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Die Umgebungen.
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In einer anmuthige» Gegend, wie Gaisist, kann es an angenehmen Spa>ziergängen nicht fehlen. Der vor denAugen ausgebreitete Wiesenteppich istnach allen Richtungen mit Fußwegendurchschnitten, welche in Wäldchen,zu einzelnen Häusern, auf Hügel,nach Dörfern führen und mannig-faltige Ansichten des Kurortes undeinzelnerPartien des Thales darbieten.
v. Kronfels.
Wer bei einer schönen Aussicht über das Rheinthal unddie Vorarlberge gern patriotischen Gefühlen sich hingibt, derwalle zur ehrwürdigen Siegeskapelle am Stoß *) hin; dorterinnert ihn die Vergangenheit an Beispiele von Selbstaufopfe-rung und Seelengröße und die Gegenwart an das schönsteGlück: an Freiheit und Unabhängigkeit. Auch Bacchus undCeres bieten dem Wanderer freundlich ihre Gaben an.
Wer die Mühe nicht scheut, oder wem's die Kräfte nichtversagen, eine nicht bedeutende Anhöhe zu besteigen, der schlage,auf der Höhe der neu angelegten Straße nach dem Stoß an-gelangt, den Weg links ein und dann kommt er auf den Som-mersberg, wo ihn eine schöne Aussicht erfreut und die Erinne-rung an den Heldenmuth der Frauen von Gais auch den Hage-stolzen mit dem schönen Geschlechte aussöhnt**).
') Schlacht am Stoß gegen den Herzog Friedrich, den 17 Brachmonat1405. Siehe Müller H Band, II. Theil, Leipzig 1786.
") „Da sie an die Mitte der obersten Höhe gekommen, gab GrafRndols das Zeichen; er selber baarfuß wie alle Appenzeller, um auf denWasen fester zu treten; alle fielen laut schreieud herab, mit Schwert undSpieß. In demselben Augenblick wurde aus einer benachbarten Anhöhe eine