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Erster Band. A - G.
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389
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Bern

389

Bern

Southampton 1281 QAcres, 886 Ew.; Sandys 1807 Q..-Acres, 1169 Ew.

Die Inseln sind wichtig wegen des Zwischenhandelsmit Westindien und Nord-Amerika. Die hauptsächlichstenProdukte sind Kartoffeln, Zwiebeln, Weizen, Gerste, Hafer,Cedernholz, Orangen, Citronen, Korallen.

Die Einfuhr war:

1841 1842

aus Groß-Britannien

- Brilisch-Nord-Amerika

- Britisch-West-Jndien

- Vereinigten Staaten

- anderen Ländern

I.. sb. ä.42,938 13 226,396 1 4

19,360 2 433,899 16 1018,277 19 8

I.. sk. 3.83,948 9 416,078 17 117398 19 277,202 11 48164 9 3

Schiffe wurden auf den Inseln gebaut im Jahr

1813: 6 von 334 Tonnen; 1817: 28 von 1890 Tonnen;

1820: 10 von 718 Tonnen; 1823: 8 von 119 Tonnen;

1823: 11 von 442 Tonnen; 1826: 8 von 631 Tonnen.

Ankamen Schiffe:

1841 1842

Schiffe Tonnen Schiffe Tonnen

ans England

10

2370

30

8866

- Britisch-West-Jndien

19

1419

32

2286

- Britisch-Nord-Amorika

34

2117

29

1649

- fremden Europa

2

220

1

380

- Verein. Staaten,

in fremden Schiffen

33

4494

80

8082

in brit. Schiffen

31

3021

24

2428

- West-Indien

in fremden Schiffen

—

—

1

162

in brit. Schiffen

29

1884

19

1133

Abgingen:

nach England

7

1499

7

1360

- Britisch-West-Jndien

43

4010

42

2724

- Britisch-Rord-Amerika23

1962

39

6460

- fremdes Europa

1

100

1

162

- Vereinigte Staaten:

fremde Schiffe

14

1690

41

6389

britische Schiffe

47

3748

46

8463

- West-Indien

fremde Schiffe

7

841

3

436

britische Schiffe

14

1324

8

731

Bern, Stadt und Hauptort des schweizer KantonsBern, mit 22,000 Einw., Fabriken für feine Italien. Stroh-hüte, Bijouterie-, Gold - und Silberwaaren, Radeln, Tür-kischrothgarn, Seidenzeuge, Papier, Buntpapier, Tapisserie,Feuerspritzen, ansetzn!. Handel mit Kolonialwaaren, Leder,Häuten, Zwirn, bunter Leinwand, Seidenzeugen, Käse ausdem Emmen- und Saanen-Thal, Bankiersgcschäften undeiner Kantonal-Bank, und jährlich zwei Messen (im Früh-jahr und Herbst).

Münzen - und ffechnungsweise.

Bern, Stadt und Kanton, rechnen nach schweizerFranken oder schweizer Livres b 10 Batzen, a 10Rappen; 38,8984 schweizer Frcs. — 1 feine Mark kölnischSilber; 1 schweizer Frc. — 11 Sgr. 10 Pf. preußisch; —

sie rechnen aber nach Gulden a 18 Batzen, 8 4 Kreuzer;23,7323 Fl. 1 köln. Mark fein Silber; 1 Fl. — 17 Sgr.8 Pf. preußisch.

Auch rechnete man nach Kronen 8 28 Batzen; nachPfund 8 7>/2 Batzen — 30 Kreuzern, oder 1 Pfund — 20Schillingen 8 l'/? Kreuzer.

Das Verhältniß sämmtlicher Rechnungsmünzen zeigtfolgende Uebersicht:

Thaler zu

3 Livres

Kronen

Gulden

Livres oderFranken

I Pfunde

K

§

^ Kreuzer

^ Denkers

^ Heller

1

l'/'a

^ /3

4

3'/-

40

80

160

960

1280

1

2

3

4

30

60

120

720

960

1

12/,

2'/-

3'/°

23

80

100

600

800

1

1'/-

2

13

30

60

360

480

1

1'/-

10

20

40

240

320

1

7'/-

13

30

180

240

1

2

4

24

32

1

2

12

16

1

6

8

1 1 '/-

Wirklich geprägteMünzendes Kantons sind:

In Vold: Du raten zu 7>/2 Schweizerfranken undhöher, aber sehr selten. — Doppelte, vierfache,sechsfache und achtfachedergleichen; gesetzmäßig 67Stück auf die köln. rauhe Mark zu 23>/2 Karat fein Gold;jedoch sind sie meist etwas leichter, von 23 Karat 3>,(> Grän.

Louisd'or zu 16 Schweizerfranken, im Werthe derfranzösischen Louisd'or, die Grundlage der hiesigen Valuta.— Doppelte und halbe dergleichen zu 32 und 8Schweizerfranken; 30^/z Stück einfache auf die rauhe Markzu 212/z Karat fein, jedoch meist >(2 Grän geringer. Ebensodie doppelten.

In Silber: Neuthalerzu4 Schweizerfranken; 7'^»bis 8 Stück — 1 köln. rauhe Mark zu 14</j, Loth fein. —Halbe dergleichen zu 2 Schweizerfranken.— Schwei-zerfranken zu 10 Batzen; 29^o Stück auf die rauheMark zu 13>/z Loth fein. — Halbe und Viertel der-gleichen zu 3 und 2'/i Batzen.

Scheidemünze: Batzen zu 4 Kreuzern, und halbeBatzen zu 2 Kreuzern. — Kreuzer und halbe Kreu-zer, die letzter» auch Vierer genannt, weil sie — 4 Heller.

Verarbeitetes Gold soll 18 Karat, verarbeite-tes Silber 13 Loth fein halten.

Ivechselmestn.

Bei Wechselangelegenheiten bedient man sich hier ge-wöhnlich der Städte Basel und Genf, um sich die erforder-lichen Rimessen und Tratten zu verschaffen. Im Curssy-stem richtet es sich ganz nach Basel; doch haben die Gold-u»d Silbermünzen hier gewöhnlich einen Hähern Curs alsdort. Es gelten z. B.:

Französische neue Louisd'or: 16 Livres deSuissc, oder zu 160 Batzen, mit 1 8 1>/, Proc. Agio.

20 Frankenstücke: 13^ Livres de Suiffe mitAgio.

Franz. Neuthaler, hinsichtlich ihres Gewichts von343 französischen Grän durch die berner Regierung gestern-