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worfen hatte, sprach in einem Briefe, den erdurch den Ueberbringer der freudigen Nachrichtan seine Gemahlin sandte, sowohl seines Her-zens Gefühle über die erhaltene grosse Botschaftaus, als auch der Geängstigten Muth wegen derBegebnisse des Tages zu; er bat Margarethenvon York und den Herrn von Ravenstein, für dasWeib seines Herzens, wie bisher, und auch fürden theuern Sprössling hinfüro redliclist Sorgetragen zu wollen, und er erklärte, seinerseitsder sichersten Hoffnung zu sein, dass,er seinerund ihrer Feinde Meister bleiben würde *).
Die Familie und die treuen Freunde desHauses, Margarethe insbesondere, empfandendie herzlichste Freude über die erhaltenenMittheilungen. Letztere war stolz darauf,die Beschützerin des theuern Helden gewe-
*) Der gemüthliche Brief lautet im Original also»„Saluyt ende groetenisse aen vrou Marie, mijn lief trouwe.Sijt goets moets, en doet u wel te ghemake! Ic hopsmijn reyse sal seer goet sijn, want voor Lens in Artoyssijn versiegen meer dan ses hondert Fransoysen, ende den.capiteyn heb ic selve ghevaen met mijnder hant, dus hopaick noch meer der victorie te ververven. Ende ick bidde u,Heer Adolf van Ravesteyn, dat ghy met Margriete vanYork dye oude Princesse wel gade slaen wilt vrou Mariamijn beminde wijf, ende Philippus, mijnen sone. Ic hopeeer lanc bij u te comen, om te besien, hoe ghy ende alledie vrienden varen moecht. Scrijft mi weder overe hoedat met u allen is, ende hoe dat ghy alle vaert, nyet meerop dees tijt. Wonderl. Oorlogh. p. 25..