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lebhaft zu machen, welche jene Republik vonden Häusern Habshurg und Burgunderduldet. Esward daher immer mehr die Idee gangbar, dass,während diese beiden als die geschwornen Erb-feinde der Schweizer hingestellt wurden, Frank-reich der nächste und natürliche Verbündetederselben bleiben müsse.
Nachdem Karl von Amboise durch Unter-handlungen so glücklich vorgearbeitet, begann ernunmehro auch auf offenem Felde seinem Feindezuzusetzen. Er vernichtete den Widerstand derPartei Mariens im Herzogthum und unterwarfdasselbe fast ganz dem Könige. Der Prinz vonOranien, theils in Folge wichtiger Versäum-nisse, theils durch die Nothwendigkeit der Ver-theidigung der Freigrafschaft zurückgehalten,iiberliess die Provinz ihrem Schicksale. Erbegnügte sich, Simon von Guingey mit einigenTruppen dahin zu beordern, welche aber etwasErhebliches auszurichten weder Kraft nochWillen besassen. So ging denn auch Verdun,W r elches man in damaliger Lage, ungeschicktgenug, zu halten fest sich vorgesetzt, durchSturm an die Franzosen über; Beaune, welcheslänger sich vertheidigte, biisste nachmals sei-nen Widerstand durch ungeheure Brandschatzun-gen; Aussonne aber fiel durch Verrath.
Amboise, auf diesem Punkte ferner nichtmehr gehemmt, brach sofort nun auch in dieFranche-Comte ein. Dole, welches das erste