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und Janitscharen mehrere Angriffe auf die k. k. Vorposten,wurden aber überall mit Verlust zurückgetrieben. Nur bei einernoch nicht vollendeten Flesche waren sie so glücklich, sie zunehmen und sich in derselben festzusetzen. Allein schon in derfolgenden Nacht ließ Feldmarschall-Lieutenant Wartensleben dieseFlesche dem Feinde wieder entreißen und sie der Erde gleichmachen. Die Türken hielten sich den folgenden Tag ruhig; daß siekeinen ernstlichen Angriff auf die österreichische Hauptarmee mach-ten, lag daran, daß ihnen die Stellung derselben zu fest schien,als daß sie ohne großen Verlust von ihrer Seite hätte könnengenommen werden, und daß seit der Uebergabe der Veterani-schen Höhle schon 75 Tschaiken die Donau aufwärts gefahrenwaren und ein bedeutendes Corps der türkischen Armee amlinken Donau-Ufer heraufzog, und sie gut wußten, daß, sowiedie Osmanncn in die Ebene des Banatö vorrücken würden, dieArmee Josephs von selbst zurückzugehen gezwungen sey.
Bei letzterer Armee war man unentschlossen, was manthun sollte, weil der ausrückende Stand der Truppen des Haupt-heeres und deS Wartcnsleben'schen Corps damals nur 35,000Mann war; weil die türkische Armee zu gut postirt war, umsie anzugreifen, indem ihre Mehrzahl ihnen erlaubt hätte, sichweit über die Flügel der Oesterreicher auszudehnen und sie auchdie steilsten Anhöhen mit Geschütz besetzt hatten, und weil be-stimmte Nachrichten von der Donau her fehlten, wohin Joseph II.den Flügel-Adjutanten, Fürsten Neuß, geschickt hatte, um sichbei dem Feldmarschall-Lieutenant Brechainville persönlich um dieLage der Dinge zu erkundigen. Fürst Reuß brachte die sehr un-angenehme Nachricht, daß die große llebermacht der Türken allePosten in der Almasch gezwungen habe, sich zurückzuziehen, daßMajor Oreilly den Alibcrg habe verlassen, in Folge dessenGeneral Brechainville sich von Weißkirchen nach Verschitz zu-rückziehen und General Lilien nach Oppowa retirircn müssen.So war die schöne Ebene zwischen lljpalanka, Weißkirchen,Pancsova bis Oppowa offen, und der Wuth raubsüchtigerFeinde preisgegeben.
Diese unangenehme Nachricht entschied zu dem Entschlüsse,das Lager und die Stellung zwischen Sodova und Slatina zuverlassen und jene bei Karansebes zu beziehen, wozu die Nachtvom 20. auf den 21. September festgesetzt wurde. Man ent-ledigte sich im Voraus in verschiedenen Intervallen aller un-nöthigen fahrenden Bagage rc., um ihr Zeit zu geben, dennöthigen Vorsprung zu gewinnen, damit die Armee auf ihremMarsche nicht gehindert werde.