Löthigkeit
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I-ouisvills
demselben Maaße wie die des Pfundes in den verschiedenenlegenden sehr verschieden; man sehe die Hauptorte. —2) Ein Gold-, Silber- und Münzgewicht. Die^iark hat dabei 16 Loth, zu 4 Quentchen rc. Auch hiervondie Schwere nach Maßgabe des Gewichts der Mark inverschiedenen Orten verschieden. — 3) Ein Probirge-kicht sür die Feinheit des Silbers. Als solches wird es>n 18Grän eingetheilt, und 16 Loth machen eine feine Markvus. Eine Silbermasse, von der jede Mark 12 Loth reinesSilber enthält, und das übrige, also 4 Loth, Zusatz (Kupfer)nennt man 12-löthig, ein 12-löthiges Silber.Gben so hat man 10-löthiges, 13-löthiges, 14-löthiges re.Silber. Vgl. d. Art. Feine.
Löthigkeit, löthig. Löthigkeit ist beim Silberviel als Feingehalt, und man sagt z. B. von einer^Übermasse, welche 14 Loth feines Silber und 2 Loth Zusatz'n jeder Mark (von 16 Loth) enthält, sie sei 14-löthig;st übrigens den Art. Feine.
Löthrohr, franz. odalumeau, engl. I>i»«pcho, ein vonGold- und Silberarbeitern zum Lothen gebrauchtes^vstrument und eins der wichtigsten Instrumente für denChemiker zur chemischen Analyse, besonders zur Untersuchung^r chemischen Bestandtheile der Metalle. In der einfach-st^ Form ist es ein allmälig konisch sich verengendes und'v eine kleine Oeffnung auslaufcndes, am untern Ende im^iertelkreis umgebogenes, gewöhnlich messingenes Rohr.Diese Form ist jetzt geändert; nämlich um den Speichel vonSpitze abzuhalten, ist ein kleiner Behälter angebracht,welchen das ohngefähr 6 Zoll lange Hauptrohr von obenZündet, und von dem seitwärts die 1'/- Zoll lange Spitze"usläuft. Berzelius hat ein berühmtes Werk über denGebrauch des Löthrohrs bei chemischen Analysen ge-trieben.
Lotterie-Anleihen, s. unter dem Artikel Staats-schulden.
Hauptstadt des gleichnam. Arrondiff. inFrankreich, Dep. Lütes-äu-blorä, mit 6606 Ew., von denenv?>ngefähr4606 Leineweber sind und diesogenannteBretagne-strinwand liefern; Civil-Tribunal, Manufaktur-Kammer,Papiermühlen, Eisenhämmer. Das Arrondissem. liefert in^wohnlichen Jahren 36 bis 60,006, in guten Jahren an00 , 60 l)Heotol. Cider.
, Hauptstadt des gleichnam. Arrond. inFrankreich, Dep. SaSne-Loire, an der schiffbaren Seille, in^>er weiten und fruchtbaren Ebene, mit 4000 Ew., Unter-^afektur, einem Civil- und einem Handels-Tribunal, vielenttreidemühlcn, Handel mit Getreide, Pferden, Rindvieh rc.,
Gerbereien.
1) Hauptort der gleichnam. Grafschaft" Missouri, am Mississippi, mit 7000 Ew., zwei Colleges^ Zwei medizinischen Schulen, zwei Banken und ein paarachdruckereien. — 2) Stadt auf der Südküste der Insela>ti, Süd-Departement, an einer kleinen Bucht. —^ eine den Franzosen gehörige Insel mit Fort, auf derrstküste von Afrika, oberhalb der Barre des Senegal, mit^,30v Einw.; Mittelpunkt der Senegal-Colonie, Sitz desh"°erneurs, Appellationshofes, Tribunal erster Instanz,
H.
Louis blaue, Louis d'argent, Silber-Ludwig,eine alte französische Silbermünze, von 1640 bis 1709 aus-geprägt.
Louisd'or, Gold-Ludwig. 1)Eineältere französi-sche Goldmünze, wovon es folgende verschiedene Gat-tungen giebt: ») alte Louisd'or (von 1640 bis 1709geprägt), b) Sonnen-Louisd'or (1709 bis 1716),cjNoailles oder Kronpistolen, mit vier Wappen(1716 bis 1718), ä) Malteser-Kreuz, Chevalier-d'or oder gd (lll-el) (1718 bis 1723), e) Mirlitons(1723 bis 1726), 1) Schild-Louisd'or (1726 bis
1783), Z) neue Louisd'or, llouis ncuk (1788 bis kurznach der franz. Revolution), welche letztere wieder in die biszur Revolution von 1789 und während derselben geschlage-nen und in die kurz nach derselben geprägten zerfallen. Vonden Gattungen a bis l giebt es auch doppelte und halbe,von 8 auch doppelte. — 2) Schweizer-Louisd'or,eine neuere Schweizer-Münze, in mehreren Kantonen ge-prägt, seit 1818 nach dem eidgenössischen Münzfuß; früherschon von einigen Kantonen, z. B. von Bern seit 1793, imWerth von 16 Schweizer-Franken. — 3) Nennt man häufigauch die nach dem deutschen Pistolen fuß ausgeprägtenGoldstücke (zu 3 Thlr. in Gold) Louisd'or, obschon mit Un-recht, um so mehr, da leicht Verwechselungen dadurch her-beigeführt werden können; ohnehin haben wir ja den für allejene Sorten geltenden Namen Pistole. — 4) EineRechnungsvaluta in Bremen. Man rechnet hiernach Thalern rc. in Louisd'or d 3 Thlr.; der Zahlwerthdieser Währung sind aber Friedrichsd'or und anderePistolensorten.
einer der Vereinigten-Staaten inNord-Amerika, im SW., und in dessen Gebiet sich die Mün-dung des Mississippi befindet. Er liegt zwischen demMeerbusen von Mejico S., Tejas W., Arkansas N., Mis-sissippi O. Das Land ist größtentheils eben, ausgenommenim N., wo sich einige Höhenzüge befinden. Dem Mississippi,der eins der größten Flußgebiete hat, strömen, bis auf einigeKüstenflüsse, alle übrigen rechts zu, z. B. der Washita mitdem Red-River vereinigt und deren viele Zuflüsse. In denOzean münden der Atchafalaya mit dem Teche-River, derVermillon-River, Calcasiu-River, und auf der Westgrenzeder Sabine-River. Dieses Land wurde 1682 von denFranzosen, zur Zeit Ludwigs XIV., in Besitz genommen, kolo-nisirt und nach ihrem König benannt; Napoleon verkauftees als Consul 1803 für 15,000,000 Dollars an die Verei-nigten-Staaten, es umfaßte aber damals ein größeres Land-gebiet als jetzt. Bis in das Jahr 1810 bildete es mit76,356 Einw. nur eins der Territories, und ward erst 1811als Staat anerkannt, und 1820 hatte derselbe 133,407,1840: 332,411 Einw. Die Produkte sind Pferde, Rind-vieh, Schafe, Schweine, viel Mais, Hafer, Roggen, Wolle,Hopfen, Wachs, Kartoffeln, Reis, viel Baumwolle, Tabak,Zucker rc. Die Hauptstadt und ein wichtiger HandelsplatzistNew-Orleans.
Louis neust, neuer Louisd'or, s. Louisd'orunter 1) x.
Laiilsvttle, Hauptstadt der Grafschaft Jeffersonin Kentucky, links am Ohio, mit 30,000 Ew., einer mediz.
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