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Zweiter Band. H - Z.
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Madum

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Magdeburg

großen Bedürfnisse der Regierung wie jene schon in miss-te Verhältnisse gerathen zu sein scheint. Zu erwähnen ist'wch das Uepvsito goneral äs cummorcill x äe la inäustria, durchActien-Gesellschaft gegründet,llechnung und Münzen.

In Madrid wie ün Allgemeinen durch das ganze Kö-"'grcich rechnet man in kastilianischer Währung nach liealesVellva zu 31 Aaraveäis äe Vellon. Nur wenige rechnenW Madrid nach lteräes äe ?lalr anlixua zu 34 ülaraveäis äesutizua oder zu 16 guortos . 32 keoles oder dlaraveäis'^V. --- 17 Ueales oder dlaraveäis äe plata anuxua. DieAusführliche Darlegung des Münz- und Rechnungs-wesens s. im Art. Spanien. Rücksichtlich der Wechfel-^krhältnisse hat der Handelsminister in Spanien ein Decret^^affen, nach dem vom 1. April 1847 an der harte Pia-Ukr (harte Thaler, pesv inerte), — 20 lieales äs Vellon,Ausschließlich als Firum bei allen Wechseloperationen auf^emde Plätze zum Grunde gelegt werden soll. Diese Be-^urmung gilt für ganz Spanien.

Curszettel von Madrid.

Oolsa äe dlaäriä(Börse von Madrid)äel äln 7 äe 4gosto 1847.

Liectos pudlicos.

(Staatspapiere).

IVo re bau Iieclio operaciones.

(d. i. Es wurden keine Geschäfte gemacht)

llamdlos.

(Wechsel.)

, d90äias(Tage) 49 äs. 40 cs. Pence für 1 ?eso inerte,, ,, 8 brcs.22 cs. lircs.u.Lent. ,, ,,

Sconto,

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1°/g ä!n. I>.s ps. 5s., 2d.

1?/, äin. d.

2 lä. iä.

1'/2 p»?^ b.

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1-/, d 2 b.

1-/. >ä.

2 iä.

2 äin. b.

>/z >ä. iä.

^^cuonto äe letras s 6 por 100 sl ano.

^echsel-Disconto 6 Proc.)

Bei den Wechseln auf inländische Plätze wird derWech-sklcurs „ach Prscent Gewinn oder Verlust (knlaaro) in Geld^w.) »der Brief (pop.) bestimmt. Hiernach sind die An-gaben zu erklären. Kommen Wechsel auf Hamburg, so wird'u Groten, bei Wechseln auf Amsterdam in Gulden und^uts, auf Rußland in Kopeken, auf Livorno in bire ws-auf Genua in l.iro nuove, auf Neapel inOroni, auf^uutugal in Reis, auf den Kirchenstaat in lmjocdü ge-wechselt.

Madura, 1) Stadt im engt. Hindostan, Präsident-schaft Madras, am Vaygaru, mit etwa 20,000 Einw., dem

berühmten Tempel des Gottes Bellayadah, und beträchtli-cher Baumwollweberei. — 2) eine der Sunda-Jnseln, RO.bei Java; ohngefähr 63 QMeil. groß mit 220,000 Einw.und der gleichnam. Stadt; besonders fruchtbar an Baum-wolle und reich an kostbaren Waldhölzcrn, nebst Viehzucht.Die cingebornen Fürsten erkennen die Oberherrschaft derHolländer an.

Magador, s. Mogador.

Magazin, Magazinage, Magazinier. —Magazin heißt die Niederlage, Waaren-Niederlage;Magazinage das Lagergeld, die Vergütung für sicheresLagern; Magazinier derjenige Handlungsgehilfe, welcherdie Verwaltung des Magazins, die Empfangnahme und dieVerpackung der Waaren besorgt.

Magdeburg, Hauptstadt des gleichn. Regierungs-bezirks in Preußen, Provinz Sachsen, an der Elbe, starkeFestung mit 80,800 Einw.; Sitz der Regierung rc., zweiGymnasien, Schullehrer-Seminar nebstLaubstummcnschule,Kunst- und Bergwerkschule, Handelsschule, Börse, Packhof,bedeutender Handel mit Colonialwaaren, Getreide undFabrikaten, Schifffahrt, Fabriken für Runkelrübenzucker,Cichorien, Porzellan, Steingut, Tabak, Baumwolle, Seide,Wollenwaaren, Tuch, Likör, Rum, Band, Wollgarn, Ma-schinen, chemische Produkte, Leder rc. Die Stadt ist durchregelmäßige Dampfschifffahrt mit Hamburg, durch eine di-rekte Eisenbahn über Potsdam mit Berlin, durch eine an-dere über Cöthen, Dessau, Wittenberg, Jüterbogk mitBerlin, durch andere Bahnen mit Halberstadt, Braun-schweig, Hannover, Halle, Leipzig verbunden, und wirdauch durch eine Bahn nach Wittenberge mit der Berlin-Hamburger in Verbindung kommen. Hat dieser Handels-platz auch durch diese sehr verzweigten Verbindungslinien sehrgewonnen, so hat doch dessen Handel durch die Conkurrenz,die sich in der neueren Zeit in allen Handels- und Industrie-Verhältnissen immer mehr geltend macht, u. insbesondere durchdie drückenden Elbzölle an sieb, so wie im Vergleich mit demSundzoll in Rücksicht auf Stettin, sehr gelitten, vgl.: dieElbzölle und deren Einfluß auf den Elbvcrkchr; eine Denk-schrift des Magistrats und des Handelsstandes der StadtMagdeburg, verfaßt von Schiller, Magdeburg 1845, 4.Mit Rücksicht auf jene ungünstigen Verhältnisse heißt es indieser Schrift S. 11: „Es geht aus den Calculationen her-vor, daß, ungeachtet des bedeutenden Umweges, derWaaren-bezug der wichtigsten Handelsartikel über Stettin nachMagdeburg mit wenigeren Unkosten verknüpft ist, als derBezug auf der Elbe über Hamburg oder Alton«. Es leuch-tet ein, daß hiernach die Conkurrenz des Stettiner Handelsauf beinahe allen Punkten des Magdeburger Handelsge-biets eine siegreiche sein muß." S. 13 heißt es: „Dieglückliche natürliche Lage an einem großen schiffbaren Stromhat Magdeburg von jeher eine bedeutende HandelSwichtig-keit verliehen. Vermöge dieser natürlichen Lage hat es bis-her den Zwischenhandel zwischen Hamburg und einem gro-ßen Theil von Mittel-Deutschland vermittelt, und die Pro-vinz Sachsen, die anhaltinischen Fürstenthümer, das König-reich Sachsen und die zum thüringischen Steuerverein zu-sammengefaßten Staaten waren, in Betreff der Versorgungmit überseeischen Erzeugnissen, auf Magdeburg angewiesen.Sein Verkehrsgebiet konnte Magdeburg auf Nord-Baiern

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