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Ma» sieht aus diesen sehr sparsam angeführten Beyspielen,wie die entfernten Ursachen in dem Alter, in dem Geschlechte,in dem Temperamente, in gewissen Seltsamkeiten der Natur,und in der schon fehlerhaften Beschaffenheit des Körpers undder Seele einen Stoff finden, der, mit ihnen vereinigt, vieler-ley Krankheiten wirkt.
Fünfzehntes Capitel.
Bon den Kräften in dem Menschen, die diese» zahlreichen Ursachenseiner Krankheiten widerstrebe».
!Aer erhabene Jude, Moses Mendelssohn, will, daß wir da-für sorgen, unsern körperlichen Gliedmaßen eine dauerhafteHärte zu verschaffen, damit sie nicht allzuzerbrechlich dem ge-ringsten schmerzhaften Zufalle, ohne welche keine Welt möglichgewesen ist, unterliegen mögen. Aber dieses hält er gleichsamfür unsere letzte Pflicht, und er glaubt, Rousseau kehre dieBeschaffenheit der menschlichen Natur um, wenn er sie obenansetzt.
Indeß ist es der Mühe werth, die in dem Menschen selbstliegenden Kräfte zu kennen, durch die er diesen zahlreichen Ur-sachen der Krankheiten zu widerstreben hofft. Diese Kräfteliegen in der Wiederherstellung des Verlornen, in der Verbin-dung und Befestigung des Zerrissenen und Zerbrochenen, inder Abscheidung des Fehlerhaften, und besonders in der Eite-rung , in dem Auswurf des Schädlichen durch die gewohntenund ungewohnten Gänge, zuweilen in dem Fieber, in derBeyhülfe der mitleidenden Theile, in der Lebensart, in derGewohnheit, in der Stärke des Temperaments, in gewissenSeltsamkeiten der Natur, und in der Gewalt der Seele überden Körper.
Die Wirkungen der äußerlichen Dinge sind sehr oft, untergewissen Umständen der Lebensart, unschädlich. Einem Men-