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kommen konnte, warf sich Bonaparte mit mehreren Divisionenauf den Posten von Degv und sprengte Argenteau's 7 Ba-taillons auseinander. Achtzehn österreichische Kanonen gingenverloren. Argenteau und waS sich sonst noch rettete, so wie3 Bataillons, die Beaulieu noch am 15. über Spingo zu Hilfesandte, nahmen ihren Rückzug über Spingo nach Agui.
Bonaparte sendete, gleich nach dem bei Dego erhaltenenErfolge, die Division Laharpe und Bictors Reserve links überSalicetto nach Ceva, wohin Augereau gegen Colli zog, undließ blos Massena'S Division bei Dego. Er glaubte, gegenBeaulieu vor der Hand genug gethan und so viel Spielraumgewonnen zu haben, um sich gegen Eolli zu wenden, ihm eineNiederlage beizubringen und sich auf diese Weise die linkeSeite mehr sichern zu können.
In den Morgenstunden des 15. Aprils kam Vukassevichmit seinen 3000 Mann vor Degv an. Zwar hatte er währenddes Marsches dahin die Niederlage Argenteau's vernommen,hatte jetzt noch den Rückzug nach Sasello offen, aber einstrenges Pflichtgefühl trieb ihn vorwärts in die Gefahr; erwollte sich wenigstens selbst überzeugen. Er ging daher vor-wärts und überraschte die Franzosen, die keines Feindes ge-wärtig waren. Verwundert, einen bedeutenden Feind von derSeite von Sasello erscheinen zu sehen, glaubten Massena'sBataillons vielleicht den ganzen Beaulieu auf dem Halse zuhaben, leisteten verzagten oder schlechten Widerstand, und sowarf Vukassevich die französische Avantgarde und drang, durchden glücklichen Erfolg angefeuert, durch den Schrecken der Gegnerfortgezogen, unaufhaltsam nach bis zu den Verschanzungen, undes waren seine braven Truppen selbst, die ungestüm die Er-stürmung derselben begehrten. In wenigen Minuten warenalle Schanzen erobert, 19 Kanonen und 500 Gefangene ge-nommen. Massena wollte die Position wieder nehmen, wurdeaber zurückgeworfen und General Caussv getödtet. Als Bona-parte, der für seine Person die Nacht in Carcare zugebrachthatte, von diesem Anfalle aus Massena Nachricht erhielt, riefer Laharpe und Victor rasch zurück und eilte selbst mit der8i leichten und 89. Linien-Halbbrigade auf das Schlachtfeld,zu Massena. Es war 1 Uhr Mittags, als Bonaparte mitfrischen Truppen einen neuen Angriff aus Vukassevich anord-nete. Die Oesterreichcr schlugen sich mit ausgezeichneter Bra-vour". aber da Vukassevich'vergebens nach Hilfe aussandte undim Umkreise von 6 Stunden kein österreichisches Bataillon zufinden war, so.mußte er der Uebermacht weichen, alle die ge-
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