwachsenen Passagier, welcher von derselben von einem Meere zumandern transportier wird an den Staat einen Dollar zu zahlen, sowie für ein V>"'