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Krankheiten der Fischer.
der diese Beobachtung gemacht hat, behauptet, dieUrsache: hiervon liege in der mit Salztheilchen an-gefüllten Luft, welche den Appetit schärfe undVerstopfung erzeuge. Um diese Beschwerde zuheben, müssen die Fischer erweichende, öligeKlystiere anwenden und abführende Sachen, wel-che,jedoch nicht scharf wirken dürfen, einnehmen,z. B, Rhabarber- oder dergleichen. —i Die Fischer bekommen Lähmung der ArmeUnd Fiifse, wenn sie einen Zitterfisch im Netzefangen. Das Meer hat, wie die Erde, seine gifti-gem Thiere. Nach Dioscorides, Mathioius,Plinius und einigen andern Naturforschern llieilt;■sich dieses Uebei nicht nur durch die unmittel-bare Berührung des Fisches, sondern auch durcheinen Dunst mit, der den Arm des Fischers mit-telst der Angelleine oder des Wurfhakens mit demFische in Verbindung setzt; allein Etienne Lo-rentinus hat durch eine Menge Erfahrungen be-wiesen , dafs diese Lähmung nur durch unmittel-bare'Berührung mit dem Fische hervorgebrachtwird.] Die Art elektrischer Vorrichtung, mittelstwelcher der Zitterfisch obige Wirkung hervorbringt:,befindet sich in der Gegend der Kiemen, umgebenvon einer dichten Haut; sic besteht in einer Reihemehr oder weniger winkeliger Röhren, welchesenkrecht neben einander hinlaufen. Die Zahl die-ser Röhren beläuft sich über zwey Tausend vierHundert. Einen ähnlichen Schlag, wie der Zitter-rochen, giebt auch der Zitteraal von Cayenne. Manhat noch nicht ergründen können, wie diese Wir-kung entstehe; indessen ist man darüber einig,dafs Elcktricität derselben wohl zum Grunde lie-ge. *) —
*) Die Elektricitat der Fische, als Wasserthicre,ist sehr sonderbar* Es giebt deren gegen ein halbes* Dutzend*Mit Nichtleitern, Siegellack, Seifte etc» berührt, erbalt ma« vkeinen Schlag, der übrigens von dem Willen und den Leiden-schaften dieser Fische abhangt* Sie werfen Menschen nieder,betäuben Fische, stellen die grofsteiif schnellsten, sonst ilinen-zur Beute bestimmt, und verzehren sie*
Das elektrische Organ des Zitterrochen gleicht einerelektrischen Batterie. Es liegen um die Kiemen au den Hals-