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die Krankheit dem Abfall sich nähert, dunkelgelb sey und nichtsehr stark rieche. Einen gar zu wässerigen, oder weißen, oderblassen, oder grünen, oder sehr röthlichen, oder schäumenden,oder gar zu kleinen und gar zu klebrigen Abgang hält erfür schlimm; den schwarzen, oder fetten, oder bleyfarbigenund sehr stinkenden, für gefährlich. Seine Genauigkeit scheintnoch viel weiter sich erstreckt zu haben, und darum nanntenihn die Witzlinge seiner Zeit, wie Aristophanes den GottAesculap, (,ex«ro<x«vox) einen Kothfresser.
Man muß aber auch die Krankheiten bestimmen, in welchenman die Natur und die Farbe des Abgangs als Zeichen be-trachtet. Ein zäher, schleimiger Abgang ist in der Ruhr dieAnzeige einer scharfen Materie, die diesen natürlicher Weiseden Gedärmen anhangenden Schleim abätzt; ich habe diesenAbgang auch in den Bauchflüssen äußerst abgematteter hysteri-scher Weiber bemerkt. Ich habe in einem drey und sechzig-jährigen und seit zwanzig Jahren dem Goldaderfluffe unter-worfenen Manne, nach entsetzlichen Blähungen, großer Eng-brüstigkeit, heftigem Husten, und starkem Blutspeyen, mit demwiederkommenden Goldaderflusse alle diese Zufälle verschwinden,und zugleich einen sehr häufigen, dichten, scharfen, schleimigenwie Froschleich aussehenden Stoff abgehen gesehen. Einenglänzenden, gallertähnlichen Abgang sehe ich oft bey Kindern,die Verstopfungen in den Gekrösedrüsen und die daher entste-hende Abzehrung haben; überhaupt ist er die Anzeige schwa-cher Nerven, einer ganz verdorbenen Verdauung, und der daherentstehenden Schärfe. Ein ganz schwarzer Abgang ist in denEntzündungen der Gedärme ein gewisses Zeichen des nahenTodes, wenn sich die Schmerzen verloren haben. Auch beyKindern, die von den durch Würmer erweckten Zuckungensterben, finde ich in dem schwarzen Abgang ein Zeichen desTodes.
Die Schweiße, sagt Hippokrates, die an den critischenLagen kommen, und das Fieber wegnehmen, find die besten.Sie find gut, wenn sie über den ganzen Körper verbreitet,die Krankheit erträglicher machen; sie sind beschwerlich, sobald