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Erster Band. A - G.
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196
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Bamberg — 196 — Bamberg

Besichtigt wurde ferner:

Butter

s 1838

... in Kästchen 11,812 Fässer —

Halbe Fässer

—

Viertel Fässer

—

' - 1842

... -

-

13,989

-

6

-

-

20

-

-

10

Speck. . ..

! 1838

s

23,822

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26,687

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1314

484

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i 1838^

heimisches -

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4042

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333

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Rindfleisch..

fremdes -

-

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416

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-

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l 1842

—

4488

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1633

265

i 1838^

heimisches -

-

—

-

813

-

-

47

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-

—

Schweinefleisch.

fremdes -

-

—

-

8288

-

-

103

-

-

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l 1842

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-

9343

-

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2l7

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Fische.

, 1842 !

Alsen -

-

—

-

11,036

-

-

567

-

-

-

Heringe -

-

—

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42,501

-

-

205

-

-

—

(Rindvieh. ..Stück 14,224

1842 t Schweine. - 10,809

ISohlleder. - 242,286

Angemeldet wurden aus den nordamerikan. Häfen ein-gelaufene Schiffe in dem Zollhause, die Küstenfahrer aus-genommen, im I. 1838 bis 1839: 826 Schiffe; seewärtsangekommen 70 Schiffe, 60 Barken, 378 Briggs, 873Schooner, 11 Schaluppen.

Bamberg, die größte Stadt des Regierungs-Be-zirks Ober-Franken in Baiern, mit einem Kreis- undStadtgericht, an der schiffbaren Regnitz, über die mehrereKettenbrücken führen, darunter die Ludwigs-Kettenbrückemerkwürdig ist, 49° 33' 28" n. Br. 8° 32' 46" ö. L., mit22,500 Einw. Seit 1830 hat die Stadt auch einen Fluß-freihafen und ist der Anfangspunkt des Ludwigs (-Donau-Main) -Kanal; sie ist Sitz eines Wechsel-Gerichts zweiterInstanz, Salzamts, Hauptzoll-Amts, Lottorevision, Schul-dentilgungs-Special-Kasse; hat eine königl. Bibliothek,Naturalien-Kabinet, Lyceum, Gymnasium, geistliches undSchullehrer-Seminar, eine polytechnische Schule, eine Pri-vat-Handlungsschule, Sparkasse und Pfandhaus nebst eini-gen Wohlthärigkeitsanstaltcn. Außer einem ansehnlichenAktiv - und Speditionshandel, der durch die Eisenbahnver-bindung der Stadt mit Nürnberg seit 1845, 8 M. lang,belebter geworden ist, werden Schifffahrt, Schiffbau, Leder-und Tuchmanufakturen, Wachstuch-, Damenschuh- undHandschuhfabriken, Gold-und Silberarbeiten, Wachsblei-chen, Bierbrauerei, Zuckerrafsinerie, Chaisenbau- u. Taback-fabriken betrieben. Der Aktivhandel beschäftigt sich nament-lich mit Holländcrholz, Obst, besonders Zwetschen, Fenchel,Süßholz, Cichorien, Sämereien und andern Produkten. DieStadt hat zwei Messen, am Montag nach Cantate und amMontag nach Dionysius, und eine Getreideschranne.

Münzen und Rechnung.

Bamberg rechnet wie München und ganz Baiern, nachGulden, zu 60 Kreuzern,» 4 Pfennige; früher im24, jetzt im 24>/2 Guldenfuß, nach dem 1 Gulden hiesig ---48"/^ Kreuzer des 20 Guldenfußes ---- 17-/7 Sgr. preuß.Eurant. Der fränkische Gulden zu 18 Batzen b 5 Kr.des 24 Guldenfußes, oder 73 Kreuzern wird nur noch zu-weilen als Rechnungsmünze benutzt, wie in Ansbach undBaireuth, so daß man 4 fränkische Gulden mit 5 ge-wöhnlichen Rechnungsguldcn vergleicht. 1 fränk. Gul-den---1-/, Gulden im 24Guldcnfuß, 1,276 Gulden oder

1 Gulden 16,36 Kreuzer, im jetzigen süddeutschen Gulden-fuß. — 1 fränk. Reichsthaler — 1-/? fränk. Gulden.

An wirklich geprägten Gold- und Silber-münzen hatte das ehemalige Hochstist Bamberg (bis 1801) -in Gold: Ducaten, nach dem Reichsfuß, mit ver-änderlichem Werth;

in Silb r: Conventions-Speciesthaler, 20-, 10-und3-Kreuzerstücke; Eonventions-Batzen zu4 Kreuzern, so wie 1- und 3-Kreuzcrstücke,die aber immer seltener werden.

In Mechselgeschästen richtet man sich gewöhnlich nachden Cursen von Nürnberg.

Maaße und Kennchle.

Diejetzigen sind gesetzlich die neuen baierschen;s. Baiern. Die früheren, die abxr immer mehr aus demGebrauch verschwinden, waren nachstehende:

Lüngenmaaß. Der Fuß oder Schuh war der altenürnberger Stadtschuh. Außerdem kam ein Feldschuhvor, 13 -----12 nürnberger Stadtschuh.

Die bamberger Elle — 0,80158 neue baierscheEllen, ----- 0,6677 Meter, --- 296 paris. Lin.

Kelmdemaaß. Der Simmer oder Simra hatte4 Wetzen, Bierling oder Viertel a 10 Geisel oder Gaißla.

1 Simmer für glatte Frucht (Weizen, Roggen)--- 0,34967 baiersche Scheffel, — 77,753 Liter3919,7paris. Kubikzoll.

1 Simmer für rauhe Frucht (Gerste, Hafer) -----0,43280 baiersche Scheffel, ---- 96,236 Liter, --- 4881,8paris. Kubikzoll.

Mssigkeitsmaaß. Das Fuder Wein hatte 12 Eimer» 64 große oder Aich-Maaß.

Die große, künische oder Aich-Maaß war —1,3759 baiersche Maaß, --- 1,471 Liter, — 74,15 paris.Kubikzoll.

1 Eimer Aich-Maaß a 64 Aich-Maaß also ----1,3759 baiersche Schenk-Eimcr, — 94,136 Liter.

Die Stadt-, Wirths- oder Schenkmaaß ent-hielt — 1,2626 baiersche Maaß, 1,349, ----- Liter, —68paris. Kubikzoll.

1 Schenk-Eimer ü 72 Schenk-Maaß, — 97,119Liter, — 1,4204 baiersche Schenk-Eimer.

tzandelsgeinichl. Man hatte Leicht- und Schwerge-wicht. Das leichte Pfund — 0,8364 baiersche Pfund,---468,384 Gramm,-^-9743,16 holl. As.— Der Centner