Krankheiten der Matratzenmacher. 259
eben so, wie die Aerzte vom Typhus und anderncontagiösen Krankheiten angesteckt werden. —Regeln den Apothekern vorzuschreiben, er-laube ich -mir nicht, da die meisten von ihnen soviel mcdicinischc Kenntnisse besitzen, dafs sie dieMittel gegen die Uebel, welche ihre Kunst mit sichbringt, sich selbst verordnen können und selbst dieGefah r genugsam kennen. Ich erinnere nur nochdie Stölser, dafs sie nicht unterlassen, ihre Mörser,wenn sie schädliche Sachen darin zerstofsen w ollen,mit einem Fell zu bedecken; wenn dieselbenaber starke Gifte sind, eine gläserne Maske vor dasGesicht zu nehmen. — Bas beste Präservativ bleibtimmer die Errichtung eines Rauchfanges mit einemd’Arcet’schen Ziehofen im Laboratorium, und einemguten Ventilator in einem Fenster. Bie Vorrich-tung benimmt alle Gefahr und entfernt selbst dieunangenehmen Gerüche, welche die Apotheker undihre Gehülfcn so oft belästigen. —
Bie Broguisten sind ohügefähr denselbenZufällen ausgesetzt, wie die Pliarmaceuten, daherdie empfohlenen Vorsichtsmafsregeln auch fürsie gelten. — .
Fünfte Gattung.
Krankheiten, die durch Wollen - und Baum-wollentheilchen etc. entstehen.
Biese Ordnung umfafst die Matratzenma-cher, Bet. tdeckenmacher, Baumwollen-spinner, Hutmacher etc.
Krankheiten der Matratzenmacher.
1) Aus Wolle.
[Bas Geschäft der Leute, welche die Matrat-zen etc. ausbessern, besteht bekanntlich darin, diein den Polstern befindliche Wolle, welche von derLast des Köipers der darauf safs, oder lag, zu-sammengcprelst und zu hart geworden ist, wieder