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Zwöflter Band.
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Das Gold.

an Gold: 126,919162 Piaster,

„ Silber: 2607,785732 „

2734,701894 Piaster,

für sonstige Ausfuhr zu veranschlagen: 827,500000 „

Zusammen 3562,204894 Piaster,von welcher Summe etwa 200 Millionen in cursirendem Gold und Silber sowie anGold- und Silbergeschirr, besonders in den Kirchen, im Lande selbst verblieben sein mögen.

In Centralamcrika wird ebenfalls einiges Gold gewonnen, es fehlt jedochan allen Andeutungen über den Betrag. Danson veranschlagt denselben aus durch-schnittlich etwa 200000 Piaster, also für den Zeitraum von 1804 — 48 auf9,000000 Piaster.

Spanisches Südamerika. Über die Goldproduction dieser Lander ist manfast nur auf gewagte Muthmaßungen angewiesen, und die vereinzelten officiellen An-gaben über die Goldausmünzungen oder declarirte Goldexporte geben nur über ein-zelne Zeitabschnitte und einige Provinzen eine Grundlage der Schätzung. Meist wirdbei Gelegenheit solcher Angaben beigefügt, die wirkliche Production und Ausfuhr seiungleich bedeutender, und so sind von Denen, welche eine Gesammtschätzung versuchthaben, die angegebenen Summen mitunter als etwa vier Fünftel, bald aber auch alsdie Hälfte, bald als drei Achtel der ganzen Production in Rechnung gebracht worden.Bestimmte Gründe, weshalb gerade diese und nicht andere Verhältnisse angenommenworden, lassen sich schwerlich beibringen, allein soviel ist gewiß, daß die Höhe derAbgaben (in Neugranada z. B. zusammen 16 °/>) und die Leichtigkeit der Contrebandebei einem so wenig voluminösen Artikel wie Gold bewirkt haben wird, daß nur ein.Theil der wirklichen Goldgewinnung in die öffentliche Münze gebracht oder bei derAusfuhr declarirt worden ist. Unter diesen Umständen muß es als das Nathsamsteerscheinen, da man doch nicht im Stande ist, zuverlässigere Schätzungen vorzulegen,es aber gleichwol der Vollständigkeit wegen fast unentbehrlich bleibt, solche statistische Auf-stellungen zu haben, bei den einmal vorliegenden Veranschlagungen bekannter For-scher stehen zu bleiben.

In Peru undBolivia wird nur ein verhältnißmäßig geringes Quantum Goldbei Gelegenheit der Silbergewinnung producirt, und wird dasselbe von Chevalier dem Ge-wichte nach auf ein Hundertsiebzigstel des gewonnenen Silbers geschätzt. Dagegen ist Neu-granada berühmt wegen seiner reichlichen Goldproduction. Die bedeutendsten Goldberg-werke und Goldwäschereicn desselben befinden sich in der Provinz Antioquia (welche alleingegen 18000 Mark Gold im Jahre 1847—48 lieferte); minder ergiebig sind diejenigenin den Provinzen Veraguas und Panama. In früherer Zeit ist übrigens in Neu-granada fast an allen Flüssen Gold gewaschen worden. Auch Chile lieferte früher einsehr ansehnliches Goldquantum, besonders in der Nähe von Coquimbo; im Lause die-ses Jahrhunderts hat die Goldausbeute bedeutend abgenommen, während dagegen dieSilberproduction beträchtliche Fortschritte gemacht hat. Die Goldproduction der ein-zelnen Provinzen und jetzigen Republiken des spanischen Amerika zu Anfang des gegen-wärtigen Jahrhunderts und kurz vor der Entdeckung der californischen Goldfelder (also.um das Jahr 1845 oder 1846) wird in runden Summen, nach den hierbei im We-sentlichen übereinstimmenden Schätzungen von Humboldt, M. Chevalier und Whitney,folgendermaßen zu veranschlagen sein:

um das Jahr 1800: um das Jahr 1845:

Mexico.

6900 Mark,

15600 Mark.

Neugranada ....

20100

21200 „

Peru..

3500

3200 „

Bolivia (Buenos-Ayres)

2200

1900 „

Chile ..

12000

//

4500 „

Die gesammte Goldproduction des spanischen Südamerika wird dem Werthe nachgeschätzt: