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so gut zu Kräften gekommen, daß er die Anhöhen von Sommers-berg und Gäbelis ohne große Ermüdung habe besteigen können.Zur dankbaren Erinnerung an die so glückliche Kur habe HerrSteinbrüche! gelobt, jährlich mit guten Freunden nach Gais zukommen und die Kur zu wiederholen.
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Dieser Fall machte natürlich Aussehen und reizte zur Nach-ahmung. Die Aerzte in Zürich, die berühmten Nahn und Hir-zel, Meyer und Locher fingen an, Krankenach Gais zu schicken,und die Zahl der Schottatrinker, Schottaherren, wiesie hier genannt werden, vermehrte sich allmälig. Anfangs be-schränkte sich die Zahl der Kurgäste natürlich nur auf Wenigeund meistens auf Züricher und Winterthurcr. Nach und nach,von 1760 bis 1790 wurde dieser Molkenkurort immer bekannter,und von anderen schweizerischen Aerzten empfohlen und von ihrenMitbürgern, z. B. aus Aarau, Lenzburg, Brugg, Zofingen,Basel, Bern, Schwyz, Schaffhausen, St. Gallen, Rheineck undThurgau zahlreicher besucht. Im Jahr 1780, im Monat Sep-tember brannte während eines heftigen Südwindes das ganzeDorf ab *). Durch die mildthätige, edelsinnige Hülfe mehrererschweizerischer Städte rc. konnte das Dorf nach einigen Jahrenwieder ausgebaut werden. Das Kurhaus wurde vom Großvaterwieder an die gleiche Stelle, jedoch in einem größern Maßstab er-stellt, und eristirt jetzt noch, unter dem Namen „zum alten Ochsen".Von Mitte der achtziger Jahre an vermehrte sich die Zahl derKurgäste bedeutend, so daß sich zu den Schweizergästen auchsolche von Deutschland, wie von Lindau, Stuttgart, Heilbronn,Calw, Ulm, Augsburg, Regensburg und München und auchaus Frankreich gesellten. In Folge dieser Zunahme wurde dann
Siehe die Liebes- und Wohllhätigkeitsücuern.Heilkräfte der Molken.