LarvsIIa
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Ijosumonl-Io-Ifogor
Crescentin-Garn, die Floretseideaus dem Innern der Kokons.
Bayazid, St. in der asiatischen Türkei, SSW. vonEriwan, mit 13,000 Ew. und Baumwollweberei.
sehr alte Stadt und Hauptort des gleich-namigen Arrond. in Frankreich, Depart. Calvados, in einerfruchtbaren Ebene am Aure und 2 Meilen von der Sceküste,49» 1«^ 33" n. Br. 3° 2^ 27" westl. L.; mit 9840 Einw.,Unter-Präfectur, Civil-Tribunal, Handels-Tribunal, Bi-schofsitz, großer gothischer Kathedrale, Museum mit der be-rühmten Tapisserie von der Königin Mathilde, die Erobe-rung von England durch ihren Gemahl Wilhelm den Erobe-rer darstellend, berühmten Spitzenfabriken, einer Baum-wollspinnerei, Tischzeug - und Damastfabrik, vielen Färbe-reien, Porzellanfabrik, Wachszieherei, Butterhandel, Rhe-derei und Bankhäusern.
Ht») «in»«, sehr alte, befestigte Stadt und Haupt-ort des gleichnam. Arrond. in Frankreich, Depart. Basses-Pyrenöes, am Zusammenfluß der Nieve und des Adour,unweit dem Ozean, mit einem Hafen, 43" 29^ 29" n. Br.3" 43^ 37" w. L., mit 13,912 Einw., Unter - Präfectur,Civil-Tribunal, Handels-Tribunal, Handelskammer, Lon-seil xöncral du commorco, Sitz der Konsuln von Oesterreich,England, Dänemark, Spanien, Baiern, Belgien, Hannover,Niederlanden, Sardinien, Hansestädten, Uruguay; Bischofsitz,schöne Kathedrale, Schiffswerften, Küstenschiffahrt, Schiff-rüstung für den Stocksischfang, mehrere (14) Bankhäuser,einige See- und Brand-Affekuranz-Gesellschaften, beträcht-licher Handel (besonders nach Spanien) mit Wolle, Tuch,Flachs, Hanf, Leinwand, Seidenzeugen, Getreide, Fellen,Käse, Salz, Kolonialwaaren, Porzellan, Fayence, Papier,Wein rc.; Gerbereien und Lederfabriken.
Bayutapauts, ein ordinäres Baumwollenzeug, dasnach den afrikanischen Küsten (zum Gebrauch für die Neger)geht. Es ist meist blau und weiß oder roth und weiß ge-streift. Man hat ostindische, welche durch die Dänen inden Handel kommen, und französische, die in Rouen undder Umgegend fabrizirt werden.
Bazaar, Baz-r oder Basar, ursprünglich ein ara-bisches Wort, das Verkauf oder Vertausch von Waaren be-deutet, und bezeichnet bei den Türken und Persern denMarktplatz oder die Kaufhalle, wo sie ihre feinen Seidcn-waaren rc. verkaufen. Einige derselben im Orient sind of-fen, wie unsere Marktplätze, und dienen auch zu demselbenZwecke; andere haben eine Bedeckung oder eine Kuppel,durch welche das Licht hineinfällt, und hier haben gewöhn-lich die Juweliere und andere Personen, welche mit kostba-ren Waaren handeln, ihre Stände. Der Bazar von Jspa-han ist einer der schönsten Plätze in Persien und übertrifftselbst alle europäischen Börsen, kommt aber trotz seinerPracht dem Bazar von Tauris nicht gleich, welcher, so vielman weiß, dqr größte ist, indem in ihm mehr als einmal30,000 Mann in Schlachtordnung aufgestellt waren. Inneuerer Zeit hat man auch in den meisten großen StädtenEuropa's unter dem Namen Bazar Gebäude zur Aufstel-lung und zum Verkauf verschiedener Waaren errichtet,und eines der bedeutendsten ist der Sohosquare-Bazar inLondon.
»««««, ein baumwollen Handgespinnst, welches ausSyrien und der Levante, in der Gegend von Jerusalem ge-sponnen, über Acre und Said nach Livorno, Genua undMarseille ausgeführt wird.
Bdellium, Oummi Läollium, ist ein Gummiharz, dasvon dem in Arabien und Ostindien wachsenden Bdellium-Balsamstrauch (4mxris Alouwuit, 43anson) abstammt. Eskommt in Stücken von unbestimmter Form bis zu der Größevon Taubeneiern vor; ist gelb, röthlichgelb, bräunlich,schwarzbraun; wachsartig im Ansehen, zuweilen fettglän-zend; im Bruch spröde, wird aber, längere Zeit der feuchtenLuft ausgesetzt, weicher und zwischen den Fingern knetbar,besonders die helleren Stücke; Geruch: eigenthümlich aberschwach; Geschmack: balsamisch, bitter, an Myrrhen undTerpentin erinnernd. Häufig ist es mit einer geringerenSorte Myrrhe, auch mit arabischem oder Kirschengummivermischt. Je durchsichtiger, desto besser ist es.
«, Stadt in Frankreich, Depart. Gard,Arrond. Nimes, mit 9795 Einw.; rechts an der Rhone undder Einmündung des Aigues-Mortes-Kanals, wodurch dieRhone mit dem Canal-du-Midi bei Aigues-Mortes verbun-den wird. Gegenüber liegt Tarascon und damit durch eineschöne Hängebrücke verbunden. Die Messe vom 2. bis28. Juli wird von mehr als Aweihunderttausenden besucht,und rivalisirt mit den Messen in Frankfurt a. M., Leipzig,Novi, Laganrog. Die Geschäfte, die hier gemacht werden,belaufen sich auf 28 Mill. Francs. Der Handel wird durchregelmäßige Dampfschiffahrt nach Lyon, Arles, Marseille,Cette und die großen Waarenmagazine am Kanal begün-stigt. Sehr beträchtlich ist der Commissions - und Spedi-tionshandel, insbesondere auch der Tuch-, Leinwand-undWollhandel; außerdem giebt es hier eine Pelzfärberei, be-trächtliche Töpferei und einige Olivenölfabriken, und mehrereMineralwafferfabriken.
Stadt in Frankreich, Depart. Maine-Loire, Arr. Bauge, mit3474 Einw., Segeltuch-, Tafelzeug-damastfabriken, einer Leinwandhalle, ansehnlichen Märktefür Leinwand, Getreide, Hanf, Nüsse, Oel rc., und Leinwand-bleichen. Von hier kommt die vorzügliche Hanflcinwandloilo äo veaukon.
alte Stadt in Frankreich, Depart.Loiret, Arrond. Orleans, in einem Thal an der Loire, überdie hier eine Brücke von 39 Bogen führt, mit 4844 Einw.,vorzüglichem rothen Wein, beträchtlichem Handel mit Weinund Branntwein, Gerberei, Schiffahrt, mehreren Bankicrs-geschäftcn.
Stadt in Frankreich, Depart. Corrözc,Arrond. Brive, rechts an der Dordogne, mit 2813 Einw.,berühmten Messerschmieden, Fischerei und beträchtlichemWeinhandel.
Flecken in Frankreich,Dep. Vaucluse, Arr. Orange, mit 1717 Ew., vorzüglichemMuscatwein und einer Salzquelle.
, 1) Stadt in Frank-reich, Dep. Eure, Arr. Bernay, mit 2063 Einw., mehrerenGerbern und Lederbereitern, Tuch-, Baumwollzeug- undLeinwandfabriken und einer Glasflaschenfabrik. — 2) k.-sur-Oise, Stadt ebend., Dep. Scine-Oise, Arr. Pontoise,