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k tretung einer wässerigen Geschwulst an Händen und Fußen,
! die mit einem verdeckten Lungengeschwüre verbunden war.s Der Athem ist röchelnd, wenn man bey jedem Athemzuge§ in der Brust ein Geräusch wahrnimmt, das dem Kochen gro-^ ber Speisen über einem großen Feuer gleicht. Die nächstes Ursache dieses Nöchelns ist theils ein aufgehäufter Schleim^ in den Lungen, theils das durch die Entzündung vom Blutel voll gepfropfte zeitige Gewebe der Lungen selbst, welches durch^ seinen Druck das Ein-und AuSathmen beschwerlich und zuletzt
> unmöglich macht. Die Ursache dieser Anhäufung ist in Ent-zündungen der Lungen, der gänzliche Mangel des Vermögensdiesen Schleim auSzuspeyen. Die Ursache der grsßern Ent-zündung ist die beständige Bewegung der Lungen, die Kraftdes Fiebers, die Verabsäuwung der nöthigen Heilmittel undder geschwinden Methode. Dieses Röcheln ist in den Entzün-dungen und Geschwüren der Brust, auch oft in einfachen
i Hitzigen Fiebern, der furchtbare Vorbote des Aiodes. Es währt
> zuweilen zwey ganze Tage und Nächte, ehe der erwünschtet Tod kommt. Oft ist es kürzer, und besonders wenn die Lun-! genentzündungcn geschwind in einen Brand übergehen. In» den Anfängen der Krankheiten, und besonders bey Personen,
> die sonst engbrüstig sind, ist das zwar sehr seltene Röchelnl von dieser Wichtigkeit nicht. Am sechsten Tage von Lungen-l entzündungen habe ich auch schon röcheln gesehen, und diese: Lungenentzündungen fielen am Ende des zwölften vermittelst: des CampherS glücklich ab. Ich habe auch sogar am neunten
und eilften Tage bey heftigen Lungenentzündungen röcheln ge-sehen , und durch den Dampf des Weinessigs noch geholfen.
Ueberhaupt bemerke ich, daß der Athem, vermöge der äus-serlichen Umstände, und der individuellen, einem geschicktenBeobachter leicht Lurchdringbaren, Beschaffenheit, bey sehr ver-schiedenen Umständen oft gleich, und in gleichen Umständenoft verschieden seyn kann; daß ferner die einfachen Gattungendes Athems vielen an sich sehr verschiedenen Krankheiten ge-mein sind, und als Kennzeichen nicht entscheidend werden; undEndlich, daß immer alle zusammen genommene Umstände ent-