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Erster Band. A - G.
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Dcit-cl-Fakih

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Bclgicn

bis zum Deckel mit Kohlen, erhitzt ihn langsam bis zumGlühen, und setzt dieses so lange fort, bis aus der Ocffnungim Deckel kein Rauch mehr aufsteigt, worauf der Liege! ausdem Feuer genommen und zum Abkühlen hingestellt wird.Die erhaltene Elsenbeinkohle wird im Master abgewaschen,um die noch anhängende Asche zu entfernen, alsdann mitWasser auf einem Reibsteine fein gerieben, der Teig in be-liebige Formen gebracht und getrocknet,

Beit-el-Fakih, Stadt im Land Feinen, im südlichenArabien, in einem fruchtbaren Thal, nördlich von Mokka,mit 8000 Einw. Sie ist die Hauptniederlage des Kaffesaus Feinen, und hat sehr besuchte Kaffemärkte. Ihr Hafen-ort ist Hodeida.

llechnung und Münzen wie Mokka; s. diesen Artikel,l, 886,

Ningemnaaße.

Der Covid oder Cobidosdie Elle) hat eine Längevon 18 engl. Zoll —202,6713 franz. Linien oder 0,48710Meter. — Der große eiserne Eovid ist 27 engl. Zolllang — 304,007 franz. Linien oder 0,68879 Meter. — EinanderesEllenmaaß istderGuzvon 23engl.Zoll—281,4879franz. Linien oder 0,63499 Meter.

Maaße für trockene und flüssige Dinge wie inMokka.

Sennchie.

Der Bahar hat 40 Farsels oder Frazils zu 10 Maundsa 2 Rattels oder Rotoli (Pfund). Der Farsel wiegt2lps/y, Psd. engl. avoir du pcns; der Bahar daher 813°/zPfd. engl. avoir du pols; und der Maund 2,0390623 Pfd.engl. avuir du pois oder 14273,4378 engl. Troy-Grän, oder924,9138 franz. Gramm, oder 19247,46 holländ. As. —Der Rattel —462,4369 franz. Gramm oder 9623,73 holl.AS.— Der Bahar 369,9633 franz. Kilogramm. —Man setzt gewöhnlich 10 Farsels von Beit-el-Fakih --- 7Farsels von Mokka.

Ein Ballen Kasse enthält14Farsels unddieTara-Vergütung beträgt 8 Maunds. 2 Ballen bilden die ge-wöhnliche Ladung eines Kameels.

Ein Rattel, welcher nur im Bazar oder auf demMarkt angewandt wird, enthält bei'm Kasse 14«/? Bakias;der Farzil oder Farsel Kasse 290 Vakias.

Der Rattel Datteln, Lichter und Eisen enthält16 Vakias; — der Rattel bei allen andern Waaren 18Vakias.

Bela, 1) privilegirte königl. Stadt in Ungarn, zipserGespannschaft, N. von Käßmark, mit 3000 Einw., Flachs-bau, Leineweberei, vorzüglichen Wachholderbranntwrinbren-nereien, Handel. — 2) bedeutende Hauptstadt der Provinz Lesin Bcludschistan, rechts am Purally auf einem hohen Fel-sen; steht mit dem indischen Meer und landwärts mit denbedeutenden Städten Khodzan, Soherab, Kelat rc. durcheine große Handelsstraße, und westwärts durch den gleich-namigen Gebirgspaß mit Djihov und Kedsje in Verbin-dung und hat lebhaften Handelsverkehr.

Stadt in Frankreich, Dep. Andre, Ar-tend. Blanc, mit 2173 Einw., beträchtlichem Schweine-markt, und zwei Hochöfen nebst Eisengießerei.

Velasore, Balasor, Stadt mit Hafen im brit.

Hindostan, unweit der Mündung des Berrabollong in denMeerbusen von Bengalen, 21° 30' n. Br. 84° 36' ö. L.,mit 2000 Einw. Die Engländer sind seit 1803 hier. Dieehemals bedeutende Baumwollcnmanufaktur ist gesunken,aber der Handel zur See mit Salz und Holz, so wie derSchiffbau noch ansehnlich.

Beledin, ein aus Syrien nach Venedig, Livorno,Genua und Marseille ausgeführtes Baumwollen-Handge-spinnst, von feinerer und ordinärer Qualität.

Belelais, ostindischer Tastet, von dem das Meistenach den Philippinen-Jnseln und Süd-Amerika geht, eini-ges auch nach Europa kommt.

, Stadt in der Grafschaft Antrim in Ir-land, Prov. Ulster, links an der Mündung des Lagan indie weite und sichere Bai von Belfast, W. von Dublin,64° 33' 48" n. Br. 8° 20' 24" w. L., mit 38,000 Einw.,einer Handelskammer, beträchtlichen Fabriken für Leinwandund Baumwollzeuge, Glashütten, Vitriolsiedereien, Zucker-raffinerien, ausgebreiteten Handel mit den eigenen Indu-strie-Erzeugnissen, Wein, Butter, Rindvieh, Pökelfleischrc., vorzüglichen Schiffswerften.

Ikvtl'oint, befestigte Stadt und Hauptort des gleich-namigen Arr. in Frankreich, Depart. Haut-Rhin, links ander Savoureuse, in günstiger Handelslage, den Grenzenvon Deutschland und der Schweiz nahe, begünstigt durchsieben Hauptstraßen, 47° 38' n. Br. 4° 32' 3" w. L., mit7407 Einw., der Unter-Präfektur, einem Civil - und einemHandels-Tribur al, mehreren Assekuranzen (7), Bankicrs-häusern, Wein- und Branntweinhandlungcn, einer an-sehnlichen Papierfabrik, einer Türkischrothfärberei nebstMeublesstofffabrik, Buntpapierhandlungen, Gerbereien.

Belgard, Kreisstadt in Preußen, RegierungsbezirkKöslin, am Einfluß der Leitznitz in die Persante, mit 3100Einw.» beträchtlichen Pferdemärkte» und Tuchwebereien.

Beiger», Stadt in Preußen, Prov. Sachsen, Re-gierungsbez. Merseburg, SO. von Torgau, links an d rElbe, mit 2700 Einw., einer Steingut- und einer Tuch-fabrik, Ackerbau und einem Braunkohlenlager.

Belgien, ein monarchisch - konstitutionelles König-reich, 2,942,874 Hectaren oder 1117 metrische QLicucs groß,das gegen R. an die Niederlande, O. an Deutschland, S.und W. an Frankreich, und NW. an die Nordsee grenzt.Dieses Land zeichnete sich schon im Mittclalter durch seineindustrielle Thätigkeit, namentlich in der Tuchnwnnfakrurund Leineweberei, aus, und wurde durch die Entdeckungdes Seeweges nach Ostindien um das Cap der guten Hoff-nung noch belebter, weil die Portugiesen ihre ostindiichenProdukte auf die Märkte hierher brachten. Dadurch wur-den auch die hanseatischen Kaufleute gezwungen, ihreComptoire hier zu erweitern. Eben so zog sich nun oerHandel aus dem südlichen Deutschland und England bicrher.Diese Blüthe des Handels, deren Frucht ein großer Rc ch-thum war, dauerte bis Philipp, König von Spanien, dasLand eroberte und verwüstete. Damals verließ ein großerTheil der Bewohner die Heimath, und wendete sich nachDeutschland, England, den Niederlanden rc., wodurch dieIndustrie in die neue Heimath verpflanzt wurde. In jenerZeit siedelten sich auch die reichen belgischen Kaufleute nach

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