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räuschvolle Anstalten an der Brenta und gegen die untere Etschlenkten Bonaparte's Aufmerksamkeit wirklich dorthin, und aufdem Montebaldo blieb nur die Division Joubert. In zweiAbtheilungen brach die österreichische Armee wieder auf: Al-vinzy mit 28,000 Mann von Trient, Feldmarschall-LieutenantProvera mit 18,000 Mann von Padua. Bonaparte hattewieder einige Verstärkung erhalten und hatte 46,000 Mannzusammen. Provera marschirte zuerst, griff am 7. Januar 1797Augereau bei Bevilacqua an, drängte ihn am 8. zurück undkämpfte auch am 9. bei Lcgnago an der Etsch glücklich, hieltaber inne, bis Alvinzy vom Gebirge her ihm die Hand bietenwürde. Er war zu früh aufgebrochen, um in der rechten WeiseAlvinzy'ö Vordringen durch Theilung der feindlichen Macht zuunterstützen. Bonaparte hatte bei der ersten Nachricht von demAnmärsche der Oesterreicher Bologna verlassen; am 12. Januartraf er bei Verona ein, wo eben eine vereinzelte AbtheilungProvera's sich gezeigt hatte; diese wurde zurückgeschlagen undBonaparte, der durch aufgefangene Briefe und durch Mel-dungen aus dem Etschlande erfahren hatte, daß die Haupt-macht deS Feindes sich in letzterem befinde, eilte mit Massen«dahin. Hier hatte Joubert einen harten Stand gehabt. Erhatte die Stellung von La Corona besetzt; Alvinzy griff ihnam 12. Januar an und zwang ihn, sich am 13. in die eben-falls sehr feste Stellung bei Rivoli zurück. In der Nacht kamBonaparte bei Joubert an, die Truppen folgten wenige Stun-den nachher. Am 14. Januar fand die Schlacht bei Rivolistatt. Schon war der Schlüssel der Stellung von Rivoli, dieMarkus-Capelle, von den Oesterreichern erstürmt, Mittags dieStabsdragoner und ein Bataillon vom Callenberg schon in derEbene von Rivoli, als eine gelungene Cavallerie-Attaque derFranzosen die Kolonnen der Generale Köbloes und Ocökay inSchrecken setzte und Bonaparte die Gelegenheit gab, einen voll-ständigen Sieg an sich zu reißen. Alvinzy in Verzweiflung,nicht nur über das Unglück vor seinen Augen, sondern nochweitmehr über das Schicksal der in des Feindes Rücken ent-sendeten und nun gewiß verlorenen Colonne Provera's, bot mitdem Feuer eines Jünglings alles auf, dieses Tages Unheilabzuwenden, Jedem ein Muster kriegerischer Tapferkeit und derunverdrossensten Ertragung der Unbilden der Elemente und deSMangels. Umsonst! er war und blieb geschlagen und büßtebeinahe die Hälfte seiner Leute ein. Bonaparte überließ dieVerfolgung des Sieges dem General Joubert und eilte selbstgegen Mantua, mit ihm die übrigen Divisionen. Provera war am