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erniedrigen, die er nicht erreichen kann. Seine Augen rollenherum, er nickt mit der Stirne, er wird sauer, mürrisch undhängt das Maul. Die Seele wälzt sich in den schwärzestenAbgründen, bis ein Schmeichler Licht in diese Tiefen bringt,und den Niedergeschlagenen so sehr erhöht, als er die angebli-chen Diebe seines Ruhms erniedrigt wünscht. Der Neid istaber auch nur denen schädlich, die dieser ätzenden Leidenschaftkeine Genugthuung verschaffen können. Es gibt Leute in derganzen Welt, die alles, was auf irgend eine Weise glücklichist, beneiden, und gleichwohl zu einem hohen Alter gelangen.Sie habe» in ihrem gistduftenden Winkel, durch zahnlose Furienbegeistert, sich aller Gelegenheiten Böses zu thun bedient; siehaben nach ihrer besten Möglichkeit auf jede gute That, aufjeden ehrlichen Namen ihren höllischen Geifer gespritzt; siehaben die Sache aller Böswichte verfochten; sie haben alleBegriffe des Rechts und des Unrechts ihr langes Leben hin-durch verdreht; sie haben die reinste Unschuld und die bewähr-teste Tugend in ihren Eingeweiden bluten gemacht; darum be-finden sie sich wohl, wenn auch ihre Gesichter dem Abgrund,und ihre Köpfe umgekehrten Besen gleichen.
Am gefährlichsten ist die Eifersucht in der Liebe, die, gleichder ihren Zweck verfehlenden Liebe und dem Hochmuth, denMenschen am meisten wahnsinnig macht. Ich habe den gro-ßen Narrenhospital in Paris genau betrachtet, und eigentlichin demselben nur drey Classen von Narren gefunden; die Män-ner aus Hochmuth; die Mädchen aus Liebe; die Frauen ausEifersucht. Aber diese eifersüchtigen Ausnahmen ihrer Nationsahen alle aus wie Teufel.