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mouriez wurde geschlagen, zumal, da „die Jakobiner auö Paris"am linken Flügel gar bald die Flucht ergriffen. Die Oester-reicher schlugen am 22. März den General Dumouriez aber-mals bei Löwen, und zogen am 25. in Brüssel ein. Jetztmußte ganz Belgien von den Franzosen geräumt werden, undder stolze Traum ihrer Republik, Holland durch einen Hand-streich zu erobern, verschwand. Nicht lange darauf ergabensich auch die französischen Garnisonen in Breda und Gertrui-denburg; die Prinzen Wilhelm und Friedrich von Oranienzogen mit einem Heere, sowie ein preußisches Corps überNenloo, ebenfalls gegen die Grenzen Nordfrankreichö, und derHerzog von Uork, der englische Königssohn, war mit einerenglisch-hannoverischen Armee zu Ostende an das Land gestiegen,um die Streitkräste der Verbündeten zu vermehren. Die ge-schlagene französische Armee löste sich beinahe ganz auf, ver-lief sich in die Heimatb, oder in jenen furchtbaren Gurt vonFestungen, den Baubanö Genie hier um Frankreich gezogenhatte; zumal als Dumouriez, wie bekannt, nach verfehlterContre-Revolution, zu den Oesterreichcrn fliehen mußte.
An Dumouriez' Stelle trat als Oberbefehlshaber der fran-zösischen Armee an der belgischen Grenze Dampierre. Dieserbrave General bildete wieder eine widerstandsfähige Masse, dieer in die festen Lager von Famars, Cassel, Madeleine undMaubeuge, und etwas später auch unter den Kanonen vonBouchaiu, auf der Statte, wo einst Cäsar sich gelagert habensoll, vertheilte. Die gesammte Macht der Verbündeten über-schritt die französische Grenze. Engländer, Hannoveraner undHolländer bedrohten Dünkirchen, Oesterreichcr und ReichstruppenEondff, Valeneiennes und Maubeuge. Dampierre konnte dieBerennung Eondo's nicht hindern, noch Lebensrnittel hinein-schaffen. Zur Deckung von Valencienneö und Maubeuge kämpfteer von seinem Lager auö, bald angreifend, bald angegriffen,war aber doch nicht im Stande, die Gegner von Condff abzu-drängen und das Vordringen auf Valeneiennes und Maubeugezu hindern. Am 18. Mai hatte er bei Raimes einen hartenKampf zu bestehen; er wurde hier vom Feldzcugmeister Clerfaytbesiegt, wurde, seinen Soldaten als Beispiel heldenmüthigerHingebung vorleuchtend, tödtlich verwundet, und starb den fol-genden Tag an seiner Wunde. Das geschlagene französischeHeer zog sich in das Cäsar-Lager zurück. Der famose Custinewurde Dampicrre's Nachfolger im Hcerbcfehle; er kam mirschwerem Herzen: er kannte sein Unvermögen, die vorliegendeAufgabe zu lösen. Vergebens bat er um seinen Abschied. Er
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