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Zwöflter Band.
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Die Photographie.

4. Ordnung: Bläulichgrün (34), Grün, Gelblichgrün (36), Noth (40'/,).

5. „ Bläulichgrün (46), Noth (52'/-).

6. „ Grünlichbiau (58'/,), Roth (65).

7. „ Grünlichblau (71), Nöthlichweiß (77).

Beleuchtungsvermögen der verschiedenen Farben im Sonnenspectrum.

Die Lichtstärke oder vielmehr die Leuchtkraft der verschiedenen Theile im Farben-speckrum des Sonnenlichts ist sehr verschieden. Die größte Lichtstärke fand Fraunhoferim Gelb, aber etwas näher nach der Grenze des Orange als nach der Grenze des Grün.Setzt man diese größte Lichtstärke — 1000, so ist nach Fraunhofer die Lichtstärke

in der Mitte des Roth. 32

am Ende des Roth »ach dem Orange hin ... . 94

im Orange. 680

im Gelben. 1000

an der Grenze von Gelb und Grün. 480

an der Grenze von Grün und Blau. 170

im Jndigoblau... 31

im Violett. 5

Dunkle Linien im Spectrum.

Als Fraunhofer ein Flintglasprisma vor der Öffnung eines achromatischenFernrohrs anbrachte und durch dasselbe das Sonnenlicht betrachtete, welches durcheine sehr enge, 24 Fuß entfernte Spalte gegangen war, so beobachtete er in demsogenannten Spectrum (dem Raume, über welchen die im Sonnenlichte vorhandenenfarbigen Strahlen zerstreut wurden) zahlreiche schwarze stärkere oder schwächere Li-nien,, von denen er die stärksten und leicht wieder erkennbaren mit den Buchstabendes großen lateinischen Alphabets bezeichnete. Da die Farbe» ineinander verlaufen,so lassen sich die Brechungsverhältnissc derselben, deren Kenntniß für die Construckionachromatischer Objective durchaus nöthig ist, beim gänzlichen Mangel fester Anhalte-punkte nicht mit hinreichender Genauigkeit bestimmen; jene schwarzen Linien behaltennun aber in Bezug auf die Farben, in denen sie erscheinen, stets dieselbe Lage, undgewähren also zur Bestimmung der Brechungsverhältnisse der diesem Theile desSpecirums ungehörigen farbigen Strahlen ein vortreffliches Hülfsmittel. SolangeSonnenlicht angewendet wird, bleiben diese Linien im Allgemeinen dieselben, wennsie auch je nach der Beschaffenheit der Atmosphäre mehr oder weniger deutlich oderauch die feinern gar nicht wahrgenommen werden. Dagegen gab das Licht desSirius ein davon abweichendes System von dunkeln Linien; im Kerzenlichte fehlensie ganz und nur im Orange wird nahe an der Stelle, wo beim Sonnenlichte eineleicht erkennbare schwarze Doppellinie sich zeigt, ein einziger Heller Streifen sichtbar.Die dunkeln Linien oder sogenannten Fraunhofer'schen Linien im Spectrum verdan-ken ihre Entstehung dem Fehlen der entsprechenden Strahlen, die entweder gar nichtvorhanden gewesen sind, aber auch durch die verschiedenen von ihnen durchdrungenenSubstanzen verschluckt sein können.

Über die wärmeerregenden Strahlen des Sonnenspectrums.

Den engsten Zusammenhang mit dem Lichte zeigt die Wärme, und man kannWol mit Sicherheit annehmen, daß letztere ebenso wie das Licht in Schwingungenbesteht. Am schönsten tritt diese Ähnlichkeit beider hervor, wenn man die Erschei-nungen, welche die sogenannte strahlende Wärme zeigt, mit denen vergleicht, welcheunter anologen Umständen die Lichtstrahlen uns darbieten. Die Wärmestrahlenbreiten sich geradlinig ans, mit einer im leeren Raume der des Lichtes wenn nichtganz, so doch nahe gleichen Geschwindigkeit; ihre Intensität ändert sich dabei im um-gekehrten Verhältnisse der Entfernung, sie werden zurückgeworfen, gebrochen und ab-sorbirt, zeigen sogenannte Jnterferenzerscheinungen, werden beim Durchgänge durch