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Militärgrmze
AlljixN»^«, Oelmaaß in Venedig und Verona.8k»,»-FKtKu«I, die größte der Azoren-Inseln, SO.Terceira; vulkanisch-gebirgig, dürr, aber in den Thä-ten fruchtbar; mit Mineralquellen, und 80,000 Einw.Das vorzüglichste Produkt sind Orangen. Die Hauptstadtmit 16,000 Ew., einem schlechten Hafen,^ber doch handelsthätig.
AHI»,»«, s. Mailand.
Milchzucker, franz. Sei ou Sucre üe iait; engl. Suxor8oll ok milii; ital. Luccbero äi ialte , kann blos aus demMelken der Milch der Säugethiere durch dessen Abdampfen
bis
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zur Honigdicke und darauf folgendes langsames Erkal-gewonnen werden. Er bildet sich dabei in weißen,durchscheinenden, vierseitig prismatischen Krystallen, die sichmeist in festen Tafeln mit drüsiger Oberfläche vereini-gn. Sein spezifisches Gewicht ist 1,343. Er ist der här-aber der geistigen Währung nicht fähiger Zucker;
U'rscht zwischen den Zähnen, fühlt sich sandig auf der Zunge"u, schmeckt nur wenig süß, löst sich schwer im Wasser,brennt aber auf glühendem Eisen. Der Milchzucker wird in^ Arzneikunde, namentlich von den homöopathischen Aerz-^n, angewandt. Die Schweiz, Lothringen und Elsaß liefern^>lchzucker in den Handel in Tonnen von mehreren 100
Pfund.
Am«, die englische Meile.
Ami,»u, Hauptstadt des gleichn. Arrond. in Frank-Depart. Aveyron, unterhalb des Zusammenflusses des^urn und der Donrbie, mit 9300 Einw., Unter-Präfektur,b>»em Civil- und einem Handels-Tribunal, wichtig wegenbu vielen Fabriken für Lederhandschuhe und der vorzüglichenUnd beträchtlichen Loh? und Sämischgerbereien, treibt auchdeutenden Handel mit diesen Jndustrieerzeugnissen, Man-uln, Wolle -c.
Amt,»»«<v«Hv (Millimeter), polnisches Längen-">a«ß.
Militärgrenze (die), umfaßt die österreichischenuenzlanisschaften, welche vom adriatischen Meer an bisiebenbürgen an die Türkei stoßen; 683 österreich. QMeilen't li839:) 1,192,739 Einw., die Slaven, Magyaren,^chen, auch Deutsche sind. Die Verfassung ist militärisch,^ Em die Bewohner zum Kriegsdienste verpflichtet sind, beson-
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zur Abwehr räuberischer Einfälle aus der Türkei; des-sind sie in Generalate, Regimenter und Kommunitäten
^getheilt, besitzen statt des Soldes Land mit Weib und. "b, und sind von bürgerlichen Abgaben frei. Es sind
Karlstädter-, Banal-ytische-,
-, Warasdiner-, Sla-Banatische- und Siebenbürgische^"eralat. Sie hat 12 Städte, 23 Märkte und 2038vfer. Bemerkenswerth sind darin Zengg, ein Freihafen^ adriatischen Meer mit 3000 Einwohnern und Handel;. ^lopago, Hafenort mit Weinhandel; Karlstadt, an^"ipa, mit 4300 Ew., Schifffahrt und Speditionühan-auf den drei großen Straßen über das Gebirge nach demriatischeu Meer; Pctrinia, an der Kulpa, mit 3800. Brod, an der Sau, mit 3000 Ew.; Mitrowicz,der Sau, mit 3300 Einw.; Peterwardein, Festung.der Donau, mit 8000 Einw.; Karlowitz, oberhalb»erwardein, an der Donau, mit 3000 Einw.; Semll n,
wichtiger Handelsplatz für den Verkehr auf der Donau undmit der Türkei, mit 10,000 Einw., gegenüber Belgrad,am Einfluß der Sau in die Donau; weiter aufwärts an derDonau, am Einfluß der Temes, Pancsova, mit 11,300Einw. und ansehnlichem Handel mit der Türkei; Weiß-kirchen, mit 5700 Einw.; Alt- und Neu-Orsov a,jenes am Einfluß der Czerna in die Donau, dieses gegenüberauf einer Donau-Insel. — Die hauptsächlichsten Produktesind Korn, Mais, Hafer, Gerste, etwas Weizen, geringesRindvieh, viel Schafe von schlechter Art, Holz, etwas Wein,Obst und Hanf. Von Industrie ist hier nicht die Rede;denn eine derartige Thätigkeit erstreckt sich nur auf die We-berei für den Hausbedarf.
Münzen und llechnung.
Man rechnet wie in ganz Oesterreich nach GuldenCvnvcntions-Münze zu 60 Kreuzern, b 4 Pfennige. Früher(1810 ff.) waren die Bankzettel das einzige Cirkulations-mittel; 1811 wurden dafür im warasdiner, slavonischen,banatischen und siebenbürgischen Grenzlande die Einlö-sungsscheine eingeführt; dagegen wurde im karlstädterund Banat-Generalat das Papiergeld verrufen und franzö-sische Münze eingeführt. Seit 1816 ist das Cvnventions-geld eingeführt, aber das Geld ist selten. Gesetzlich sind dieZinsen zwar auf sechs vom Hundert beschränkt, aber imVerkehr ist der Zinsfuß viel höher.
ImWechsel gilt der wiener Curs.
Maaße und Gewichte.
Die seit 1777 eingeführten ungarischen oder preßbur-ger Maaße und Gewichte sind jetzt durch das wiener Maaßverdrängt, ausgenommen das Trocken- und Flüssigkeits-maaß.
Liingenmaaß. Der Fuß ist der wiener, — 12 Zoll,und wird bei dem Rekrutenmaaß in vier Striche getheilt. —Gewöhnlich braucht man die wiener Elle, nur am adria-tischen Meer und in Siebenbürgen ist dieselbe, wie in Ober-Ungarn, — V» wiener Ellen. — Die Postmeile ist diewiener.
Feld maaß ist das w ien erI o ch, häufig mißt man nachMotiken; 1 Motika — 200 wiener Quadrat-Klaftern,— '/» Joch-
llremiholzmaaß ist bei den Behörden die wienerKlafter. Am adriatischen Meer braucht man gewöhnlichden ?assi — 1>/2 wiener Klaftern, und den llorro —Klafter.
Selreidemaaß. Gesetzlich ist der preßburg er We-tzen. Im karlstädter Generalat mißt man das Getreidemit dem Kuplenik — 2/g preßburger Metzen, — 0,59014wiener Metze»;— das Salz mit dem Ca b a l, dem Ku-plenik gleich, 60 Cabal — 1 Carro, — 40 preßb. Metzen.In den Küstenorten braucht man zum Getreide den Staroder Stajo, ohngefähr — 1>/g preßburger Metzen. —In Kroatien, Slavonien und im Banat ist die Oka ge-bräuchlich, 120 Oka — 1 Kila in Kroatien, — 3,112 wie-ner Metzen; 1 Oka — 17/g ungarische Halbe. Im Banatsind 80 Oka — 1 großen Schinek, 60 Oka — 1 mittlerenSchinek, 30 Oka — 1 kleinen Schinek.
/liissigkeilsniaaß ist der preßburger Eimer von 64ungarischen Halben, in der siebenbürgischen Grenze der
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