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Erster Band. A - G.
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ftniffscloes

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Barcelona

ergiebt (3 in 720 — 240). Die Tauschrechnung lautetdann:

30 Centner Zucker a 24 Lhlr. ... Lhlr. 720 —. —.

240 Pfd. Lavendelöl » 3 Lhlr. ... „ 720 —. —.

die östlichste der Kariben-Jnseln inWest-Indien, und seit 1623 den Engländern gehörig;10K470 Acres groß, mit 102912 Einw. Sie ist im Allge-meinen eben und unter den Antillen am besten angebaut,nur im NO. erhebt sich das Gebirge bis 1100 F, ü. d. M.Auf der SWküste steht die Hauptstadt Bridgetown inder Carlisle-Bai, wo der Guverneur seinen Sitz hat. DieHauptaussuhr besteht in Zucker. Das Klima ist sehr heißund die Orkane furchtbar.

V«rl,»re8e«, Handelsgewicht auf der spanischenInsel Majores.

ein hübscher und sehr handelsthätigcrFlecken in Frankreich, im Deport. Lot-Garonne, Arrond.Nörac, mit 1713 Ew., wo das schönste Tischzeug in Frank-reich in mehreren Fabriken gewebt wird, und es außerdemeine Baumwollspinn-und eine Weinessigfabrik, nebst einerschönen Mühle giebt.

1) Stadt und Hauptort des gleich-namigen Arrond. in Frankreich, Deport. Charente, an derStraße von Angoulsme nach Bordeaux, mit 3333 Einw., ineiner fruchtbaren Gegend; hat die Unter-Präfectur nebst einnem Civil-Tribunal, ansehnliche Viehmärkte, verbunden miteiner Thierschau und Preisvertheilung an die Eigenthümerder besten Stücke, Handel mit vorzüglichen Trüffeln undKäse, einige Leinwand- und Wollzeug-Fabriken und mehrereBankiers. In der Umgegend wird beträchtliche Weberei,starke Hanfleinwand - und Hanfgarnspinnerei betrieben. —2) Flecken ebend., im Depart. Meurthe, Arrond. Luneville,mit einem Bankier-Geschäft, einer Wollgarnspinnfabrik undBuchhandlung.

6ro8so, Silbermünze imHerzogthum

Lueca in Italien.

eine den Engländern gehörige Insel derKlein-Antillen, nördl. von Antigoa; 2 QMeilen groß, mit1360 Ew., die Baumwolle, Tabak, Indigo und Zuckerrohrbauen und Viehzucht treiben.

oder llacallLo, ist der spanische Name

für Stockfisch.

Ik»reeII»o8, Stadt in Portugal, Provinz Minho,nördlich bei Porto, mit 4000 Einw. und sehr besuchtenMärkten.

varcliilla, s. Var8ol>a.

Barcelona, die Hauptstadt und Sitz des General-Capitanats, so wie eines Erzbischofs von Katalonien unddie vornehmste Handelsstadt Spaniens, am mittelländischenMeer 41° 22' 58" n. Br. und 0° 12' 6" ö. L. in Gestalt ei-nes Halbmondes. Sie ist schön und befestigt, auf der östli-chen Seite durch eine starke Citadelle, welche, 1713 erbaut,mit der am Meere liegenden Schanze 8an Lorlos eine ver-borgene Verbindung hat. An der Abendseite der Stadtliegt der Berg Monte-Jouy, auf dessen Gipfel ein Fortzum Schutz des Hafens steht. Sie hat gegen 120000 Ew.,und die Vorstadt Barceloneta gegen 8000 Einw. Diekleinere Neustadt steht NW. und die Altstadt NO. Barce-

lona nimmt in der Geschichte des Mittelalters wegen seinesansehnlichen Handels und seiner Schifffahrt einen hohenRang ein; auch scheint ihr die Ehre zu gebühren, das be-rühmte Gesetzbuch über Seerecht, „lloneollUo äel mare,"verfaßt und bekannt gemacht zu haben, so wie sich in ihrenAnnalen die ersten bestimmten Nachrichten über den Gebrauchder Versicherung gegen Seegefahr und eines Wechselrechtsfinden. (Vergl. 4Icmor!»8 ll^loricao eobre la Ksriiu», Oo-merclo etc. äe varcelona, por Laxman^. dlaüi'iä 1779, 4.

4 Bde. und Hoffmann's Geschichte des Handels, S. 19 und389 ff.)

An bemerkenswerthen Gebäuden hat die Stadt denPallast äela ^lläiencia, das Rathhaus, die bonja oder Börse,das Zollhaus und die Kathedrale, sie hat vier öffentliche Bi-bliotheken, acht höhere Schulen, ein geistliches Seminar,eine Schule für Taubstumme, Schifffahrtsschule, Akademiefür praktische Medizin, Gesellschaft für Wissenschaften undKünste, mehrere bedeutende Fabriken für Tuch, Papier, Spi-tzen und Blonden, viele Woll- und Wollgarnfärbereien undeine Maschinenbauwerkstatt. Der lebhafte Handel wird durchviele spanische, mehrere französische und italienische, so wieein Saar englische Handlungshäuser betrieben. Der Hafenwird durch einen kolossalen Molo gebildet, der in neuererZeit beträchtlich vergrößert wurde, ziemlich weit südlich sichin das Meer erstreckt und an seiner Spitze mit einem Leucht-thurm und mehreren Batterien versehen ist. Die Wasser-tiefe innerhalb des Dammes beträgt 7 bis 20 Fuß, allein esbefindet sich zwischen dem Damme und Monte-Jouy eineBarre, durch die beiden einmündenden Flüsse Llobregat im !

S. und Besos im N. gebildet, die häufig nur 10 F. Wasser ^

hat und den Hafen wohl gänzlich sperren würde, wenn sienicht zuweilen durch Baggermaschinen niedriger gemachtwürde. Die Schiffe legen sich an dem Hafen unweit desDammes vor Anker, wo sie, obgleich den Südwinden blos-gestellt, doch so gut geschützt sind, daß seit dem furchtbarenSturme von 1821 kein bedeutender Unglücksfall mehr statt-gefunden hat. Große Schiffe müssen außerhalb des Hasen-dammes anlegen und werden im Winter von'Stürmen sehrbeunruhigt. Die Fahrzeuge, welche in den Hafen segeln,sind nicht gehalten, einen Lootsen an Bord zu nehmen, dochsind immer einige in Bereitschaft, und im Allgemeinen hältman es für das sicherste, die Sandbank unter ihrem Bei-stande zu passiren. Am Eingang ist der Hafen 1000 Toisen,aber in der Tiefe nur 100 Toisen breit und über 1200 Tois.lang. Die Einfuhr deutscher Waaren ist durch den neuenZolltarif vom Jahr 1841 sehr vermindert, indem durch dieseneue Jollverordnung die nationale Flagge durch hohe Prä-miensätze bei der Einfuhr beträchtlich bevorzugt und ihr auchder Küstenhandel ausschließlich vorbehalten ist, ferner daß Idie Leinwand »ach dem Gewicht und Fäden taxirt wird, und >die Einfuhr von Baumwoll- und mit Baumwolle gemischten ^Waaren durchaus verboten ist. L

Zoll- und Niederlageverordnungen sind die- Vselben wie in Alicante. — Hafenabgaben betragenfür ein spanisches Schiff von 300 Tonnen Last, das ver- !mischte Güter aus- oder einladet, zusammen 873 Realen,und ein englisches Schiff eben so 3300 Realen. — Com- ^mission wird 2>/z Procent für Güter zur Verschiffungund 2 Procent solche, die in Konsignation gegeben wer«