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Bäume miteinander verbunden. Nach der Logik beS Pöbelstreibt der Frosch durch sein Quaken die Blätter aus denBäumen.
Zwey Dinge können immer mit einander zugegen seyn,und in der genauesten Verbindung scheinen, ohne daß darumdas eine aus dem andern fließt. Die Philosophen stimmenzwar uberein, daß der Zufluß und Rückfluß deö Meeres vor-nehmlich von der verschiedenen Stellung und den Verhältnissendes Mondes gegen unsere Erde abhänge. Indeß empfindennicht alle Meere diese Gewalt des Mondes, man bemerkt we-der Ebbe noch Fluth in der Baltischen See, von HudsonsMeerbusen bis in den Meerbusen von Campeche, in der obernSee von Amerika, in den Caspischen und andern Meeren.Das Barometer wird durch diese anziehende Kraft des Mondesnicht verändert. Auf den Winden sogar läßt sich sein Einflußnicht merken, indem die periodischen Winde sich nach der Sonneverhalten.
Der Mond hat auch auf die Erde den Einfluß nicht, denihm die Landwirthe und die Gärtner zuschreiben. Kein ein-ziger Philosoph zweifelt in unsern Zeiten an der Falschheitdes alten priesterlichen Grundsatzes, daß die Planeten und dieSterne für uns allein erschaffen seyen, und daß nach einemviel ältern Wahne ihr guter oder böser Einfluß auf die Erdeder einzige Endzweck ihrer Bestimmung sey. Die vieljährigenWahrnehmungen der Herren de la Quintinie, von Reaumur undWüffon haben gezeigt, daß es unmöglich ist, den Einfluß desMondes auf die Gewächse zu erweisen, und daß sich in demPflanzenreiche beständige Erscheinungen äußern, auf welchedieser Planet nicht das Geringste vermag. Auch das Mond-licht, welches aus der Sonne auf den Mond, und von demMond auf die Erde fällt, läßt, in den größten Brennspiegelgefaßt, auf dem Thermometer nicht den geringsten fühlbarenGrad der Wärme verspüren. Gleichwohl wirkt der Mond nurdurch sein Licht auf die Erde.
Obschon erwiesen scheint, daß der Mond keinen fühlbarenEinfluß auf die Erde hat, so glaubt man doch seinen Einfluß