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Erster Band. A - G.
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Bangkok

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Bank

Der Ausfuhrtarifbesteht in besondern Zöllen, vondenen folgende Proben sind:

Elfenbein.pr. Pikul 2>/>, Tikals.

Stangenlack.- - Vs -

Zucker, unter europäischer Flagge - - 1 V 2 -

- - einer indisch. - - - 1 -

Baumwolle - - - - - >/s -

Handel. Siam treibt Handel mit China, Cochin-china, Cambodja und Tonkin, Java, Singapur und denandern britischen Häfen in der Straße von Malacca, undgelegentlich mit Bombay und Surate, England und Ame-rika. Der wichtigste Theil des auswärtigen Handels ist dermit China. Dieser wird gänzlich in Schiffen von der chine-sischen Bauart betrieben, die von Chinesen bedient, abergrößtentheils in Siam gebaut werden. Das Verhältnißdes Seehandels der auswärtigen Völker nach Siam ist imAllgemeinen 42,000 Tonnen Waaren, die Gesammtmasse;davon bringen die Chinesen 39,000 T., 1000 die Engländeraus Hindostan, 1000 T. die Malaien, und 1000 T. dieAmerikaner. Die Franzosen, welche in der letzten Hälfte des17.Jahrh.zu Bangkok eineHandelsniederlaffung hatten, ver-loren dieselbe durch eine Revolution der Eingebornen 1688,und seitdem haben sie dorthin keinen Verkehr mehr. Derganze chinesische Handel ist in Bangkok concentrirt undnur wenige Dschonken kommen nach Sungora und Ligor.Die Häfen Chinas, welche im Verkehr mit Siam stehen,sind Kanton, Kiang-mui und Changlim in derProvinz Quantong, Amoi oder Emui in Fokien; Limpooder Nimpo in Sche-kiang; Slang-Hai und Saochen inKiangnan und einige Häfen der großen Insel Hai-nan.Diese Dschonken werden in Siam in folgender Ordnungerwartet: — Die von der Insel Hai-nan kommen gewöhn-lich im Januar an und jene aus den Provinzen Kanton,Fokien und Sche-kiang zu Ende Februars bis zum Anfangedes Aprils. Sie alle verlassen den Menam im Juni oderJuli, wenn der südwestliche Munsun seine größte Stärkeerreicht hat und es wird folglich jährlich nur eine Reise ge-macht. Die Einfuhrartikel aus China sind sehr zahlreichund bestehen in dem, was man in der Handelssprache„Affortirte Ladungen" nennt. Folgendes ist ein Berzeich-niß der hauptsächlichsten Artikel: —' grobes irdenes Ge-schirr und Porzellan, Zink, Quecksilber, Thee, Lacksoy(Fadennudeln), getrocknetes Obst, rohe Seide, Krepp, Atlasund andere Seidenwaaren, Nankin, Schuhe, Fächer, Son-nenschirme, Schreibpapier, Opferpapier, Räucherstäbchenund viele andere minder wichtige Gegenstände. Nicht derwerthloseste Theil der Einfuhr sind — Einwanderer.

Auch die Ausfuhr aus Siam ist sehr verschiedenartig,die folgenden Artikel dürften aber die wichtigsten sein: —schwarzer Pfeffer, Zucker, Zinn, Cardamom, Adlerholz,Sapanholz, rothe Mangroverinde, Rosenholz zu seinenTischlerarbeiten, Baumwolle, Elfenbein, Stangenlack, Reis,Arecanüsse und gesalzene Fische; Häute und Felle vonOchsen, Büffeln, Elephanten, Rhinocerossen, Rothwild,Tigern, Leoparden, Ottern, Zibethkatzen und Pangolins,von Schlangen und Rochen, nebst dem Bauchschilde einerArt Schildkröte; Büffel-, Ochsen-, Hirsch- und Rhinoce-roshörner; Ochsen-, Büffel-, Elephanten-, Rhinoceros'

und Tigerknochen; getrocknete Hirschsehnen; Federn deSPelikans, verschiedener Arten Störche, des Pfaues, desEisvogels und endlich eßbare Schwalbennester. Der Lon-nengehalt der Schiffe, welche mit dem chinesischen Handelbeschäftigt sind, beläuft sich gewiß aus nicht weniger als33,000, und die Zahl der Fahrzeuge ist ohngefähr 130, vondenen manche 1000 Tonnen halten.

Der Handel mit den verschiedenen Ländern des malaii-schen Archipels bildet den nächst wichtigsten Theil des siame-sischen Verkehrs und den einzigen, über welchen hier nocheinige Details gegeben werden müssen. Er wird mit denfolgenden Häfen betrieben: Patani, Kalantan, Tringano,Pahang, Rhio, Singapur, Malacca, Pinang, Batavia,Samarang, Cheribon, Palembang und Pontianak. DieSiamesen bringen hauptsächlich Zucker, Salz, Oel undReis, nebst Stangenlack, eisernen Pfannen, grobem irde-nen Geschirr, Speck tc.; dafür nehmen sie englische undindische Manufakturwaaren, Opium, Glasgeschirr und einigeWollenwaaren von den europäischen Niederlassungen nebstArtikeln, die sich für China eignen, nämlich Pfeffer, Zinn,Drachenblut, Rotins, Wiche de Mer, Schwalbennester undmalaiischen Kampher.

Die Quantität der zwei Hauptausfuhrartikel des siame-sischen Handels mag folgende sein: Zucker, 10,000 Tonnen,schwarzer Pfeffer 3300 bis 4000 Tonnen.

Diese, so wie viele andere werthvolle Mittheilungenverdanken wir John Crawfurd, der sie an Ort undStelle sammelte. Vgl. »oiscou, 8wt!stigue lles principauxporls du tllvke.

Bangvlt, 1) Stadt in Nord-Wales in England,Grafsch. Caernarvon, unweit des Menai-Kanals, mit 4890Einw., die sich durch Fischerei, Schieferhandel und denBesuch des Seebades nähren. — 2) Hafenstadt in Irland,Prov. Ulster, Grafsch. Down, an der'Südküste der Carrick-fergus-Bai; 2738 Einw., die ergiebige Fischerei betreibe».

Baiijcrmassing, Bandjermassin, Stadt mitHafen in der gleichnam. Bucht am gleichnam. Fluß auf demOstende der Südküste von der Insel Borneo. Sie ist imBesitz der Holländer, die auch in dem SO. davon liegendenFort Tatas oder Talis eine Faktorei haben. — Rech-nung, Maaß und Gewicht wie in Batavia; jedochcursiren auch die spanischen und mejicanischen Piaster, sowie die chinesischen Käsch als Scheidemünze. Die Rech-nung wird nach dem Handelsgewicht geführt, wo1 Täl -- 16 Mas (Maces), a --- 6 Tihas (Teas), i> --3 Malaburongs ist.

Bauk, Bank, Banken sind Anstalten, deren Zweckist, den Handel und die Industrie im Geldverkehr zu erleich-tern, unterstützen und fördern. Im Bedürfniß des Geldes,das mit der Entwickelung und Ausdehnung des Handels-verkehrs und der damit verschwisterten Industrie wächst,gewähren sie die nothwendige gegenseitige Ausgleichung derForderungen und Leistungen vermöge ihres Borraths desWerthmittels oder dessen sicherer Beschaffung.

I. allgemeiner Theil über das Lankniese».

Die Betrachtung der Bestimmung der Banken, dieeine praktische ist, in sofern dieselben stets unzertrennlich vonder Bewegung der Gegenwart abhängen, führt auf die