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Krankheiten der Aerzte.
jedoch gehörig verdünnt und immer nur sehr we-pig auf einmal zu sich. Um in das beweglicheUa^areth zu gelangen, ritt er stets und zwar im.li^jqgs.amen Schritt; Wenn er das Krankenhauswprlipfs, wusch er sich die Hände sorgfältig mit.Essig und Wasser oder, mit Seifenwasser und rittdann im vollen Gallop in’s Lager zurück ; wodurcher. sich ein wenig m Transpiration setzte. Er.wechselte dann Wäsche und KleideV lind liefs sicham ganzen Leibe mit warmem Wasser und Essigwaschen, bevor er sich zu Tische setzte. —
Lodere *) empfiehlt denen, die epidemischeund ansteckende Fieberkranke besuchen müssen,folgende Verhajtüngsregeln:
1) ihrer Pflicht obzuliegen, als ob dabey garnichts zu fürchten wäre;
2) durchäüs^Tnichts, was es auch immer sey,in den Sträfsen änzürühreh; (ein “sonderbarerRath! S.)
6) sich niemals in den Häusern, wo solcheKrankenbesuche gemacht werden, niederzusetzen;
4) nicht länger, als nöthig, bey den Kranken zuverweilen imd sorgfältig sich zu hüten, dafsman nichtihren Odem einathme, auch sogleich, nachdem manihnen den Puls gefühlt hat, die Hände in kaltesWasser zu thun;
5) sobald man nach Hause kommt, in einemVorzimmer Wäsche und Kleider zu wechseln, daselbstsich von Kopf bis zu den Luisen waschen undmittelst eines Schwammes mit Seifenwasser abwi-schen zu lassen;
6) Unmäfsigkeit, so wie die Ausschweifung injeder Art von Vergnügen zu vermeiden; so viel alsmiiglich indessen mit heiterem Sinn kräftige Nah-rungsmittel und zwar" mehr Fleischspeisen als Ge-müse zu sich zu nehmen, dazu guten alten Wein mitvielem Wasser vermischt und einige Tassen Kaffeedes Tags über zu trinken;
*) Dicticmnaire deS Sciences medieniety. S. den Artikel„Pcsle.“