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Die Krankheiten der Künstler und Handwerker und die Mittel sich vor denselben zu schützen : ein belehrendes und unterhaltendes Handbuch für Sanitäts- und Polizeybeamte, praktische Aerzte, Fabrikbesitzer, Professionisten und Gebildete aus allen Ständen / nach dem Italienischen des Bernh. Ramazzini ; neubearbeitet von Ph. Patissier ; aus dem Französischen übersetzt, mit Vorrede und Zusätzen von Dr. Julius Heinrich Gottlieb Schlegel
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289
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Krankheiten der Fischer.

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Nicht selten ertrinken Fischer; esdürfte daher nicht am Unrechten Orte seyn, fürden Fall, dafs ein solcher Mensch nicht allzulangeim Wasser gelegen hat und Rettung noch mög-lich ist, einige hierzu geeignete Mittel anzugeben.Sobald man den Körper eines Verunglückten ausdem Wasser gezogen hat, mufs mau ihn warmzudecken, und allmählig in die Nähe eines Feuersbringen, mit einem angezündeten Schwefelhölzchenunter seiner Nase hin und her fahren, um das Inneredieses Organs zu reizen, oder flüchtiges Alkali,geistige Wasser lind dergleichen, zu riechen geben;die Lippen und das Innere der Nasenlöcher kitzeltman mit einer Feder, oder irgend einem leichtenKörper; man bläst Luft in die Lunge mittelst ei-ner kleinen Röhre; auf den Bauch legt man demScheintodten eine gefüllte Blase mit warmem Wasser,Reifse Backsteine auf seine Fufssohlen; man fährt:über den ganzen Leib mit Säckchen voll heifserAsche, mit warmen Bügeleisen oder Wärmflaschen,man bürstet ihn am ganzen Leibe mit trockenenBürsten, oder frottirt ihn mit gewärmtem Flanell,©der, in Ermangelung desselben, selbst mit derHand. Giebt der Scheintodte hierauf Zeichen desLebens Von sich, so fährt man nicht nur mit demErwärmen Und Frottiren fort, sondern, so wie<er schlingen kann, giebt man ihm Von Zeitzu Zeit ein paar Löffel voll güten Wein oderBranntwein. Ist das Gesicht aufgeschwollen undblau, so läfst ma,n ihm zur Ader. Man kann inmanchen Fällen Klystiere von Salz und Essig an-

und zurti Theil Rückenseiten unter der Haut senkrechte*Jmeist pyramidenförmige, sechsseitige, häutige Zellen, gleichFlaschen, auf jeder Seite, zwölfhundert, wie Waben, Jede sol-che Flasche hat söhlige Platten oder Querwände', welche Zwi-schenräume lassen, die mit gallertartiger oder nervenmassigerFlüssigkeit ausgefülltj u. üherdiefs mit Faden des herumschwei-fenden Nervenpaars und mit Rlütgefafsen durchzögen sind;also feine wahre voltaisclie Säule mit elektri-scher Batterie verbunden. — Auch durch Stricke sol-len ihre Schlage fortgeleitet werden» was jedoch nur Fischer-