Baumwollcnmanufaktur
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Baumwollcnmanufaktur
Jahre
Einfuhr
Ausfuhr
ostindischer
Nankin
andere
Waaren
Mit Gold u.Silber ver-mischt
mit Leinenvermischt
ostindischer
Rankin
andere
Waaren
mit Gold u.Silber ver-mischt
mit Leinenvermischt
1829
56,101
49
76 Pfd.
882
220,003
108,687 Pfo.
1830
51,279
753
—
6 -
303
284,954
—
94,339 -
1831
38,733
369
—
23 -
1042
283,873
7
64,430 -
1832
53,995
2772
—
2 -
1209
334,621
461
67,015 -
1833
44,606
17,554
—
4 -
—
316,875
387
46,620 -
1834
38,012
30,385
—
867 -
—
385,240
_
69,700 -
1835
49,300
24,692
60
641 -
—
404,600
_
132,600 -
1836
41,200
30,336
—
407 -
—
458,200
_
122,600 -
1837
6400
39,642
138
93 -
20
390,600
_
125,500 -
1838
6400
41,273
—
351 -
—
433,700
—
77,700 -
Den auswärtigen Verkehr mit Baumwollenwaaren durch folgende Länder und Handelsorte zeigt die folgendeUebersicht, nach Gulden ^berechnet
Jahre
Waaren
Süd-
Deutschland
Sachsen
Preußen
Krakau
Polen
K
Rußland
Türkei
3
Trieft
Venedig
8' §
fremdes
Italien
^ Schweiz
Einfuhr
i reine
7432
19,413
66
1488
300
16
1131
372
94
! gemischt
9
167
144
87
—
1836 4
Ausfuhr
j reine
209
73
193
19
372
39
102
1614
3
1023
102
40
673
116
j gemischt
64
100
39
—
52
—
—
84
—
194
76
—
319
98
,
Einfuhr
t reine
11491
24,390
48
30
243
103
313
1705
22
1073
6
1837 ^
j gemischt
85
87
—
—
—
—
—
60
7
—
5
—
19
6
Ausfuhr
! reine
234
74
178
41
391
42
91
1360
_
697
134
37
496
123
/ gemischt
78
54
30
—
11
—
—
133
1
326
163
6
432
16
Einfuh r
t reine
4636
33,137
146
606
136
312
26
1732
272
38
1838 )
1 gemischt
4
130
—
—
—
—
—
—
—
1
119
—
98
—
1
! reine
193
78
166
89
248
26
33
2039
6
686
97
27
802
59
k §.uvsuyr
) gemischt
66
9
23
10
-
70
202
141
227
27
Diese Angaben beweisen ein entschiedenes Fortschreitenund Wachsthum der Baumwollenindustrie in den österr.Staaten; indessen verarbeiten die deutschen Aollvereinsstaa-ten immer noch mehr als 30 Proc. mehr rohe Baumwolleals Oesterreich, ohngeachtet die Spinnerei hier bedeutenderist, als in den Zollvereinsstaaten. Nach Kilogrammen be-rechnet, verbrauchte die Baumwollenmanufaktur an Baum-wolle und Garn:
im Jahr:
in Oesterreich:
im Zollverein
1834
9,587,462
18,038,830
1833
11,820,310
13,293,830
1836
13,217,235
21,614,450
1837
15,847,668
22,290,330
1838
16,623,983
24,278,100
In Oesterreich wurden vom Jahr 1835 bis 1837 jähr-lich im Durchschnitt 197,900 Ctr. Baumwolle verbraucht,also >/,, des englischen unketwas mehr als '/, des französi-schen Verbrauchs. Die Zahl der darin thätigen Spindelnwar ohngefähr 1 Million, und die Menge des gesponnenenGarns betrug jährlich an 188,000 Ctr. Das während je-nes Zeitraums verarbeitete fremde Garn dazu gerechnet,wurden jährlich gegen 227,330 Ctr, Garn gebraucht. Am
beträchtlichsten war in Oesterreich die Einfuhr von Mule-Garn, auch Medio-Twist bis mit Nr. 30, Water-Twist bisNr. 12. Vom Jahr 1831 bis März 1833 wurden bei ei-nem Einfuhrzoll von 81Fl.pr. Ctr. für Mule-Garn, 60 Fl.für Water-Twist, 30 Fl. für alles andere, eingeführt 17,228Ctr. gegen einen Zoll von 321,796Fl.; vom März 1833 bisdahin 1834 gegen den allgemeinen Zoll von 20 Fl. aber18,666 Ctr. gegen den Zoll von 313,320 Fl.; vom März1834 bis mit 1840 bei dem Zoll von13Fl. 376,259 Ctr. mitdem Zollertrag von 8,643,385 Fl. Bei weitem geringer istder Bedarf an gefärbtem Garn.
Ohngeachtet die Spinnerei in Oesterreich im Vergleichmit Preußen verhältnißmäßig beträchtlicher ist, durch denfrühern hohen Zoll geschützt, so vermochte sie doch nicht dasBedürfniß zu befriedigen; denn sobald der Einfuhrzoll fürdas fremde Garn ermäßigt wurde, stieg die Zufuhr ansehn-lich. Es ergiebt sich hieraus, daß hohe Einfuhrzölle keines-wegs einen belebenden Einfluß auf die Manufaktur üben;vielmehr die Concurrenz.
Im deutschen Zollverein wurden von 1833 bis 1837 imjährlichen Durchschnitt 149,000 Ctr. Baumwolle verspon-nen, also mehr als >/,o der in England und °/« der in Oester