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Erster Band. A - G.
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Bank

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Bank

I

hasten Mann kennen. Für die anonymen Gesellschaften indiesem Fall gieb! es ein besonderes Formular. Wer über dieBank verfügt, ohne vorher für hinreichende Deckung gesorgtzu haben, dem kann die laufende Rechnung entzogenwerden.

Die Bank-Actien lauten auf den Namen. DerUebertrag der verkauften Actien geschieht einfach durch Ver-merk in dem zu diesem Zweck doppelt geführten Bank-Register,wobei der Verkäufer persönlich gegenwärtig sein oder durcheinen Bevollmächtigten vertreten und der Vorgang durcheinen Wechselmäkler schriftlich bestätigt werden muß. Mankann den Niesbrauch der Bank-Actien an einen anderenabtreten und dennoch über die Actien selbst als Eigenthumverfügen. Sie können auch nach der Erklärung des Eigen-thümers im'mobilistrt werden, und sie werden dann nach dendarüber bestehenden Gesetzen behandelt. Das Gesetz vom17. Mai 1834 gestattet die immobilisirten Actien wieder zumobilisiren.

Die Verwaltung der Bank geschieht durch einenGouverneur, einen Honorar-Gouverneur, einen ersten undeinen zweiten Unter-Gouverneur; durch einen General-Con-seil, der aus 13 Mitgliedern oder Direktoren besteht; durchdrei Censoren; durch einen Rath für Zahlungen, von zwölfMitgliedern, die Haupt-Chefs (General-Sekretär, Con-troleur, Haupt-Kassirer); die besonderen Chefs: im Aah-lungs-Bureau, im Actien-Bureau, im Bureau der zahl-baren Effecten, im Bureau der Zetteldruckerei, dem Bureauder Buchhaltung, im Bureau der Darleihen, den Kassirerder Einnahme, die Kassirer der drei Zahlkassen, Unter-Kassi-rer der Hauptkaffe, Zettelwechsel, Unter-Kassirer für dieEinnahme aus der Stadt.

Durch das Gesetz vom 30. Juni 1840 ist die frühereBeschränkung des Discontirens aufgehoben und es geschiehtdies seitdem alle Tage, Festtage ausgenommen. Der Dis-conto-Ainsfuß ist gewöhnlich 4 Proc. — Der Reserve-Fonds beträgt 10,000,000 Francs, die in jährlichen800,000 Frcs. 3procentiger Renten ruhen. Dieser Fondskann nur in dem Fall angegriffen werden, um die Dividendevoll zu machen; sonst nicht. Er muß jedoch wieder zurbestimmten Höhe ergänzt werden.

Das baare Geld und die Depositen der Bank sind inden Gewölben der Bank auf alle Weise gesichert. Es führtnur eine schmale, gut verwahrte „Wendeltreppe" hinab.Im Jahre VIII. lagerten darin an baarem Geld:10,733,000 bis 8,868,000 Frcs.; im I. XIV. 83,367,000bis 1,186,000 Frcs.; 1806: 67,931,000 bis 83,286,000Frcs.; 1812: 117,247,000 bis 29,347,000 Frcs.; 1818:118,034,008 bis 34,000,000 Frcs.; 1828: 238,089,000bis 182,689,000 Frcs.; 1831: 268,283,000 bis 123,188,000Frcs.; 1834: 180,814,600 bis 119,304,000 Frcs.; 1843:247,000,000 bis 192,000,000 Frcs.; 1844: 279,000,000bis 234,000,000 Frcs.

Zettel waren im Umlauf Jahr VIII.-. 23,430,800 bis8,766,800 Frcs.; Jahr XIV.: 74,340,000 bis 48,334,000Frcs.; 1806: 76,704,000 bis 84,420,800 Frcs.; 1812 :133,646,000 bis 81,880,000 Frcs.; 1818: 126,262,000bis 86,731,000 Frcs.; 1828: 214,002,000 bis 179,880,800Frcs.; 1831: 238,736,000 bis 200,621,000 Frcs.; 1834:

222,284,000 bis 192,338,000 Frcs.; 1843: 247,000,000bis216,000,000Frcs.; 1844: 271,000,000bis233,000,000Francs.

Die Pfänder an Barren und Münzen betrugen imJahr 1812: 33,000 Frcs.; 1818: 830,000 Frcs.; 1824:90,390,000 Frcs., dabei befand sich Baarschast in der Kasse169,806,000 bis 128,071,000 Frcs., und Zettel im Umlauf231,639,300 von 194,293,000 Francs, Handels-Effekten100,287,000 bis 31,414,000 Frcs., discontirte Effekten489,346,000 Frcs.; 1828: Barren und Münzen 12,893,000bis4,192,000Frcs.; 1831: 28,372,000bis8,136,300Frcs.;1834: 46,218,000 bis 22,396,000Frcs.; 1844: 36,000,000Frcs. Seit 1820 nimmt die Bank auf solche Borschüsse1 Proc. Zinsen.

Handelspapiere im Portefeuille waren im Jahr VIII.:20,839,000 bis 3,366,000 Frcs.; JahrXIV.: 70,770,000 bis16,868,000 Frcs.; 1806: 39,116,000 bis 23,683,000Frcs.;1812: 42,230,000 bis 11,660,000 Frcs.; 1818.-143,603,00«bis 62,299,000 Frcs.; 1820: 102,469,000 bis 40,708,000Frcs.; 1831: 84,944,000 bis 23,190,000 Frcs.; 1834:36,236,000 bis 39,363,000 Francs; 1842: 138,000,00«Frcs.; 1843: 82,000,000 FrcS.; 1844: 113,000,000 bis88,000,000 Frcs., und am Ende des Jahres war der Ge-sammtbctrag des Portefeuilles in der Hauptbank und in denComtoren 180,000,000 Frcs.

Discontirt wurden an Effekten im Jahr VIII.:111,820,000 Francs mit 1,243,000 Francs Gewinn; imI. XIV.: 233,166,000 Frcs. mit 2,060,100 Frcs. Gewinn;1806: 65,228,000 Frcs. mit 837,000 Frcs. Gewinn; 1812 :427,201,000 Frcs. mit 3,873,400 Frcs. Gewinn; 1818 :613,999,000 Frcs. mit 4,848,200 Frcs. Gewinn; 1824:489,346,000 Frcs. mit 2,913,200 Frcs. Gewinn; 1828:

407,236,000 Frcs. mit 2,319,300 Frcs. Gewinn; 1831:

222,324,000 Frcs. mit 1,843,700 Frcs. Gewinn; 1834:

306,603,000 Frcs. mit 2,020,800 Frcs. Gewinn; 1843 beider Hauptbank 773,790,369 Francs, bei den Comtoren240,112,385 Frcs. Bemerkenswerth sind die Jahre, wodas stärkste Disconto statt hatte, nämlich Jahr XIII. (1804):630,870,000 Frcs. mit 8,021,600 Frcs. Gewinn; 1810:

713,038,000 Frcs. mit 6,037,700 Frcs. Gewinn; 1813:

640,449,000 Frcs. mit 4,970,000 Frcs. Gewinn; 1814:

84,730,000 Frcs. mit 421,900 Frcs. Gewinn; 1828 :638,249,000 Frcs. mit 4,435,900 Frcs. Gewinn; 1826:688,893,000 Frcs. mit 4,793,000 Frcs. Gewinn; 1829:434,303,000 Frcs. mit 2,388,300 Frcs. Gewinn; 1830:617,494,000 Frcs. mit 4,021,000 Frcs. Gewinn; 1832:130,723,000 Frcs. mit 1,031,100 Frcs. Gewinn. Hieraussieht man, daß der Stand des Effektenhandels ein Zeitmesserin den politischen Verhältnissen und Zuständen der Staatenist. Im Frieden werden die Werthpapiere gehalten; beibevorstehendem Kriege kommen sie in Masse auf den Markt.

Die Vorschüsse der Bank betrugen im Jahr VIII.:22,863,000; I. XIII.: 274,276,000; 1806: 2,031,000;1812:273,371,000; 1813:343,310,000; 1818:66,988,000;1823:337,341,000; 1824:167,198,000; 1825:40,031,00«;1830 : 291,820,000; 1834: 36,883,000; 1843 bei derHaupt-bank: 66,743,600 Frcs.

Die Fonds für laufende Rechnung betrugen

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